U 359

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII C
Bauauftrag: 06.08.1940
Bauwerft: Flensburger Schiffbaugesellschaft, Flensburg
Baunummer: 480
Serie: U 351 - U 370
Kiellegung: 09.06.1941
Stapellauf: 11.06.1942
Indienststellung: 05.10.1942
Kommandant: Heinz Förster
Feldpostnummer: M - 49 818

DIE KOMMANDANTEN(2*)


05.10.1942 - 26.07.1943 Oberleutnant zur See Heinz Förster

FLOTTILLEN


05.10.1942 - 28.02.1943 Ausbildungsboot 8. U-Flottille
01.03.1943 - 26.07.1943 Frontboot 7. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


06.10.1942 - 08.10.1942 Flensburg Einzelausbildung.

09.10.1942 - 22.10.1942 Kiel Erprobungen beim UAK.

23.10.1942 - 24.10.1942 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.

25.10.1942 - 28.10.1942 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.

29.10.1942 - 01.11.1942 Danzig Ausbildung und Erprobungen bei der UAK.

02.11.1942 - 02.12.1942 Hela Ausbildung von L.I.-Schülern bei der AGRU-Front.

03.12.1942 - 14.12.1942 Danzig Torpedoschießen bei der 25. U-Flottille.

16.12.1942 - 30.12.1942 Danzig Taktische Übungen bei der 27. U-Flottille.

01.01.1943 - 29.01.1942 Flensburg Restarbeiten in der Werft.

29.01.1943 - 03.02.1943 Kiel Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG


04.02.1943 - Kiel - - - - - - - - 06.02.1943 - Kristiansand

07.02.1943 - Kristiansand - - - - - - - - 07.02.1943 - Egersund

08.02.1943 - Egersund - - - - - - - - 18.03.1943 - St. Nazaire

U 359, unter Oberleutnant zur See Heinz Förster, lief am 04.02.1943 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, Brennstoffergänzung in Kristiansand und Einlaufen wegen Schlechtwetter in Egersund, operierte das Boot im Nordatlantik, südwestlich Island. Es wurde am 13.03.1943 von U 119 mit 30 m³ Treiböl versorgt. U 359 gehörte auf dieser Unternehmung zu den U-Boot-Gruppen NEPTUN, WILDFANG und WESTMARK. Das Boot konnte auf dieser Fahrt keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 42 Tagen und zurückgelegten 6.482 sm über und 382 sm unter Wasser, lief U 359 am 18.03.1943 in St. Nazaire ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Der Kommandant hat sich wacker bemüht und alle Chancen versucht auszunutzen.

Chronik 04.02.1943 – 18.03.1943: (Die Chronikfunktion ist für U 359 noch nicht verfügbar)

04.02.1943 - 05.02.1943 - 06.02.1943 - 07.02.1943 - 08.02.1943 - 09.02.1943 - 10.02.1943 - 11.02.1943 - 12.02.1943 - 13.02.1943 - 14.02.1943 - 15.02.1943 - 16.02.1943 - 17.02.1943 - 18.02.1943 - 19.02.1943 - 20.02.1943 - 21.02.1943 - 22.02.1943 - 23.02.1943 - 24.02.1943 - 25.02.1943 - 26.02.1943 - 27.02.1943 - 28.02.1943 - 01.03.1943 - 02.03.1943 - 03.03.1943 - 04.03.1943 - 05.03.1943 - 06.03.1943 - 07.03.1943 - 08.03.1943 - 09.03.1943 - 10.03.1943 - 11.03.1943 - 12.03.1943 - 13.03.1943 - 14.03.1943 - 15.03.1943 - 16.03.1943 - 17.03.1943 - 18.03.1943

2. UNTERNEHMUNG


19.04.1943 - St. Nazaire - - - - - - - - 20.05.1943 - St. Nazaire

U 359, unter Oberleutnant zur See Heinz Förster, lief am 19.04.1943 von St. Nazaire aus. Das Boot operierte im Nordatlantik. Es gehörte auf dieser Unternehmung zu den U-Boot-Gruppen AMSEL, AMSEL 4, RHEIN und ELBE 2. U 359 konnte auf dieser Fahrt keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 31 Tagen und zurückgelegten 5.336 sm über und 271,9 sm unter Wasser, machte U 359 am 20.05.1943 wieder in St. Nazaire fest.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Der Kommandant hat sich brav und zäh bemüht, wurde aber bei seinen Angriffsversuchen vorzeitig von der Sicherung erfaßt und mit Wabos wirksam unter Wasser gehalten, sodaß ihm die Erfolgschancen versagt blieben.

Chronik 19.04.1943 – 20.05.1943:

19.04.1943 - 20.04.1943 - 21.04.1943 - 22.04.1943 - 23.04.1943 - 24.04.1943 - 25.04.1943 - 26.04.1943 - 27.04.1943 - 28.04.1943 - 29.04.1943 - 30.04.1943 - 01.05.1943 - 02.05.1943 - 03.05.1943 - 04.05.1943 - 05.05.1943 - 06.05.1943 - 07.05.1943 - 08.05.1943 - 09.05.1943 - 10.05.1943 - 11.05.1943 - 12.05.1943 - 13.05.1943 - 14.05.1943 - 15.05.1943 - 16.05.1943 - 17.05.1943 - 18.05.1943 - 19.05.1943 - 20.05.1943

3. UNTERNEHMUNG


29.06.1943 - St. Nazaire - - - - - - - - 26.07.1943 - Verlust des Bootes

U 359, unter Oberleutnant zur See Heinz Förster, lief am 29.06.1943 von St. Nazaire aus. Das Boot operierte im Nordatlantik. Es wurde am 12.07.1943 von U 487 versorgt. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen Nach 27 Tagen wurde U 359 selbst, von einem amerikanischen Flugzeug versenkt.

Chronik 29.06.1943 – 26.07.1943:

29.06.1943 - 30.06.1943 - 01.07.1943 - 02.07.1943 - 03.07.1943 - 04.07.1943 - 05.07.1943 - 06.07.1943 - 07.07.1943 - 08.07.1943 - 09.07.1943 - 10.07.1943 - 11.07.1943 - 12.07.1943 - 13.07.1943 - 14.07.1943 - 15.07.1943 - 16.07.1943 - 17.07.1943 - 18.07.1943 - 19.07.1943 - 20.07.1943 - 21.07.1943 - 22.07.1943 - 23.07.1943 - 24.07.1943 - 25.07.1943 - 26.07.1943

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 359
Datum: 26.07.1943
Letzter Kommandant: Heinz Förster
Ort: Karibisches Meer
Position: 18°06' Nord - 75°00' West
Planquadrat: EC 1264
Verlust durch: Martin PBM Mariner
Tote: 47
Überlebende: 0

U 359 wurde, am 26.07.1943 im Karibischem Meer östlich von Jamaica, an der Wasseroberfläche von der Mariner P-12 der US-Navy Squadron VP-32, geflogen von Ralph W. Rawson, gesichtet und mit vier Wasserbomben und Bordwaffenbeschuss versenkt.

DIE BESATZUNG

Am 26.07.1943 kamen ums Leben: (47 Personen) v.l.n.r.

Aigner, Karl Auer, Theodor Barth, Willi
Becken, Kurt Berger, Ernst-August Breton, Kurt
Breuker, Herbert Diegmann, Erich Fehse, Otto
Feilscher, Reinhard Fenner, Karl-Heinz Förster, Heinz
Freis, Albert Fulfs, Hermann Ganser, Peter
Goldammer, Hermann Hardt, Werner Holzapfel, Erich
Jung, Johann Kay, Karl-Heinz Kern, Heinrich
Kirchner, Karl-Hellmut Knerr, Artur-Ludwig Knöpel, Georg
Koch, Kurt-Bruno Kullick, Robert Meister, Hermann
Ortlieb, Fritz Piepke, Heinz Powalka, Heinz
Quolke, Fritz Reinecke, Adolf Riemer, Helmut
Riess, Waldemar Rosenfeld, Willi Rosska, Alfred
Schmitt, Wilhelm Schmutzer, Jakob Schneider, Rudolf
Schöneck, Gottlieb Siegel, Ulrich Stahnke, Erich
Starke, Edgar Swoboda, Georg-Johann Weber, Richard
Weiss, Gerhard Wiesner, Adolf

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 359 ist nicht vorhanden.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

HINWEIS: Alle BLAU hervorgehobenen Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen zur besseren Erklärung. GRÜN hervorgehobene Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen die noch nicht bearbeitet sind, aber in Zukunft noch bearbeitet werden. Ein Klick auf diese Stellen wird sie zu der entspechenden Erklärung führen.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945
1999 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453160590
Seite 317, 396, 399, 434, 438.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 68.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 89, 255.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 176.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 301 - U 374
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 257 – 260.

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