Hans Benker

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LEBENSDATEN(1*)


Geburtsdatum: 21.02.1917
Geburtsort: Bochum
Todesdatum: 02.01.1944
Todesort: Nordatlantik

MARINE-OFFIZIERSJAHRGANG bzw. EINTRITT IN DIE MARINE


Marine-Offiziersjahrgang Crew 36

DIENSTGRADE(2*)


10.09.1936 Seekadett
01.05.1937 Fähnrich zur See
01.07.1938 Oberfähnrich zur See
01.10.1938 Leutnant zur See
01.10.1940 Oberleutnant zur See
01.02.1943 Kapitänleutnant

ORDEN UND AUSZEICHNUNGEN(3*)


03.04.1940 Dienstauszeichnung IV. Klasse
13.05.1941 Eisernes Kreuz 2. Klasse
30.11.1942 U-Bootskriegsabzeichen 1939
30.11.1942 Eisernes Kreuz 1. Klasse
31.12.1943 Deutsches Kreuz in Gold

WERDEGANG


03.04.1936 Eintritt in die Kriegsmarine als Offiziersanwärter.

03.04.1936 - 00.11.1940 Grund- und Bordausbildung, Lehrgänge und diverse Kommandos.(4*)

00.12.1940 - 00.05.1941 2. Wachoffizier auf U 75.

00.05.1941 - 00.07.1941 Kommandanten-Lehrgang.

22.07.1941 - 30.09.1941 Kommandant von U 152.

06.10.1941 - 04.05.1942 Kommandant von U 80.

00.05.1942 - 03.06.1942 Baubelehrung für U 625 bei der 8. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Hamburg.

04.06.1942 - 02.01.1944 Kommandant von U 625.

02.01.1944 Im Nordatlantik, auf U 625, ums Leben gekommen.(5*)

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von Hans Benker ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Bild. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Wenn sie Bilder von U-Booten, Kommandanten oder Besatzungsmitgliedern entbehren können, wurde ich mich darüber freuen. Danke! E-Mail: aang@mdcc-fun.de.

(2*) Da die genauen Daten der Beförderung nicht ermittelt werden konnten, wurden einige Beförderungsdaten dem des jeweiligen Crew-Jahrgangs angepaßt. Die Beförderung der einzelnen Jahrgänge erfolgte, oftmals, in gleichmäßigen Abständen. Abweichungen sind jedoch nicht ausgeschlossen. Vor allem ältere Offiziersanwärter hatten häufig eine seemännische Vorausbildung und wurden somit schon als Fähnrich zur See in die Marine aufgenommen.

(3*) Orden und Auszeichnungen, soweit ermittelt.

(4*) Die Daten beruhen auf der Basis der gemeinsamen Ausbildung der Crew bis zum Dienstgrad eines Fähnrichs zur See. Sie bestand meist in der Infanterieausbildung in Stralsund und anschließender Bordausbildung auf einem Segelschulschiff oder einer anderen Einheit der Kriegsmarine. Anschließend folgten die einzelnen Fähnrichslehrgänge. Ausnahmen sind nicht ausgeschlossen. Vor allem ältere Offiziersanwärter die eine seemännische Vorausbildung hatten, können eine verkürzte Ausbildung abgelegt haben. Dadurch kann auch das Eintrittsdatum in die Marine schwanken, meist traten diese Offiziersanwärter erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Marine ein. Wenn diverse Kommandos vorliegen, heißt es, dass es Kommandos sind die der betroffene ausgefüllt hat, die jedoch zur Zeit nicht ermittelt werden konnten.

(5*) Hans Benker kam bei einem Fliegerangriff einer Consolidated B-24 Liberator der britischen RAF Squadron 244, ums Leben. Nach dem Benker beim Alarmtauchen vergessen hatte das, durch das Turmluk reichende, Kabel für das Naxos-Gerät in das Boot zu holen, verklemmte sich das Kabel im Turmluk so, das es nicht mehr Wasserdicht verschlossen werden konnte. Nach einem Wassereinbruch, brach er den Tauchvorgang ab und stieg mit einem anderen Besatzungsmitglied auf die Brücke um das verhedderte Kabel zu entwirren und in das U-Boot zu holen. Benker´s Anweisung das Tauchen abzubrechen, wurde im Boot jedoch nicht wahrgenommen. Das Boot ging auf Tiefe, während die beiden sich noch auf der Brücke befanden. Keiner der beiden konnte gerettet werden. Der 2. Wachoffizier, Kurt Sureth, brachte das Boot anschließend sicher zurück in den Stützpunkt.


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LITERATURVERWEISE


Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 26.

Walter Lohmann/Hans H. Hildebrand Die deutsche Kriegsmarine 1939 - 1945
1956 - Podzun Verlag - ohne ISBN
Band 3 - Abschnitt 291 - Seite 6.

Klaus D. Patzwall/Veit Scherzer Das Deutsche Kreuz 1941 - 1945
2001 - Patzwall Verlag - ISBN-978-3931533458
Band 2 - Seite 35.

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