U 558

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DAS BOOT (1)


Typ: VII C
Bauauftrag: 25.09.1939
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg
Baunummer: 534
Serie: U 551 - U 650
Kiellegung: 06.01.1940
Stapellauf: 23.12.1940
Indienststellung: 20.02.1941
Kommandant: Günther Krech
Feldpostnummer: M - 36 167

DIE KOMMANDANTEN (2)


20.02.1941 - 20.07.1943 Kapitänleutnant Günther Krech

FLOTTILLEN


20.02.1941 - 00.05.1941 Ausbildungsboot 1. U-Flottille
00.05.1941 - 20.07.1943 Frontboot 1. U-Flottille

ERPROBUNGEN UND AUSBILDUNG


21.02.1941 - 23.02.1941 Hamburg Im Dock von Blohm & Voss.

24.02.1941 - 14.03.1941 Kiel Erprobungen beim UAK.

16.03.1941 - 18.03.1941 Danzig Ergänzung von Brennstoff und Trinkwasser.

19.03.1941 - 21.03.1941 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.

24.03.1941 - 07.04.1941 Danzig Ausbildung bei der 25. U-Flottille.

08.04.1941 - 09.04.1941 Danzig Reparaturen in der Werft.

09.04.1941 - 11.04.1941 Danzig Ausbildung bei der 25. U-Flottille.

12.04.1941 - 14.04.1941 Danzig Ruhetage.

15.04.1941 - 30.04.1941 Gotenhafen Taktische Übungen bei der 27. U-Flottille.

01.05.1941 - 02.05.1941 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.

03.05.1941 - 28.05.1941 Kiel Restarbeiten bei den Deutschen Werken AG.

29.05.1941 - 31.05.1941 Kiel Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG:

01.06.1941 - Kiel - - - - - - - - 09.07.1941 - Brest

U 558, unter Kapitänleutnant Günther Krech, lief am 01.06.1941 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, operierte das Boot im Nordatlantik. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 38 Tagen und zurückgelegten 6.739,6 sm über und 100,5 sm unter Wasser, lief U 558 am 09.07.1941 in Brest ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Erste Unternehmung von Boot und Kommandant. Außer einen Dampfer in schweren Sturm, keine weiteren Handelsschiffe gesichtet. Kein Erfolg. Ein Urteil über den Kommandanten ist auf Grund dieser Unternehmung nicht möglich.

Chronik 01.06.1941 – 09.07.1941: (Die Chronikfunktion für U 558 ist noch nicht verfügbar)

01.06.1941 - 02.06.1941 - 03.06.1941 - 04.06.1941 - 05.06.1941 - 06.06.1941 - 07.06.1941 - 08.06.1941 - 09.06.1941 - 10.06.1941 - 11.06.1941 - 12.06.1941 - 13.06.1941 - 14.06.1941 - 15.06.1941 - 16.06.1941 - 17.06.1941 - 18.06.1941 - 19.06.1941 - 20.06.1941 - 21.06.1941 - 22.06.1941 - 23.06.1941 - 24.06.1941 - 25.06.1941 - 26.06.1941 - 27.06.1941 - 28.06.1941 - 29.06.1941 - 30.06.1941 - 01.07.1941 - 02.07.1941 - 03.07.1941 - 04.07.1941 - 05.07.1941 - 06.07.1941 - 07.07.1941 - 08.07.1941 - 09.07.1941

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2. UNTERNEHMUNG:

28.07.1941 - Brest - - - - - - - - 07.08.1941 - Brest

U 558, unter Kapitänleutnant Günther Krech, lief am 28.07.1941 von Brest aus. Das Boot operierte im mittleren Nordatlantik. Die Unternehmung mußte, wegen einer schweren Erkrankung eines Besatzungsmitgliedes, vorzeitig abgebrochen werden. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 10 Tagen und zurückgelegten 2.490 sm über und 30 sm unter Wasser, lief U 558 am 07.08.1941 wieder in Brest ein.

Chronik 28.07.1941 – 07.08.1941:

28.07.1941 - 29.07.1941 - 30.07.1941 - 31.07.1941 - 01.08.1941 - 02.08.1941 - 03.08.1941 - 04.08.1941 - 05.08.1941 - 06.08.1941 - 07.08.1941

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3. UNTERNEHMUNG:

25.08.1941 - Brest - - - - - - - - 16.09.1941 - Brest

U 558, unter Kapitänleutnant Günther Krech, lief am 25.08.1941 von Brest aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, westlich des Nordkanals. Es gehörte auf dieser Unternehmung zu den U-Boot-Gruppen BOSEMÜLLER und SEEWOLF. U 557 konnte 1 Schiff mit 10.298 BRT versenken. Nach 22 Tagen und zurückgelegten 4.558 sm über und 75,2 sm unter Wasser, lief U 558 am 16.09.1941 wieder in Brest ein.

Versenkt wurde:

28.08.1941 - die britische OTAIO 10.298 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Das Operieren auf verschiedene Geleitzüge führte wegen sehr schlechter Sichtverhältnisse zu keinem Erfolg. Der Geleitzugangriff bei dem schlechten Wetter am 28.08. war gut.

Chronik 25.08.1941 – 16.09.1941:

25.08.1941 - 26.08.1941 - 27.08.1941 - 28.08.1941 - 29.08.1941 - 30.08.1941 - 31.08.1941 - 01.09.1941 - 02.09.1941 - 03.09.1941 - 04.09.1941 - 05.09.1941 - 06.09.1941 - 07.09.1941 - 08.09.1941 - 09.09.1941 - 10.09.1941 - 11.09.1941 - 12.09.1941 - 13.09.1941 - 14.09.1941 - 15.09.1941 - 16.09.1941

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4. UNTERNEHMUNG:

11.10.1941 - Brest - - - - - - - - 25.10.1941 - Brest

U 558, unter Kapitänleutnant Günther Krech, lief am 11.10.1941 von Brest aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, südöstlich Kap Farewell. Es konnte 4 Schiffe mit 26.988 BRT versenken. Nach 14 Tagen und zurückgelegten 2.788 sm über und 131 sm unter Wasser, lief U 558 am 25.10.1941 wieder in Brest ein.

Versenkt wurden:

15.10.1941 - die kanadische VANCOUVER ISLAND 9.472 BRT
17.10.1941 - die britische W.C. TEAGLE 9.552 BRT
17.10.1941 - die norwegische ERVIKEN 6.595 BRT
17.10.1941 - die norwegische RYM 1.369 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Kurze, sehr gut durchgeführte Unternehmung mit schönem Erfolg. 2.) Bei der großen Gefahr, daß angreifende Boote durch die Sicherung abgedrängt werden, müssen auch verschossene Boote solange wir irgend möglich dranbleiben und Fühlung halten.

Chronik 11.10.1941 – 25.10.1941:

11.10.1941 - 12.10.1941 - 13.10.1941 - 14.10.1941 - 15.10.1941 - 16.10.1941 - 17.10.1941 - 18.10.1941 - 19.10.1941 - 20.10.1941 - 21.10.1941 - 22.10.1941 - 23.10.1941 - 24.10.1941 - 25.10.1941

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5. UNTERNEHMUNG:

24.11.1941 - Brest - - - - - - - - 07.12.1941 - Brest

U 558, unter Kapitänleutnant Günther Krech, lief am 24.11.1941 von Brest aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, westlich Gibraltar. Ein Durchbruchsversuch durch die Straße von Gibraltar scheiterte und die Unternehmung mußte nach Fliegerbombenschäden abgebrochen werden. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 13 Tagen und zurückgelegten 2.689 sm über und 124 sm unter Wasser, lief U 558 am 07.12.1941 wieder in Brest ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Unternehmung wurde wegen schwerer Fliegerbomben abgebrochen. Zur Durchführung nichts zu bemerken.

Chronik 24.11.1941 – 07.12.1941:

24.11.1941 - 25.11.1941 - 26.11.1941 - 27.11.1941 - 28.11.1941 - 29.11.1941 - 30.11.1941 - 01.12.1941 - 02.12.1941 - 03.12.1941 - 04.12.1941 - 05.12.1941 - 06.12.1941 - 07.12.1941

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6. UNTERNEHMUNG:

10.02.1942 - Brest - - - - - - - - 11.03.1942 - Brest

U 558, unter Kapitänleutnant Günther Krech, lief am 10.02.1942 von Brest aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, bei Neufundland, nordöstlich von Kap Race. Es konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 15.010 BRT versenken und 1 Schiff mit 8.009 BRT beschädigen. Nach 29 Tagen und zurückgelegten 5.184 sm über und 323 sm unter Wasser, lief U 558 am 11.03.1942 wieder in Brest ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

24.02.1942 - die britische INVERARDER 5.578 BRT
24.02.1942 - die britische EIDANGER 9.432 BRT
24.02.1942 - die britische ANADARA 8.009 BRT (b.)

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Der mündliche Bericht des Kommandanten U 558 nach Rückkehr bestätigt seinen Funkspruch über das Vorhandensein von Schutznetzen. Er hat beim Angriff im Geleitzug beim Schein von Leuchtgranaten einwandfrei bei einem Tanker und einem Dampfer Schutznetze erkannt. die an dicken Spieren von etwa 10 - 15 m Länge und sehr starkem Durchmesser gefahren wurden. Erstaunlich ist die Tatsache, daß diese Schiffe, allerdings bei gutem Wetter, mit ausgebrachten Netzen 10 sm liefen. Ob es möglich sein wird, gegen diese Abwehrmaßnahme einen entsprechenden Torpedokopf mit Netzschere zu konstruieren, ist fraglich. Allheilmittel auch hiergegen, eine funktionierende Abstandspistole !

Chronik 10.02.1942 – 11.03.1942:

10.02.1942 - 11.02.1942 - 12.02.1942 - 13.02.1942 - 14.02.1942 - 15.02.1942 - 16.02.1942 - 17.02.1942 - 18.02.1942 - 19.02.1942 - 20.02.1942 - 21.02.1942 - 22.02.1942 - 23.02.1942 - 24.02.1942 - 25.02.1942 - 26.02.1942 - 27.02.1942 - 28.02.1942 - 01.03.1942 - 02.03.1942 - 03.03.1942 - 04.03.1942 - 05.03.1942 - 06.03.1942 - 07.03.1942 - 08.03.1942 - 09.03.1942 - 10.03.1942 - 11.03.1942

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7. UNTERNEHMUNG:

12.04.1942 - Brest - - - - - - - - 13.04.1942 - Lorient
13.04.1942 - Lorient - - - - - - - - 20.06.1942 - Lorient
20.06.1942 - Lorient - - - - - - - - 21.06.1942 - Brest

U 558, unter Kapitänleutnant Günther Krech, lief am 12.04.1942 von Brest aus. Einen Tag später wurden in Lorient Torpedos übernommen. Anschließend operierte das Boot im Nordatlantik und der Ost-Karibik. Es wurde am 14.06.1942 und am 15.06.1942 von U 459 mit 458 kg Proviant und 25 m³ Brennstoff versorgt. Auf dem Rückmarsch lief U 558 am 20.06.1942, zum Befehlsempfang, in Lorient ein und ging anschließend nach Brest. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung 5 Handelsschiffe mit 11.330 BRT und 1 U-Jäger mit 913 ts versenken und 1 Handelsschiff mit 7.061 BRT beschädigen. Nach 70 Tagen und zurückgelegten 11.208 sm über und 342 sm unter Wasser, lief U 558 am 21.06.1942 wieder in Brest ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

12.05.1942 - die britische BEDFORDSHIRE (FY.141) 913 ts
18.05.1942 - die niederländische FAUNA 1.254 BRT
21.05.1942 - die britische TROIDOC 1.925 BRT
23.05.1942 - die amerikanische WILLIAM BOYCE THOMPSON 7.061 BRT (b.)
25.05.1942 - die amerikanische BEATRICE 3.451 BRT
27.05.1942 - die amerikanische JACK 2.622 BRT
02.06.1942 - die niederländische TRITON 2.078 BRT

Fazit des Kommandanten:

Boot erhielt erst mit Auslaufbefehl Kenntnis von beabsichtigten Einsatz in den Tropen. Das war nachteilig für die Ausrüstung des Bootes für diesen Einsatz. Die Leistungsfähigkeit der Besatzung war bei längeren Operieren unter Wasser im Karibischen Meer beschränkt, wegen unzureichender Lüftung (Fehlen einer Klimaanlage). Kühleinrichtung und Frischwassererzeuger waren überbeansprucht, störanfällig und dann zum Teil ausgefallen. Lange Reise machte dauernde Pflege der Oberdecksgestänge sowie Kanone erforderlich, was bei der guten Wetterlage und geringer Abwehr keine Schwierigkeiten machte.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Mit den Torpedoschüssen hatte der Kommandant viel Pech. Guter Artillerieeinsatz. Sonst nichts zu bemerken.

Chronik 12.04.1942 – 21.06.1942:

12.04.1942 - 13.04.1942 - 14.04.1942 - 15.04.1942 - 16.04.1942 - 17.04.1942 - 18.04.1942 - 19.04.1942 - 20.04.1942 - 21.04.1942 - 22.04.1942 - 23.04.1942 - 24.04.1942 - 25.04.1942 - 26.04.1942 - 27.04.1942 - 28.04.1942 - 29.04.1942 - 30.04.1942 - 01.05.1942 - 02.05.1942 - 03.05.1942 - 04.05.1942 - 05.05.1942 - 06.05.1942 - 07.05.1942 - 08.05.1942 - 09.05.1942 - 10.05.1942 - 11.05.1942 - 12.05.1942 - 13.05.1942 - 14.05.1942 - 15.05.1942 - 16.05.1942 - 17.05.1942 - 18.05.1942 - 19.05.1942 - 20.05.1942 - 21.05.1942 - 22.05.1942 - 23.05.1942 - 24.05.1942 - 25.05.1942 - 26.05.1942 - 27.05.1942 - 28.05.1942 - 29.05.1942 - 30.05.1942 - 31.05.1942 - 01.06.1942 - 02.06.1942 - 03.06.1942 - 04.06.1942 - 05.06.1942 - 06.06.1942 - 07.06.1942 - 08.06.1942 - 09.06.1942 - 10.06.1942 - 11.06.1942 - 12.06.1942 - 13.06.1942 - 14.06.1942 - 15.06.1942 - 16.06.1942 - 17.06.1942 - 18.06.1942 - 19.06.1942 - 20.06.1942 - 21.06.1942

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8. UNTERNEHMUNG:

27.07.1942 - Brest - - - - - - - - 16.10.1942 - Brest

U 558, unter Kapitänleutnant Günther Krech, lief am 27.07.1942 von Brest aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und der Karibik. Es wurde am 08.08.1942 von U 461 mit 15 m³ Brennstoff und Proviant, am 16.08.1942 von U 462 mit 15 m³ Brennstoff und 14 Tagen Proviant, sowie am 30.09.1942 nochmals von U 461 mit 41 m³ Brennstoff und 14 Tagen Proviant versorgt. U 558 konnte auf dieser Unternehmung 5 Schiffe mit 26.421 BRT versenken. Nach 81 Tagen und zurückgelegten 12.447,5 sm über und 995,5 sm unter Wasser, lief U 558 am 16.10.1942 wieder in Brest ein.

Versenkt wurden:

25.08.1942 - die britische AMAKURA 1.987 BRT
13.09.1942 - die niederländische SURINAME 7.915 BRT,
13.09.1942 - die britische EMPIRE LUGARD 7.241 BRT
13.09.1942 - die norwegische VILJA 6.672 BRT
16.09.1942 - die amerikanische COMMERCIAL TRADER 2.606 BRT

Fazit des Kommandanten:

Bei etwa 80 Seetagen personelle und materielle Grenze für Einsatz dieses Bootstyps. Dabei ist bereits vorübergehend gutes Wetter und geringe Bewachung vorausgesetzt. Für Pflege Oberdecksgestänge und Geschütz sowie Erholung des Personals. Im Operationsgebiet (Karibik) fünfter Ausguck für hochfliegende Flugzeuge, jedoch bei bestem Wetter nicht sicher vor gefährlicher Überraschung. Flugzeugbekämpfung über Wasser bei derzeitiger Flakausrüstung (MG C/30 und MG 34) auch bei Überraschung nicht zweckmäßig. Nachts, 2 mal von hinten in Geleit hineingestoßen, dabei weniger Zeitbedarf als für Vorsetzen. Gute Koppelwerte, verhältnismäßig unaufmerksame Sicherung. In Geleitzug sind Einzelschüsse bis etwa 2000 m (Fächer bis zu entsprechenden Entfernung) bei guten Koppelwerten noch treffsicher. Beim Aufdrehen zum Schuß schnell auf stumpfe Lage achten.

Chronik 27.07.1942 – 16.10.1942:

27.07.1942 - 28.07.1942 - 29.07.1942 - 30.07.1942 - 31.07.1942 - 01.08.1942 - 02.08.1942 - 03.08.1942 - 04.08.1942 - 05.08.1942 - 06.08.1942 - 07.08.1942 - 08.08.1942 - 09.08.1942 - 10.08.1942 - 11.08.1942 - 12.08.1942 - 13.08.1942 - 14.08.1942 - 15.08.1942 - 16.08.1942 - 17.08.1942 - 18.08.1942 - 19.08.1942 - 20.08.1942 - 21.08.1942 - 22.08.1942 - 23.08.1942 - 24.08.1942 - 25.08.1942 - 26.08.1942 - 27.08.1942 - 28.08.1942 - 29.08.1942 - 30.08.1942 - 31.08.1942 - 01.09.1942 - 02.09.1942 - 03.09.1942 - 04.09.1942 - 05.09.1942 - 06.09.1942 - 07.09.1942 - 08.09.1942 - 09.09.1942 - 10.09.1942 - 11.09.1942 - 12.09.1942 - 13.09.1942 - 14.09.1942 - 15.09.1942 - 16.09.1942 - 17.09.1942 - 18.09.1942 - 19.09.1942 - 20.09.1942 - 21.09.1942 - 22.09.1942 - 23.09.1942 - 24.09.1942 - 25.09.1942 - 26.09.1942 - 27.09.1942 - 28.09.1942 - 29.09.1942 - 30.09.1942 - 01.10.1942 - 02.10.1942 - 03.10.1942 - 04.10.1942 - 05.10.1942 - 06.10.1942 - 07.10.1942 - 08.10.1942 - 09.10.1942 - 10.10.1942 - 11.10.1942 - 12.10.1942 - 13.10.1942 - 14.10.1942 - 15.10.1942 - 16.10.1942

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9. UNTERNEHMUNG:

09.01.1943 - Brest - - - - - - - - 29.03.1943 - Brest

U 558, unter Kapitänleutnant Günther Krech, lief am 09.01.1943 von Brest aus. Das Boot operierte im Mittelatlantik, südlich der Azorischen Inseln. Es wurde am 13.02.1943 von U 118 mit 30 m³ Brennstoff und 14 Tagen Proviant, am 28.02.1943 von U 461 mit 85 m³ Brennstoff, 1000 l Schmieröl, 14 Tagen Proviant und 2 Torpedos sowie am 22.03.1943 von U 119 mit 18 m³ Brennstoff versorgt. U 558 gehörte auf dieser Unternehmung zu den U-Boot-Gruppen DELPHIN, ROCHEN und TÜMMLER. Das Boot konnte 1 Schiff mit 9.811 BRT versenken. Nach 79 Tagen und zurückgelegten 12.540 sm über und 773 sm unter Wasser, lief U 558 am 29.03.1943 wieder in Brest ein.

Versenkt wurde:

24.02.1943 - die britische EMPIRE NORSEMAN 9.811 BRT

Chronik 09.01.1943 – 29.03.1943:

09.01.1943 - 10.01.1943 - 11.01.1943 - 12.01.1943 - 13.01.1943 - 14.01.1943 - 15.01.1943 - 16.01.1943 - 17.01.1943 - 18.01.1943 - 19.01.1943 - 20.01.1943 - 21.01.1943 - 22.01.1943 - 23.01.1943 - 24.01.1943 - 25.01.1943 - 26.01.1943 - 27.01.1943 - 28.01.1943 - 29.01.1943 - 30.01.1943 - 31.01.1943 - 01.02.1943 - 02.02.1943 - 03.02.1943 - 04.02.1943 - 05.02.1943 - 06.02.1943 - 07.02.1943 - 08.02.1943 - 09.02.1943 - 10.02.1943 - 11.02.1943 - 12.02.1943 - 13.02.1943 - 14.02.1943 - 15.02.1943 - 16.02.1943 - 17.02.1943 - 18.02.1943 - 19.02.1943 - 20.02.1943 - 21.02.1943 - 22.02.1943 - 23.02.1943 - 24.02.1943 - 25.02.1943 - 26.02.1943 - 27.02.1943 - 28.02.1943 - 01.03.1943 - 02.03.1943 - 03.03.1943 - 04.03.1943 - 05.03.1943 - 06.03.1943 - 07.03.1943 - 08.03.1943 - 09.03.1943 - 10.03.1943 - 11.03.1943 - 12.03.1943 - 13.03.1943 - 14.03.1943 - 15.03.1943 - 16.03.1943 - 17.03.1943 - 18.03.1943 - 19.03.1943 - 20.03.1943 - 21.03.1943 - 22.03.1943 - 23.03.1943 - 24.03.1943 - 25.03.1943 - 26.03.1943 - 27.03.1943 - 28.03.1943 - 29.03.1943

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10. UNTERNEHMUNG:

08.05.1943 - Brest - - - - - - - - 20.07.1943 - Verlust des Bootes

U 558, unter Kapitänleutnant Günther Krech, lief am 08.05.1943 von Brest aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, im Mittelatlantik und südwestlich der Azorischen Inseln. Es wurde am 06.06.1943 und 07.06.1943 von U 488 mit 60 m³ Brennstoff, Ersatzteilen und 7 Tage Proviant versorgt. U 558 gehörte auf dieser Unternehmung zu den U-Boot-Gruppen ODER, MOSEL, TRUTZ und TRUTZ 1. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 73 Tagen wurde U 558 selbst, von einem britischen Flugzeug versenkt.

Chronik 08.05.1943 – 20.07.1943:

08.05.1943 - 09.05.1943 - 10.05.1943 - 11.05.1943 - 12.05.1943 - 13.05.1943 - 14.05.1943 - 15.05.1943 - 16.05.1943 - 17.05.1943 - 18.05.1943 - 19.05.1943 - 20.05.1943 - 21.05.1943 - 22.05.1943 - 23.05.1943 - 24.05.1943 - 25.05.1943 - 26.05.1943 - 27.05.1943 - 28.05.1943 - 29.05.1943 - 30.05.1943 - 31.05.1943 - 01.06.1943 - 02.06.1943 - 03.06.1943 - 04.06.1943 - 05.06.1943 - 06.06.1943 - 07.06.1943 - 08.06.1943 - 09.06.1943 - 10.06.1943 - 11.06.1943 - 12.06.1943 - 13.06.1943 - 14.06.1943 - 15.06.1943 - 16.06.1943 - 17.06.1943 - 18.06.1943 - 19.06.1943 - 20.06.1943 - 21.06.1943 - 22.06.1943 - 23.06.1943 - 24.06.1943 - 25.06.1943 - 26.06.1943 - 27.06.1943 - 28.06.1943 - 29.06.1943 - 30.06.1943 - 01.07.1943 - 02.07.1943 - 03.07.1943 - 04.07.1943 - 05.07.1943 - 06.07.1943 - 07.07.1943 - 08.07.1943 - 09.07.1943 - 10.07.1943 - 11.07.1943 - 12.07.1943 - 13.07.1943 - 14.07.1943 - 15.07.1943 - 16.07.1943 - 17.07.1943 - 18.07.1943 - 19.07.1943 - 20.07.1943

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 558
Datum: 20.07.1943
Letzter Kommandant: Günther Krech
Ort: Nordatlantik
Position: 45°10' Nord - 09°42' West
Planquadrat: BF 7255
Verlust durch: Consolidated B-24 Liberator, Handley Page Halifax
Tote: 45
Überlebende: 5

U 558 wurde am 20.07.1943 im Nordatlantik nordwestlich von Kap Ortegal durch 15 Torpex-Wasserbomben der Liberator F der US-Army A/S Squadron 19, geflogen von C.F. Gallmeier, und der Halifax E der britischen RAF Squadron 58, geflogen von G.R. Sawtell, versenkt. Nach den ersten sieben Wasserbomben der Liberator befand sich das U-Boot schon im sinkenden zustand. Die Besatzung begann das Boot zu verlassen. Trotz dieser Tasache warf die Halifax nochmals acht Wasserbomben auf das Boot, was den meisten Besatzungsmitgliedern von U 558 das leben kostete. Die Liberator gehörte zur 479. Group die in Südwestengland stationiert war.

DIE BESATZUNG

Am 20.07.1943 kamen ums Leben: (44 Personen) (3) v.l.n.r.

Batta, Josef Baumgartner, Johann Becker, Wilhelm
Böker, Heinrich Breier, Wilhelm-Gustav Brink, Erwin
Dr. Brüne, Kurt Buchwald, Paul Christ, Kurt
Christoph, Wolfgang Dietze, Willi Friedrichsen, Rudolf
Frisch, Günther Gierloff, Viktor Hager, Alfred
Hennig, Klaus Janetzki, Erich Jaskulski, Horst-Franz
Kemmling, Johannes-Richard Kuhnke, Walter Lindermeier, Hermann
Lootze, Heinz Luckstädt, Walter Mänz, Friedrich
Markowski, Bruno Meinecke, Hans Menner, Erich
Meyer, Hermann Michel, Rudolf Neugebauer, Rudolf-Karl
Niemand, Heinrich Petermann, Gerhard Pientak, Reinhard
Planert, Peter Reimann, Rudi Reiner, Hans
Roth, Karl Sprengel, Werner-Horst Steinkamp, Walter
Stuber, Gerhard Tornau, Günther Untermann, Willi
Vogel, Karl-Heinz Winzer, Karl

Überlebende des 20.07.1943: (5 Personen) v.l.n.r.

Kaiser, Martin Kelch, Ernst Krech, Günther
Scheller, Jürgen Wagner, Kurt

Vor dem 08.05.1943: (18 Personen) (4) v.l.n.r.

Argyropuolus, Alexander Baden, Hans-Heinrich Borck, Albert
Ehrlich, Max Friedrich, Rudolf Gaude, Hans-Ludwig
Glimm, Erwin Göttsche, Max Klagholz,
Oldörp, Hans-Jürgen Patz, August Prassdorf, Heinrich
Ritze, Wilhelm Schmidt, Wilhelm Schreyer, Hilmar-Karl
Steckel, Siegfried Sues, Peter Verpoorten, Hubert

EMPFOHLENE LITERATUR

Blair – Der U-Boot-Krieg – Die Jäger 1939 - 1942 – S. 401, 407, 439, 440, 441, 475, 596, 598, 608, 661, 668, 671, 786, 788.

Blair – Der U-Boot-Krieg – Die Gejagten 1943 - 1945 – S. 183, 251, 252, 258, 405, 411, 415, 416, 694.

Busch/Röll - Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten - S.132.

Busch/Röll - Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften - S. 40, 223.

Busch/Röll – Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945 - S. 171 – 118.

Busch/Röll - Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945 - S. . 236 – 238.

Ritschel - Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 501 - 560 – S. 339 – 360.

ANMERKUNGEN

(1) Bild von U 558 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und manchmal ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. E-Mail Adresse siehe unten.

(2) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3) Liste der ums Leben gekommenen unvollständig. Die fehlende Person konnte nicht ermittelt werden.

(3) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten Auslaufen auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

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