U 1010

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII C/41
Bauauftrag: 23.03.1942
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg
Baunummer: 210
Serie: U 995 - U 1050
Kiellegung: 23.02.1943
Stapellauf: 05.01.1944
Indienststellung: 22.02.1944
Kommandant: Otto Bitter
Feldpostnummer: M - 55 109

DIE KOMMANDANTEN(2*)


22.02.1944 - 16.07.1944 Kapitänleutnant Otto Bitter
[[17.07.1944 - 08.05.1945 Kapitänleutnant Günter Strauch

FLOTTILLEN


21.02.1944 - 00.04.1945 Ausbildungsboot 31. U-Flottille
00.04.1945 - 08.05.1945 Frontboot 11. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


21.02.1944 - 18.03.1945 Ausbildung und Erprobungen bei den einzelnen Kommandos (UAK, TEK, AGRU-Front usw.) und Ausbildungs-
flottillen.

DIE UNTERNEHMUNGEN

VERLEGUNGSFAHRT


15.12.1944 - Gotenhafen - - - - - - - - 00.12.1944 - Swinemünde

U 1010, unter Kapitänleutnant Günter Strauch, lief am 15.12.1944 von Gotenhafen aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 822, U 776, U 1106, U 1305 und U 1000, nach Swinemünde und später nach Kiel.

Chronik 15.12.1944: (die Chronikfunktion für U 1010 ist noch nicht verfügbar)

15.12.1944

VERLEGUNGSFAHRT


19.03.1945 - Kiel - - - - - - - - 25.03.1945 - Horten

U 1010, unter Kapitänleutnant Günter Strauch, lief am 19.03.1945 von Kiel aus. Das Boot ankerte bis zum 23.03.1945 vor Schilksee und wartete auf ein Geleit. Anschließend verlegte es, zusammen mit U 875, nach Horten. Am 25.03.1945 lief U 1010 in Horten ein. Dort führte es Schnorchelübungen im Oslofjord durch.

Chronik 19.03.1945 – 25.03.1945:

19.03.1945 - 20.03.1945 - 21.03.1945 - 22.03.1945 - 23.03.1945 - 24.03.1945 - 25.03.1945

VERLEGUNGSFAHRT


26.03.1945 - Horten - - - - - - - - 26.03.1945 - Larvik

27.03.1945 - Larvik - - - - - - - - 28.03.1945 - Kristiansand

31.03.1945 - Kristiansand - - - - - - - - 02.04.1945 - Stavanger

U 1010, unter Kapitänleutnant Günter Strauch, lief am 26.03.1945 von Horten aus. Das Boot verlegte, über Larvik und Kristiansand nach Stavanger. Am 02.04.1945 lief U 1010 in Stavanger ein.

Chronik 26.03.1945 – 02.04.1945:

26.03.1945 - 27.03.1945 - 28.03.1945 - 29.03.1945 - 30.03.1945 - 31.03.1945 - 01.04.1945 - 02.04.1945

1. UNTERNEHMUNG


15.04.1945 - Stavanger - - - - - - - - 14.05.1945 - Loch Eriboll

U 1010, unter Kapitänleutnant Günter Strauch, lief am 15.04.1945 von Stavanger aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und den Gewässern um England. Schiffe konnten nicht mehr versenkt oder beschädigt werden. Nach 29 Tage, lief U 1010 in Loch Eriboll ein.

Chronik 15.04.1945 – 14.05.1945:

15.04.1945 - 16.04.1945 - 17.04.1945 - 18.04.1945 - 19.04.1945 - 20.04.1945 - 21.04.1945 - 22.04.1945 - 23.04.1945 - 24.04.1945 - 25.04.1945 - 26.04.1945 - 27.04.1945 - 28.04.1945 - 29.04.1945 - 30.04.1945 - 01.05.1945 - 02.05.1945 - 03.05.1945 - 04.05.1945 - 05.05.1945 - 06.05.1945 - 07.05.1945 - 08.05.1945 - 09.05.1945 - 10.05.1945 - 11.05.1945 - 12.05.1945 - 13.05.1945 - 14.05.1945

ÜBERFÜHRUNGSFAHRT


14.05.1945 - Loch Eriboll - - - - - - - - 15.05.1945 - Loch Alsh

15.05.1945 - Loch Alsh - - - - - - - - 16.05.1945 - Lisahally

U 1010, unter Oberleutnant zur See Klaus Hilgendorf, lief am 14.05.1945 von Loch Eriboll aus. Das Boot überführte, über Loch Alsh nach Lisahally. Am 16.05.1945 lief U 1010 in Lisahally ein. Dort wurde das Boot den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft.

Chronik 14.05.1945 – 16.05.1945:

14.05.1945 - 15.05.1945 - 16.05.1945

VERLEGUNGSFAHRT/OPERATION DEADLIGHT


03.01.1946 - Lisahally - - - - - - - - 03.01.1946 - Moville

03.01.1946 - Moville - - - - - - - - 03.01.1946 - Lisahally

07.01.1946 - Lisahally - - - - - - - - 07.01.1946 - Moville

07.01.1946 - Moville - - - - - - - - 07.01.1946 - Operation Deadlight

U 1010, lief am 03.01.1945 von Lisahally aus. Das Boot verlegte nach Moville. Dort wartete es auf seine Versenkung bei der Operation Deadlight.

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 1010
Datum: 16.05.1945(3*)
Letzter Kommandant: Günter Strauch
Ort: Lisahally
Position: 55°01' Nord – 07°16' West
Planquadrat: AM 56
Verlust durch: Übergabe an Großbritannien/Operation Deadlight
Tote: 0
Überlebende: -

U 1010 wurde am 07.01.1946 um 19:00 Uhr, im Schlepp des britischen Geleitzerstörers QUANTOCK (L.58), auf dem Weg zum Versenkungsort, nach gebrochener Schleppverbindung, durch Artilleriefeuer des polnischen Zerstörers GARLANG (H.37) im Nordatlantik nordwestlich von Irland, auf Position 55°37,09' Nord - 07°49,05' West/Planquadrat AM 5385, versenkt.

DIE BESATZUNG

Zwischen 22.02.1944 - 08.05.1945: (18 Personen) v.l.n.r.(4*)

Bitter, Otto Blumrich, Herbert Buschmann, Manfred
Damaschke, Hans-Hartwig Klimesch, Siegfried-Hermann Kuhn, Helmut
Leisten, Heinrich Lückhoff, Kurt Martin, Erhard
Neumeister, Sauer, Friedrich Schwarzrock, Kurt
Strauch, Günter Thiel, Bruno-Wolfgang Thierauf, Eugen
Trompeter, Leonhardt Tron, Paul-Emil Wasserleben,

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 1010 ist nicht vorhanden.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3*) An diesem Tag endete für mich die Zugehörigkeit des Bootes zur deutschen Kriegsmarine. Die letzten Besatzungsangehörigen gingen in Kriegsgefangenschaft, das Boot kam komplett unter Kontrolle der Briten.

(4*) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und der Übergabe an Großbritannien auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

HINWEIS: Alle BLAU hervorgehobenen Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen zur besseren Erklärung. GRÜN hervorgehobene Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen die noch nicht bearbeitet sind, aber in Zukunft noch bearbeitet werden. Ein Klick auf diese Stellen wird sie zu der entspechenden Erklärung führen.

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LITERATURVERWEISE


Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 29, 236.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 145, 223.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 394.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 850 - U 1100
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 284.

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