U 559

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII C
Bauauftrag: 16.10.1939
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg
Baunummer: 535
Serie: U 551 - U 650
Kiellegung: 01.02.1940
Stapellauf: 08.01.1940
Indienststellung: 27.02.1941
Kommandant: Hans Heidtmann
Feldpostnummer: M - 38 782

DIE KOMMANDANTEN(2*)


27.03.1941 - 30.10.1942 Kapitänleutnant Hans Heidtmann

FLOTTILLEN


27.02.1941 - 00.06.1941 Ausbildungsboot 1. U-Flottille
00.06.1941 - 31.10.1941 Frontboot 1. U-Flottille
01.11.1941 - 14.04.1942 Frontboot 23. U-Flottille
15.04.1942 - 30.10.1942 Frontboot 29. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


28.02.1941 - 01.03.1941 Hamburg Einräumen des Bootes bei Blohm & Voss.

02.03.1941 - 14.03.1941 Kiel Erprobungen beim UAK.

22.03.1941 - 28.03.1941 Danzig Erprobungen beim UAK.

29.03.1941 - 01.04.1941 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.

02.04.1941 - 15.04.1941 Danzig Ausbildung bei der 25. U-Flottille.

16.04.1941 - 29.04.1941 Gotenhafen Taktische Übungen bei der 27. U-Flottille.

30.04.1941 - 02.05.1941 Danzig Ausbildung bei der 25. U-Flottille.

03.05.1941 - 05.05.1941 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.

06.05.1941 - 01.06.1941 Kiel Restarbeiten bei den Deutschen Werken AG.

02.06.1941 - 03.06.1941 Kiel Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG


04.06.1941 - Kiel - - - - - - - - 05.07.1941 - St. Nazaire

U 559, unter Oberleutnant zur See Hans Heidtmann, lief am 04.06.1941 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, operierte das Boot im Nordatlantik, der Dänemark Straße, südlich von Island. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 31 Tagen, lief U 559 am 05.07.1941 in St. Nazaire ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Die Angriffsaussicht am 18.06. hätte unter allen Umständen zäher verfolgt werden müssen. Nach noch nicht einmal einer Stunde durfte die Verfolgung nicht abgebrochen werden. Sonst nichts zu bemerken.

Chronik 04.06.1941 – 05.07.1941: (Die Chronikfunktion für U 559 ist noch nicht verfügbar)

04.06.1941 - 05.06.1941 - 06.06.1941 - 07.06.1941 - 08.06.1941 - 09.06.1941 - 10.06.1941 - 11.06.1941 - 12.06.1941 - 13.06.1941 - 14.06.1941 - 15.06.1941 - 16.06.1941 - 17.06.1941 - 18.06.1941 - 19.06.1941 - 20.06.1941 - 21.06.1941 - 22.06.1941 - 23.06.1941 - 24.06.1941 - 25.06.1941 - 26.06.1941 - 27.06.1941 - 28.06.1941 - 29.06.1941 - 30.06.1941 - 01.07.1941 - 02.07.1941 - 03.07.1941 - 04.07.1941 - 05.07.1941

2. UNTERNEHMUNG


26.07.1941 - St. Nazaire - - - - - - - - 22.08.1941 - St. Nazaire

U 559, unter Oberleutnant zur See Hans Heidtmann, lief am 26.07.1941 von St. Nazaire aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und westlich des Nordkanals. Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 1.584 BRT versenken. Nach 26 Tagen und zurückgelegten zirka 4.600 sm, lief U 559 am 22.08.1941 wieder in St. Nazaire ein.

Versenkt wurde:

19.08.1941 - die britische ALVA 1.584 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Gut durchgeführte, erfolgreiche Unternehmung, zu der sonst nicht zu bemerken ist.

Chronik 26.07.1941 – 22.08.1941:

26.07.1941 - 27.07.1941 - 28.07.1941 - 29.07.1941 - 30.07.1941 - 31.07.1941 - 01.08.1941 - 02.08.1941 - 03.08.1941 - 04.08.1941 - 05.08.1941 - 06.08.1941 - 07.08.1941 - 08.08.1941 - 09.08.1941 - 10.08.1941 - 11.08.1941 - 12.08.1941 - 13.08.1941 - 14.08.1941 - 15.08.1941 - 16.08.1941 - 17.08.1941 - 18.08.1941 - 19.08.1941 - 20.08.1941 - 21.08.1941 - 22.08.1941

3. UNTERNEHMUNG


20.09.1941 - St. Nazaire - - - - - - - - 20.10.1941 - Salamis

U 559, unter Oberleutnant zur See/Kapitänleutnant Hans Heidtmann, lief am 20.09.1941 von St. Nazaire aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und, nach dem Durchbruch durch die Straße von Gibraltar am 26.09.1941, im Mittelmeer, vor Alexandria und Tobruk. Es gehörte auf dieser Unternehmung zur U-Boot-Gruppe GOEBEN. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 30 Tagen und zurückgelegten zirka 4.800 sm, lief U 559 am 20.10.1941 in Salamis ein.

Fazit des Kommandanten:

Die Straße wurde auf der Linie zwischen dem mittleren und dem südlichen Drittel der Breite mit Kurs 68 Grad durchlaufen. Alle spanischen Feuer brannten und erlaubten eine einwandfreie Navigation. Es herrschte leichter Dunst, doch waren beide Seiten der Straße in den Umrissen schwach zu erkennen. Am Eingang wurde, von Tarifa kommend, ein abgeblendetes Fahrzeug beobachtet, das mit mittlerer Fahrt und südwestlichen Kurs die Straße wahrscheinlich kreuzte. Anscheinend ein Zerstörer oder ein leichter Kreuzer. Die Fischer bei Tarifa wurden angetroffen, doch bestehen für das Passieren dieser Linie keine Bedenken. Zwei Linien von Leichtern mit etwa 200 m Abstand wurden zwischen Gibraltar und der marokkanischen Küste passiert. Den Kopf bildeten jeweils mit etwa 3 sm Abstand von der marokkanischen Küste ein hellerleuchtetes Fahrzeug. Die Reihen der kleinen schwach beleuchteten Boote standen etwa 2 - 3 sm auseinander. Ein Passieren scheint auch hier unbedenklich. Bei der letzten Lichterreihe und zwischen dem heller erleuchteten Fahrzeug und Ceuta wurde ein kleines unbeleuchtetes Fahrzeug auf geringe Entfernung ausgemacht. Es scheint hier ein Schnellboot in der freien Lücke zu liegen. Die beiden Reihen der kleineren Boote, die mit offenen Feuern schwach beleuchtet sind, scheinen zur Behinderung systematisch aufgestellt zu sein, um passierenden Fahrzeugen zur Lücke bei Ceuta zu locken, zu der auch der ganze Verkehr ging. Ernstliche Abwehrmaßnahmen wurden nicht beobachtet.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Der Erfolg der Unternehmung wurde durch die vielen, zum teil ungeklärten Fehlschüsse stark beeinträchtigt. Sonst nichts zu bemerken.

Chronik 20.09.1941 – 20.10.1941:

20.09.1941 - 21.09.1941 - 22.09.1941 - 23.09.1941 - 24.09.1941 - 25.09.1941 - 26.09.1941 - 27.09.1941 - 28.09.1941 - 29.09.1941 - 30.09.1941 - 01.10.1941 - 02.10.1941 - 03.10.1941 - 04.10.1941 - 05.10.1941 - 06.10.1941 - 07.10.1941 - 08.10.1941 - 09.10.1941 - 10.10.1941 - 11.10.1941 - 12.10.1941 - 13.10.1941 - 14.10.1941 - 15.10.1941 - 16.10.1941 - 17.10.1941 - 18.10.1941 - 19.10.1941 - 20.10.1941

4. UNTERNEHMUNG


24.11.1941 - Salamis - - - - - - - - 04.12.1941 - Salamis

U 559, unter Kapitänleutnant Hans Heidtmann, lief am 24.11.1941 von Salamis aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und vor Tobruk. Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Sloop mit 1.960 ts versenken. Nach 10 Tagen und zurückgelegten zirka 3.380 sm, lief U 559 am 04.12.1941 wieder in Salamis ein.

Versenkt wurde:

27.11.1941 - die australische PARRAMATTA (U.44) 1.960 ts

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Das Boot hat in der kurzen Zeit viel gesehen. Durch Fehlschüsse, wie auch Versager, wurde der Erfolg stark beeinträchtigt. Die Versenkung des Zerstörers ist erfreulich. Sonst nichts zu bemerken.

Chronik 24.11.1941 – 04.12.1941:

24.11.1941 - 25.11.1941 - 26.11.1941 - 27.11.1941 - 28.11.1941 - 29.11.1941 - 30.11.1941 - 01.12.1941 - 02.12.1941 - 03.12.1941 - 04.12.1941

5. UNTERNEHMUNG


08.12.1941 - Salamis - - - - - - - - 31.12.1941 - Salamis

U 559, unter Kapitänleutnant Hans Heidtmann, lief am 08.12.1941 von Salamis aus. Das Boot operierte im Mittelmeer, vor der Küste Ägyptens und der Cyrenaika. Es konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 5.546 BRT versenken. Nach 23 Tagen und zurückgelegten zirka 2.320 sm, lief U 559 am 31.12.1941 wieder in Salamis ein.

Versenkt wurden:

23.12.1941 - die britische SHUNTIEN 3.059 BRT
26.12.1941 - die polnische WARSZAWA 2.487 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Gut und entschlossen durchgeführte Unternehmung.

Chronik 08.12.1941 – 31.12.1941:

08.12.1941 - 09.12.1941 - 10.12.1941 - 11.12.1941 - 12.12.1941 - 13.12.1941 - 14.12.1941 - 15.12.1941 - 16.12.1941 - 17.12.1941 - 18.12.1941 - 19.12.1941 - 20.12.1941 - 21.12.1941 - 22.12.1941 - 23.12.1941 - 24.12.1941 - 25.12.1941 - 26.12.1941 - 27.12.1941 - 28.12.1941 - 29.12.1941 - 30.12.1941 - 31.12.1941

6. UNTERNEHMUNG


16.02.1942 - Salamis - - - - - - - - 26.02.1942 - Salamis

U 559, unter Kapitänleutnant Hans Heidtmann, lief am 16.02.1942 von Salamis aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und vor Tobruk. Es mußte die Unternehmung, wegen zwei kranken Besatzungsmitgliedern, vorzeitig abbrechen. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 10 Tagen und zurückgelegten zirka 1.400 sm, lief U 559 am 26.02.1942 wieder in Salamis ein.

Fazit des Führers der U-Boote Italien:

Zur Unternehmung ist nichts zu bemerken. Das Boot mußte, nachdem es nur 6 Tage im Operationsgebiet gestanden hatte, Zur Abgabe von 2 Kranken den Rückmarsch antreten. Auf den gestrandeten Dampfer, der von der Luftwaffe gemeldet wurde, wurden 2 Fangschüsse abgegeben. Sonst kein Erfolg.

Chronik 16.02.1942 – 26.02.1942:

16.02.1942 - 17.02.1942 - 18.02.1942 - 19.02.1942 - 20.02.1942 - 21.02.1942 - 22.02.1942 - 23.02.1942 - 24.02.1942 - 25.02.1942 - 26.02.1942

7. UNTERNEHMUNG


04.03.1942 - Salamis - - - - - - - - 21.03.1942 - Salamis

U 559, unter Kapitänleutnant Hans Heidtmann, lief am 04.03.1942 von Salamis aus. Das Boot operierte im Mittelmeer und vor Tobruk. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 17 Tagen und zurückgelegten zirka 2.260 sm, lief U 559 am 21.03.1942 wieder in Salamis ein.

Fazit des Führers der U-Boote Italien:

Trotz der häufigen Schußgelegenheiten, die sich dem Boot durch geschicktes Verhalten des Kommandanten boten und von ihm auch ausgenutzt wurden, blieb die Unternehmung ohne Erfolg. Alle Schüsse mit Ausnahme eines Mehrfachschusses, bei dem die Torpedos vermutlich ausmanövriert wurden, weil ein Torpedo wahrscheinlich die Oberfläche durchbrach, sind als Fehlschüsse zu werten.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Der Stellungnahme des F.d.U. Italien wird zugestimmt. Wenn es sich auch zum größten Teil um kleinere Ziele handelt, müssen die Schießleistungen des Kommandanten aber als unbefriedigend angesehen werden.

Chronik 04.03.1942 – 21.03.1942:

04.03.1942 - 05.03.1942 - 06.03.1942 - 07.03.1942 - 08.03.1942 - 09.03.1942 - 10.03.1942 - 11.03.1942 - 12.03.1942 - 13.03.1942 - 14.03.1942 - 15.03.1942 - 16.03.1942 - 17.03.1942 - 18.03.1942 - 19.03.1942 - 20.03.1942 - 21.03.1942

VERLEGUNGSFAHRT


24.03.1942 - Salamis - - - - - - - - 24.03.1942 - Patras

25.03.1942 - Patras - - - - - - - - 27.03.1942 - Pola

U 559, unter Kapitänleutnant Hans Heidtmann, lief am 24.03.1942 von Salamis aus. Das Boot verlegte, über Patras, in die Werft nach Pola. Am 27.03.1942 lief U 559 in Pola ein.

Chronik 24.03.1942 – 27.03.1943:

24.03.1942 - 25.03.1942 - 26.03.1942 - 27.03.1942

8. UNTERNEHMUNG


10.05.1942 - Pola - - - - - - - - 12.05.1942 - Pola

18.05.1942 - Pola - - - - - - - - 22.06.1942 - Pola

U 559, unter Kapitänleutnant Hans Heidtmann, lief am 10.05.1942 von Pola aus. Am 12.05.1942 mußte das Boot, wegen defektem Sehrohschacht und leckenden Abgasklappen, wieder zurück nach Pola. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, operierte das Boot im westlichen Mittelmeer und vor Küste Algeriens. U 559 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiffe mit 4.681 BRT versenkt und 1 Schiff mit 5.917 BRT beschädigt. Nach 43 Tagen und zurückgelegten zirka 4.681 sm, lief U 559 am 22.06.1942 wieder in Pola ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

10.06.1942 - die norwegische ATHENE 4.681 BRT
10.06.1942 - die britische BRAMBLELEAF 5.917 BRT (b.)

Fazit des Kommandanten:

Durch den Ausfall des Steuerbord-Diesels während der mondhellen Nächte, war das Aufladen der Batterie bei den häufigen nächtlichen Alarmen nicht mehr sicher gestellt. Ein Versuch, bei Tagen hochstehender Sonne, Ladung durchzuführen, wurde nach den Erfahrungen von Hamm (U 562) gemacht. Es zeigte sich, daß die Luftüberwachung von etwa 08:30 bis 11:30 Uhr und von 14:00 bis 17:30 Uhr es erlaubte, auch in unmittelbarer Nähe der Küste, über Wasser zu fahren. Man setzte sich dabei einem kurzfristigen Fliegerangriff weniger aus als in einer mondhellen Nacht. Nach den 1. direkten nächtlichen Angriffen wurde dazu übergegangen, während des Mondscheins unter Wasser zu stehen und während des übrigen Teiles zu fahren. Zur Entlastung Brückenwache im Fliegerausguck wurde bei Tagen in hellen Nächten, unter Heranziehung des Mechanikerpersonals, ein 5. Ausguck nur als Fliegerausguck aufgestellt. Es hatte die Aufgabe, mit bloßem Auge den Himmel über der vom Glas erfaßten Kimm abzusuchen. Dieser Ausguck hat sich bewährt, er hat mehrfach hoch fliegende Flugzeuge erfaßt und vor allen Dingen auch dem übrigen Ausguck die nötige Ruhe für das Absuchen der Kimm in seinem Sektor gegeben. Am 10.06.42, MG-Feuer auf das getauchte Boot. Es wird angenommen, daß auf das Sehrohr geschossen wurde. Da das Sehrohr sparsam gebraucht wurde, liegt Wahrscheinlichkeit nahe, daß das Boot selbst auf Sehrohrtiefe gesehen wurde. Ein späterer Versuch ergab, daß bei ganz ausgefahrenem Sehrohr auf 13 m Wasser der Bootskörper noch gut auszumachen ist, vor allem Dingen bei ruhigen Wasser und hochstehender Sonne.

Chronik 10.05.1942 – 22.06.1942:

10.05.1942 - 11.05.1942 - 12.05.1942 - 13.05.1942 - 14.05.1942 - 15.05.1942 - 16.05.1942 - 17.05.1942 - 18.05.1942 - 19.05.1942 - 20.05.1942 - 21.05.1942 - 22.05.1942 - 23.05.1942 - 24.05.1942 - 25.05.1942 - 26.05.1942 - 27.05.1942 - 28.05.1942 - 29.05.1942 - 30.05.1942 - 31.05.1942 - 01.06.1942 - 02.06.1942 - 03.06.1942 - 04.06.1942 - 05.06.1942 - 06.06.1942 - 07.06.1942 - 08.06.1942 - 09.06.1942 - 10.06.1942 - 11.06.1942 - 12.06.1942 - 13.06.1942 - 14.06.1942 - 15.06.1942 - 16.06.1942 - 17.06.1942 - 18.06.1942 - 19.06.1942 - 20.06.1942 - 21.06.1942 - 22.06.1942

9. UNTERNEHMUNG


15.08.1942 - Pola - - - - - - - - 21.08.1942 - Salamis

29.08.1942 - Salamis - - - - - - - - 21.09.1942 - Messina

U 559, unter Kapitänleutnant Hans Heidtmann, lief am 15.08.1942 von Pola aus. Am 21.08.1942 wurde, zur Reparatur des Tiefenruders, in Salamis festgemacht. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, operierte das Boot im östlichen Mittelmeer, vor Port Said. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 37 Tagen und zurückgelegten 4.414 sm, lief U 559 am 21.09.1942 in Messina ein.

Fazit des Führers der U-Boote Italien:

1.) Das K.T.B. wurde beim vorübergehenden Anlaufen Messina ohne Unterschrift zur Vervielfältigung abgegeben. Beiziehung der Unterschrift war nicht mehr möglich, da Boot inzwischen vermißt erklärt. Es wird bescheinigt, daß die K.T.B.-Abschriften mit der Urschrift übereinstimmen.

2.) Wegen des Fehlens besonderer Vorkommnisse ist zu der Unternehmung nichts zu bemerken.

Chronik 15.08.1942 – 21.09.1942:

15.08.1942 - 16.08.1942 - 17.08.1942 - 18.08.1942 - 19.08.1942 - 20.08.1942 - 21.08.1942 - 22.08.1942 - 23.08.1942 - 24.08.1942 - 25.08.1942 - 26.08.1942 - 27.08.1942 - 28.08.1942 - 29.08.1942 - 30.08.1942 - 31.08.1942 - 01.09.1942 - 02.09.1942 - 03.09.1942 - 04.09.1942 - 05.09.1942 - 06.09.1942 - 07.09.1942 - 08.09.1942 - 09.09.1942 - 10.09.1942 - 11.09.1942 - 12.09.1942 - 13.09.1942 - 14.09.1942 - 15.09.1942 - 16.09.1942 - 17.09.1942 - 18.09.1942 - 19.09.1942 - 20.09.1942 - 21.09.1942

10. UNTERNEHMUNG


29.09.1942 - Messina - - - - - - - - 30.10.1942 - Verlust des Bootes

U 559, unter Kapitänleutnant Hans Heidtmann, lief am 29.09.1942 von Messina aus. Das Boot operierte im östlichen Mittelmeer, nordöstlich Port Said. Es konnte 1 Schiff mit 200 BRT versenken. Nach 31 Tagen wurde U 559 selbst, von britischen Kriegsschiffen versenkt.

Versenkt wurde:

12.10.1942 - die ägyptische BRINGHI 200 BRT

Chronik 29.09.1942 – 30.10.1942:

29.09.1942 - 30.09.1942 - 01.10.1942 - 02.10.1942 - 03.10.1942 - 04.10.1942 - 05.10.1942 - 06.10.1942 - 07.10.1942 - 08.10.1942 - 09.10.1942 - 10.10.1942 - 11.10.1942 - 12.10.1942 - 13.10.1942 - 14.10.1942 - 15.10.1942 - 16.10.1942 - 17.10.1942 - 18.10.1942 - 19.10.1942 - 20.10.1942 - 21.10.1942 - 22.10.1942 - 23.10.1942 - 24.10.1942 - 25.10.1942 - 26.10.1942 - 27.10.1942 - 28.10.1942 - 29.10.1942 - 30.10.1942

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 559
Datum: 30.10.1942
Letzter Kommandant: Hans Heidtmann
Ort: Mittelmeer
Position: 32°30' Nord - 33°00' Ost
Planquadrat: CB 5844
Verlust durch: Nach dem Entern durch britische Zerstörer gesunken
Tote: 7
Überlebende: 43

U 559 wurd am 30.10.1942 im östlichen Mittelmeer nordöstlich von Port Said von der Short Sunderland W der britischen 201. Naval Cooperation Group, vom Stützpunkt Shandur (Ägypten), mit Radar erfaßt. Auf die Meldung des Flugzeuges operierten die britischen Zerstörer HERO (H.99), PAKENHAM (G.06), PETARD (G.56), DULVERTON (L.63) und HURWORTH (L.28). Sie zwangen U 559 nach stundenlanger Wasserbomben-Verfolgung (ca. 180 Wabos) zum Auftauchen.

Nach dem Auftauchen verließ die Besatzung, unter Beschuß, das Boot, wohl in dem glauben dass es sinken würde. Das tat es allerdings nicht. Ein Beiboot des britischen Zerstörers PAKENHAM legte an U 559 an und erbeutete wertvolle Dokumente darunter Funk- und Wetterschlüssel sowie das Dechiffrierhandbuch. Die Leute konnten gerade noch die Dokumente aus dem Turm reichen als U 559 schnell zu sinken begann. Zwei Briten konnten sich nicht mehr retten und gingen mit dem U-Boot unter.

DIE BESATZUNG

Am 30.10.1942 kamen ums Leben: (7 Personen) v.l.n.r.

Eckenfels, Emil Pfahler, Leonhard Richstein, Hans
Schäfer, Wilhelm Volmar, Eduard Wicht, Kurt
Wirths, Adolf

Überlebende des 30.10.1942: (4 Personen) v.l.n.r.(3*)

Booeckmann, Günther Heidtmann, Hans Szameitat, Bernhard
Leicher, Rudolf

Vor dem 29.09.1942: (12 Personen) v.l.n.r.(4*)

Bender, Erwin Brücker, Franz Eberbach, von
Engel, Herbert Friess, Ludwig Gräser, Günter
Herziger, Hans-Karl Philipp, Fritz Riske,
Rudloff, Klaus Weise, Herbert Welter, Hans

Einzelverluste: (1 Personen)

Leicher, Rudolf

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 559 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und manchmal ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3*) Liste der Überlebende unvollständig. Die fehlenden Personen konnten nicht ermittelt werden.

(4*) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten Auslaufen auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig. Es ist durchaus möglich das sich in dieser Liste noch Namen von Überlebenden der Versenkung befinden, diese konnte ich leider aus Mangel an Informationen nicht zuordnen.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942
1998 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453123458
Seite 367, 371, 405, 469, 647, 752.

Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945
1999 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453160590
Seite 183, 251, 252, 258, 405, 411, 415, 416, 604.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 93.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 40, 223.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 63 – 64.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite 238 – 239.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 501 - U 560
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 361 – 370.

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