Aktionen

Hans-Ludwig Gaude

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Hans-Ludwig Gaude

LEBENSDATEN

Geburtsdatum: 23.01.1916
Geburtsort: Stettin
Todesdatum: -
Todesort: -

LAUFBAHN

Crew

Marine-Offiziersjahrgang Crew 36

Dienstgrade ¹

10.09.1936 Seekadett
01.05.1937 Fähnrich zur See
01.07.1938 Oberfähnrich zur See
01.10.1938 Leutnant zur See
01.10.1940 Oberleutnant zur See
01.10.1943 Kapitänleutnant

Auszeichnungen

00.00.0000 Zur Zeit nicht ermittelt.

WERDEGANG

03.04.1936 Eintritt in die Kriegsmarine als Offiziersanwärter.
03.04.1936 - 00.03.1939 Grund- und Bordausbildung, Lehrgänge. ²
00.04.1939 - 00.03.1940 Zugführer in der 6. Marine-Artillerieabteilung, Emden.
00.01.1940 - 00.03.1940 Baubelehrung für das Minensuchboote M 18 bei der Oderwerke AG, Stettin.
00.03.1940 - 00.01.1941 1. Wachoffizier auf dem Minensuchboot M 18 in der 3. Minensuchflottille.
00.01.1941 - 00.06.1941 U-Bootsausbildung in der 1. U-Lehrdivision, Pillau.
00.07.1941 - 00.09.1941 1. Wachoffizier auf U 83.
00.09.1941 - 00.11.1941 1. Wachoffizier auf U 558.
00.11.1941 - 00.12.1941 Kommandanten-Lehrgang.
16.12.1941 - 00.02.1942 Kommandant in Vertretung auf U 19.
00.02.1942 - 30.04.1942 Kommandant von U 19.
00.05.1942 - 00.09.1942 Diverse Lehrgänge und Kommandos.
01.10.1942 - 02.12.1943 Kommandant von U 19.
00.03.1943 - 31.01.1944 U-Admiralstabsoffizier beim Admiral Schwarzes Meer.
00.02.1944 - 00.04.1944 Ausbildungsoffizier in der 27. U-Flottille, Gotenhafen.
01.05.1944 - 01.10.1944 Baubelehrungs-Kommandant für U 883 bei der 6. Kriegsschiffbaulehrabteilung,Bremen.
00.10.1944 - 00.12.1944 Ausbildungsoffizier in der 27. U-Flottille, Gotenhafen.
01.01.1945 - 30.01.1945 Baubelehrung für U 3525 bei der 7. Kriegsschiffbaulehrabteilung, Danzig.
31.01.1945 - 30.04.1945 Kommandant von U 3525.
01.05.1945 - 05.05.1945 Kommandant von U 2343.
00.05.1945 - 00.05.1945 In Flensburg-Mürwik zur Kriegsgefangenschaft interniert.
00.06.1945 - 00.08.1945 Kommandeur der I./Marine-Schützenregiment 112
00.08.1945 - 31.12.1947 Dienst in der German Mineswepping Administartion. Danach aus der Kriegsgefangenschaft entlassen.

LITERATUR

Rainer Busch/Hans-Joachim Röll - "Die deutschen U-Boot-Kommandanten" - Seite 75/76

Walter Hildebrand/Hans H. Lohmann - "Die Kriegsmarine 1939 - 1945" - Band 3 - 292/Seite 72


ANMERKUNGEN

¹ Da die genauen Daten der Beförderung nicht ermittelt werden konnten, wurden einige Beförderungsdaten dem des jeweiligen Crew-Jahrgangs angepaßt. Die Beförderung der einzelnen Jahrgänge erfolgte, oftmals, in gleichmäßigen Abständen. Abweichungen sind jedoch nicht ausgeschlossen. Vor allem ältere Offiziersanwärter hatten häufig eine seemännische Vorausbildung und wurden somit schon als Fähnrich zur See in die Marine aufgenommen.

² Die Daten beruhen auf der Basis der gemeinsamen Ausbildung der Crew bis zum Dienstgrad eines Fähnrichs zur See. Sie bestand meist in der Infanterieausbildung in Stralsund und anschließender Bordausbildung auf einem Segelschulschiff oder einer anderen Einheit der Kriegsmarine. Anschließend folgten die einzelnen Fähnrichslehrgänge. Ausnahmen sind nicht ausgeschlossen. Vor allem ältere Offiziersanwärter die eine seemännische Vorausbildung hatten, können eine verkürzte Ausbildung abgelegt haben. Dadurch kann auch das Eintrittsdatum in die Marine schwanken, meist traten diese Offiziersanwärter erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Marine ein. Wenn diverse Kommandos vorliegen, heißt es, dass es Kommandos sind die der betroffene ausgefüllt hat, die jedoch zur Zeit nicht ermittelt werden konnten.

Erwin GanzerHans-Ludwig GaudeJürgen von Gaza

Liste aller Kommandanten