U 47

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DAS BOOT (1)


Typ: VII B
Bauauftrag: 21.11.1936
Bauwerft: Krupp Germaniawerft, Kiel
Baunummer: 583
Serie: U 45 – U 55
Kiellegung: 25.02.1937
Stapellauf: 29.10.1938
Indienststellung: 17.12.1938
Kommandant: Günther Prien
Feldpostnummer: M - 18 837

DIE KOMMANDANTEN (2)


17.12.1938 – 07.03.1941 Kapitänleutnant Günther Prien

FLOTTILLEN


17.12.1938 - 31.08.1939 Einsatzboot U-Flottille WEGENER
01.09.1939 – 14.10.1939 Frontboot U-Flottille WEGENER
01.01.1940 – 07.03.1941 Frontboot 7. U-Flottille

DIE UNTERNEHMUNGEN

VORKRIEGSUNTERNEHMEN

00.05.1939 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 00.06.1939 – Wilhelmshaven

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief im Mai 1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot nahm, zusammen mit U 39, U 45, U 46 und U 51, an Tauch- und Geleitübungen im Nordatlantik und der Biscaya teil. Im Juni 1939 lief U 47 wieder in Wilhelmshaven ein.

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1. UNTERNEHMUNG

19.08.1939 – Kiel - - - - - - - - 15.09.1939 – Kiel

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 19.08.1939 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, operierte das Boot im Nordatlantik südwestlich von Irland. Es konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit 8.270 BRT versenken. Nach 26 Tagen, lief U 47 am 15.09.1939 wieder in Kiel ein. Nach dieser Unternehmung ging das Boot, vom 16.09.1939 - 02.10.1939, zur Überholung in die Krupp Germaniawerft nach Kiel.

Versenkt wurden:

05.09.1939 - die britische BOSNIA 2.407 BRT
06.09.1939 - die britische RIO CLARO 4.086 BRT
07.09.1939 - die britische GARTAVON 1.777 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Das Boot war 4 Tage (03.-07.09.) im Operationsgebiet nach Kriegsausbruch. Ein schöner Erfolg für den Anfang.

Chronik 19.08.1939 – 14.09.1939:

19.08.1939 - 20.08.1939 - 21.08.1939 - 22.08.1939 - 23.08.1939 - 24.08.1939 - 25.08.1939 - 26.08.1939 - 27.08.1939 - 28.08.1939 - 29.08.1939 - 30.08.1939 - 31.08.1939 - 01.09.1939 - 02.09.1939 - 03.09.1939 - 04.09.1939 - 05.09.1939 - 06.09.1939 - 07.09.1939 - 08.09.1939 - 09.09.1939 - 10.09.1939 - 11.09.1939 - 12.09.1939 - 13.09.1939 - 14.09.1939

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2. UNTERNEHMUNG

08.10.1939 – Kiel - - - - - - - - 17.10.1939 – Wilhelmshaven

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 08.10.1939 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, führte das Boot eine Sonderunternehmung in den britischen Kriegshafen von Scapa Flow durch. Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Kriegsschiff mit 29.150 ts versenken. Nach 9 Tagen, lief U 47 am 17.10.1939 in Wilhelmshaven ein. Nach dieser Unternehmung ging U 47, vom 24.10.1939 - 13.11.1939, zur Überholung in die Krupp Germaniawerft nach Kiel.

Versenkt wurde:

14.10.1939 - die britische ROYAL OAK 29.150 ts

Chronik 08.10.1939 – 17.10.1939:

08.10.1939 - 09.10.1939 - 10.10.1939 - 11.10.1939 - 12.10.1939 - 13.10.1939 - 14.10.1939 - 15.10.1939 - 16.10.1939 - 17.10.1939

Aus dem Original Kriegstagebuch:

08.10.1939 - 09.10.1939 - 10.10.1939 - 11.10.1939 - 12.10.1939 - 13.10.1939 - 14.10.1939 - 15.10.1939 - 16.10.1939 - 17.10.1939

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VERLEGUNGSFAHRT

20.10.1939 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 21.10.1939 – Kiel

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 20.10.1939 von Wilhelmshaven aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, lief U 47 am 21.10.1939 in Kiel ein.

Chronik 20.10.1939 – 21.10.1939:

20.10.1939 - 21.10.1939

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3. UNTERNEHMUNG

16.11.1939 – Kiel - - - - - - - - 17.11.1939 – Brunsbüttel
17.11.1939 – Brunsbüttel - - - - - - - - 17.12.1939 – Brunsbüttel
17.12.1939 – Brunsbüttel - - - - - - - - 18.12.1939 – Kiel

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 16.11.1939 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, sowie der Übernahme einer Gefechtspistole für einen G 7e Torpedo, in Brunsbüttel, operierte das Boot bei den Orkney Inseln und westlich des Ärmelkanals. Es konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit 23.168 BRT versenken. Der Rückmarsch führte über Brunsbüttel und den Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 32 Tagen, lief U 47 am 18.12.1939 wieder in Kiel ein.

Versenkt wurden:

05.12.1939 - die britische NAVASOTA 8.795 BRT
06.12.1939 - die norwegische BRITTA 6.214 BRT
07.12.1939 - die niederländische TAJANDOEN 8.159 BRT

Chronik 16.11.1939 – 18.12.1939:

16.11.1939 - 17.11.1939 - 18.11.1939 - 19.11.1939 - 20.11.1939 - 21.11.1939 - 22.11.1939 - 23.11.1939 - 24.11.1939 - 25.11.1939 - 26.11.1939 - 27.11.1939 - 28.11.1939 - 29.11.1939 - 30.11.1939 - 01.12.1939 - 02.12.1939 - 03.12.1939 - 04.12.1939 - 05.12.1939 - 06.12.1939 - 07.12.1939 - 08.12.1939 - 09.12.1939 - 10.12.1939 - 11.12.1939 - 12.12.1939 - 13.12.1939 - 14.12.1939 - 15.12.1939 - 16.12.1939 - 17.12.1939 - 18.12.1939

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VERLEGUNGSFAHRT

29.02.1940 – Kiel - - - - - - - - 01.03.1940 – Helgoland
05.03.1940 – Helgoland - - - - - - - - 05.03.1940 – Wilhelmshaven

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 29.02.1940 von Kiel aus. Das Boot verlegte durch den Kaiser Wilhelm Kanal, zu Übungen mit neuen Obersteuerleuten, nach Helgoland und anschließend nach Wilhelmshaven. Am 05.03.1940 lief U 47 in Wilhelmshaven ein.

Chronik 29.02.1940 – 05.03.1940:

29.02.1940 - 01.03.1940 - 02.03.1940 - 03.03.1940 - 04.03.1940 - 05.03.1940

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4. UNTERNEHMUNG

11.03.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 29.03.1940 – Wilhelmshaven

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 11.03.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee bei den Shetland- und Orkney Inseln. Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 1.146 BRT versenken. Nach 18 Tagen, lief U 47 am 29.03.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Versenkt wurde:

25.03.1940 - die dänische BRITTA 1.146 BRT

Chronik 11.03.1940 – 29.03.1940:

11.03.1940 - 12.03.1940 - 13.03.1940 - 14.03.1940 - 15.03.1940 - 16.03.1940 - 17.03.1940 - 18.03.1940 - 19.03.1940 - 20.03.1940 - 21.03.1940 - 22.03.1940 - 23.03.1940 - 24.03.1940 - 25.03.1940 - 26.03.1940 - 27.03.1940 - 28.03.1940 - 29.03.1940

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5. UNTERNEHMUNG

03.04.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 26.04.1940 – Kiel

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 03.04.1940, zum Unternehmen Weserübung, von Wilhelmshaven aus. Boot operierte in der Nordsee östlich der Shetland Inseln und im Vaagsfjord. Es gehörte zur Gruppe 5 die östlich der Shetland Inseln operieren sollte. U 47 konnte auf dieser Unternehmung, trotz vieler Gelegenheiten, keine Schiffe versenken oder beschädigen. Alle abgeschossenen Torpedos versagten. Nach 23 Tagen, lief U 47 in Kiel ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Eine gut durchgeführte durch Torpedoversager um Erfolge gebrachte Unternehmung. Die Versenkung auch nur eines Transporters im Vaagsfjord hätte die Entwicklung der Lage im Raum Narvik entscheidend beeinflußen können. Der ergebnislose Angriff auf Warspite mit einem Endstreckendetonierer beweist, welche Folgen eine Detonation am Ende der Laufstrecke für das schießende Boot haben kann. Wieviel Boote durch die Folgen von Torpedoversagern verloren sind, wissen wir nicht, daß aber Bootsverluste auf Rechnung von Torpedoversagern gehen, ist mit Sicherheit anzunehmen und aus einem Gefangenenbrief ersichtlich. Aus dem Kriegstagebuch geht die dauernde Beanspruchung der U-Boot-Besatzungen durch Auftreten von Flugzeugen und, besonders in der ganzen Nordsee, fortlaufende Detonationen besonders anschaulich hervor. Diese Verhältnisse haben sich gegenüber dem Weltkrieg grundlegend geändert.

Chronik 03.04.1940 – 26.04.1940:

03.04.1940 - 04.04.1940 - 05.04.1940 - 06.04.1940 - 07.04.1940 - 08.04.1940 - 09.04.1940 - 10.04.1940 - 11.04.1940 - 12.04.1940 - 13.04.1940 - 14.04.1940 - 15.04.1940 - 16.04.1940 - 17.04.1940 - 18.04.1940 - 19.04.1940 - 20.04.1940 - 21.04.1940 - 22.04.1940 - 23.04.1940 - 24.04.1940 - 25.04.1940 - 26.04.1940

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6. UNTERNEHMUNG

03.06.1940 – Kiel - - - - - - - - 04.06.1940 – Brunsbüttel
04.06.1940 – Brunsbüttel - - - - - - - - 06.07.1940 – Kiel

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 03.06.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, sowie einem Kurzstopp in Brunsbüttel, operierte das Boot im Nordatlantik, der Biscaya und westlich des Ärmelkanals. Dabei traf es auf den Geleitzug HX-49. U 47 gehörte auf dieser Unternehmung zur U-Boot-Gruppe PRIEN die auf den Geleitzug HX-48 operieren sollte, ihn jedoch nicht fand. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung 8 Schiffe mit 52.373 BRT versenken und 1 Schiff mit 3.999 BRT beschädigen. Nach 33 Tagen und zurückgelegten zirka 5.150 sm über und 184 sm unter Wasser, sowie dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, lief U 47 am 06.07.1940 wieder in Kiel ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

14.06.1940 - die britische BALMORALWOOD 5.834 BRT
21.06.1940 - die britische SAN FERNANDO 13.056 BRT
21.06.1940 - die norwegische RANDSFJORD 3.999 BRT (b.)
24.06.1940 - die panamaische CATHERINE 1.885 BRT
27.06.1940 - die norwegische LENDA 4.005 BRT
27.06.1940 - die niederländische LETICIA 2.580 BRT
29.06.1940 - die britische EMPIRE TOUCAN 4.421 BRT
30.06.1942 - die griechische GEORGIOS KYRIAKIDES 4.201 BRT
02.07.1940 - die britische ARANDORA STAR 15.501 BRT

Fazit des Kommandanten:

1.) Es war ein besserer Sauhaufen, keine gute Ordnung. 2.) Sieben Reihen zu je sechs Schiffen. 3.) Zerstörer standen im Geleitzug und zwar zwei uralte hinter bzw. zwischen der vierten und fünften Reihe. Die drei anderen kreuzten so zwischen durch. 4.) Anscheinend fährt keiner gern in Tanker Nähe oder die Kapitäne dieser Schiffe sind besondere Eigenbrödler, denn alle Tanker waren am schlechtesten ausgerichtet, standen aber meist in der Mitte des Gliedes. 5.) Den Schluß bildeten kleine Dampfer, davon einer wahrscheinlich U-Bootsfalle. 6.) Nach vorn an jeder Seite ist ein Schiff herausgestaffelt und steht ca. 5000 - 6000 m in Marschrichtung vor dem Geleitzug.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Ausgezeichnete Unternehmung auf der alle Waffen bis zum letzten Schuß ausgenutzt wurden. 2.) Das Mißtrauen gegen die B-Dienst Standorte ist unberechtigt. Der Beweis hierfür ist dem Kommandanten am 21.06. erbracht worden. Der Mißerfolg des Ansatzes am 17.06. beruhte darauf, daß der Treffpunkt des Halifax-Geleitzuges verlegt war, die Verlegung aber erst zu spät festgestellt wurde. 3.) Die Versenkung eines 7000-t-Dampfers aus einem Geleitzug am 21.06. kann nicht als unbedingt sicher angesehen werden. Der O.K.W.-Bericht kann für den Kommandanten nicht maßgebender sein als seine eigene Beobachtung. 4.) Eine Bestätigung der englischen Nachrichten über die Arandora Star bleibt abzuwarten.

Chronik 03.06.1940 – 06.07.1940:

03.06.1940 - 04.06.1940 - 05.06.1940 - 06.06.1940 - 07.06.1940 - 08.06.1940 - 09.06.1940 - 10.06.1940 - 11.06.1940 - 12.06.1940 - 13.06.1940 - 14.06.1940 - 15.06.1940 - 16.06.1940 - 17.06.1940 - 18.06.1940 - 19.06.1940 - 20.06.1940 - 21.06.1940 - 22.06.1940 - 23.06.1940 - 24.06.1940 - 25.06.1940 - 26.06.1940 - 27.06.1940 - 28.06.1940 - 29.06.1940 - 30.06.1940 - 01.07.1940 - 02.07.1940 - 03.07.1940 - 04.07.1940 - 05.07.1940 - 06.07.1940

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7. UNTERNEHMUNG

27.08.1940 – Kiel - - - - - - - - 25.09.1940 - Lorient

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 27.08.1940 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, operierte das Boot im Nordatlantik westlich der Hebriden. Dabei traf es auf die Geleitzüge OA-207, SC-2 und HX-72. U 47 konnte auf dieser Unternehmung 6 Schiffe mit 35.007 BRT versenken und 1 Schiff mit 5.156 BRT beschädigen. Nach 29 Tagen und zurückgelegten 5.103 sm über und 213 sm unter Wasser, lief U 47 am 25.09.1940 in Lorient ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

02.09.1940 - die belgische VILLE DE MONS 7.463 BRT
04.09.1940 - die britische TITAN 9.034 BRT
07.09.1940 - die britische NEPTUNIA 5.155 BRT
07.09.1940 - die britische JOSÉ DE LARRINAGA 5.303 BRT
07.09.1940 - die norwegische GRO 4.211 BRT
09.09.1940 - die greichische POSSIDON 3.840 BRT
21.09.1940 - die britische ELMBANK 5.156 BRT (b.)

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Wie immer ausgezeichnet durchgeführte Unternehmung. 2.) Rettungsmaßnahmen am 05.09. in Ordnung. 3.) Das Verhalten von U 47 am Geleitzug war vorzüglich. Der Versuch, durch ein "Aus-Sicht-Signal" die Fühlung abzugeben (21.09) war falsch. Die Kritik an der Versenkungsmeldung von U 100 (22.09) steht dem Kommandanten U 47 nicht zu. 4.) Die Maßnahme des Heraussetzens von U 65 am 06.09. hatte nach mündlicher Meldung U 65 den Zweck, den verloren gegangenen Geleitzug wiederzufinden, nicht eine Angriffsverteilung zu machen.

Chronik 27.08.1940 – 25.09.1940:

27.08.1940 - 28.08.1940 - 29.08.1940 - 30.08.1940 - 31.08.1940 - 01.09.1940 - 02.09.1940 - 03.09.1940 - 04.09.1940 - 05.09.1940 - 06.09.1940 - 07.09.1940 - 08.09.1940 - 09.09.1940 - 10.09.1940 - 11.09.1940 - 12.09.1940 - 13.09.1940 - 14.09.1940 - 15.09.1940 - 16.09.1940 - 17.09.1940 - 18.09.1940 - 19.09.1940 - 20.09.1940 - 21.09.1940 - 22.09.1940 - 23.09.1940 - 24.09.1940 - 25.09.1940

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8. UNTERNEHMUNG

14.10.1940 – Lorient - - - - - - - - 23.10.1940 – Lorient

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 14.10.1940 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, dem Nordkanal und bei Rockall Bank. Dabei traf es auf den Geleitzug HX-79. U 47 konnte auf dieser Unternehmung 4 Schiffe mit 22.014 BRT versenken und 2 Schiffe mit 15.018 BRT beschädigt. Nach 9 Tagen und zurückgelegten 2.113 sm über und 34 sm unter Wasser, lief U 47 am 23.10.1940 wieder in Lorient ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

19.10.1940 - die niederländische BILDERDIJK 6.856 BRT
19.10.1940 - die britische WANDBY 4.947 BRT
19.10.1940 - die britische SHIRAK 6.023 BRT (b.)
20.10.1940 - die britische LA ESTANCIA 5.185 BRT
20.10.1940 - die britische WHITFORD POINT 5.026 BRT
20.10.1940 - die britische ATHELMONARCH 8.995 BRT (b.)

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Tadellos Fühlung gehalten und dadurch andere Boote herangeführt. 2.) In hervorragend geschicktem und entschlossenen Nachtangriff die sich ihm bietende Gelegenheit vorzüglich ausgenutzt. Ein Schulbeispiel für eine gut durchgeführte Unternehmung.

Chronik 14.10.1940 – 23.10.1940:

14.10.1940 - 15.10.1940 - 16.10.1940 - 17.10.1940 - 18.10.1940 - 19.10.1940 - 20.10.1940 - 21.10.1940 - 22.10.1940 - 23.10.1940

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9. UNTERNEHMUNG

03.11.1940 – Lorient - - - - - - - - 06.12.1940 – Lorient

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 03.11.1940 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und westlich des Nordkanals. Dabei traf es auf den Geleitzug HX-90. U 47 konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff versenken und 1 Schiff beschädigen. Nach 33 Tagen und zurückgelegten 5.267 sm über und 132 sm unter Wasser, lief U 47 am 06.12.1940 wieder in Lorient ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

02.12.1940 - die belgische VILLE D´ARLON 7.555 BRT
02.12.1940 - die britische CONCH 8.376 BRT (b.)

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Eine Unternehmung die ausgesprochen im Zeichen des Pechs gestanden hat. 2.) Die Möglichkeit, daß die angeführten ungeklärten Fehlschüsse Versager waren, bleibt offen. Sie wird durch gleichzeitige Erfahrungen anderer Boote beim Torpedoschießen nicht bestätigt. 3.) Der Einsatz der Artillerie im Geleitzug ist ein gewagter Entschluß, der zwar in diesem Fall gebilligt wird, sonst aber absolute Ausnahme bleiben muß, weil hier Einsatz und möglicher Erfolg in einem Mißverhältnis stehen.

Chronik 03.11.1940 – 06.12.1940:

03.11.1940 - 04.11.1940 - 05.11.1940 - 06.11.1940 - 07.11.1940 - 08.11.1940 - 09.11.1940 - 10.11.1940 - 11.11.1940 - 12.11.1940 - 13.11.1940 - 14.11.1940 - 15.11.1940 - 16.11.1940 - 17.11.1940 - 18.11.1940 - 19.11.1940 - 20.11.1940 - 21.11.1940 - 22.11.1940 - 23.11.1940 - 24.11.1940 - 25.11.1940 - 26.11.1940 - 27.11.1940 - 28.11.1940 - 29.11.1940 - 30.11.1940 - 01.12.1940 - 02.12.1940 - 03.12.1940 - 04.12.1940 - 05.12.1940 - 06.12.1940

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10. UNTERNEHMUNG

20.02.1941 - Lorient - - - - - - - - 07.03.1941 - Boot verschollen

U 47, unter Kapitänleutnant Günther Prien, lief am 20.02.1941 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik. Dabei traf es auf die Geleitzüge OB-290, OB-292 und OB-293. U 47 konnte auf dieser Unternehmung 4 Schiffe mit 16.310 BRT versenkt und 2 Schiffe mit 28.744 BRT beschädigen. Das Boot selbst, ist seit dem 07.03.1941 verschollen.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

26.02.1941 - die britische KASONGO 5.254 BRT
26.02.1941 - die schwedische RYDBOHOLM 3.197 BRT
26.02.1941 - die norwegische BORGLAND 3.636 BRT
26.02.1941 - die britische DIALA 8.106 BRT (b.)
28.02.1941 - die britische HOLMLEA 4.223 BRT
07.03.1941 - die britische TERJE VIKEN 20.638 BRT (b.)

Chronik 20.02.1941 – 07.03.1941:

20.02.1941 - 21.02.1941 - 22.02.1941 - 23.02.1941 - 24.02.1941 - 25.02.1941 - 26.02.1941 - 27.02.1941 - 28.02.1941 - 01.03.1941 - 02.03.1941 - 03.03.1941 - 04.03.1941 - 05.03.1941 - 06.03.1941 - 07.03.1941

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 47
Datum: 07.03.1941
Letzter Kommandant: Günther Prien
Ort: Nordatlantik
Position: (60°00' Nord – 12°50' West)]
Planquadrat: (AM 1289)
Verlust durch: Unbekannt
Tote: 45
Überlebende: 0

U 47 ist seit dem 07.03.1941 im Nordatlantik südöstlich von Island verschollen. Das Boot meldete sich zuletzt am 07.03.1941. Es operierte noch am Geleitzug OB-293. Die Verlustursache ist bis heute unbekannt.

Das U 47 am 08.03.1941 durch Wasserbomben des britischen Zerstörers WOLVERINE (D.78) versenkt worden sei, entspricht nicht mehr den heutigen Tatsachen. Die Verfolgung eines U-Bootes durch den Zerstörer galt nicht U 47, sondern U A.

DIE BESATZUNG

Am 07.03.1941 kamen ums Leben: (45 Personen) v.l.n.r.

Biermann, Heinrich Bilstein, Karl-Heinz Böhm, Gustav
Bothmann, Hans-Joachim Brand, Karl Engelmann, Friedrich
Frings, Dieter Göseke, Heinz Gundlach, Karl-Heinz
Hass, Willy Heinz, Heinrich Hentrop, Heinrich
Heyer, Gerhard Hirtl, Heinz Hönemann, Martin
Hötzer, Gerhard Jahnkow, Willi-Friedrich Kläbisch, Heinz
Küsel, Ewald Leidig, Paul Löhr, Heinz
Lösch, Andreas Notsch, Gottfried Oldekop, Iwan
Pauss, Helmut Prien, Günther Reimann, Josef
Renken, Emil Ronshausen, August Rutschmann, Helmut
Sammann, Hans Sander, Erich Schnarchendorf, Kurt
Schnurbein, Karl-Eglof von Scholz, Hans Schweizer, Heinz
Steinhagen, Karl Stephan, Martin Thewes, Peter
Thomsen, Max Weiser, Friedrich Werder, Gustav
Wiensczyk, Bruno Zapf, Fritz Zöller, Albert

Vor dem 20.02.1941: (38 Personen) (3) v.l.n.r.

Blank, Hans Bleeck, Kurt Böhm, Gustav-August
Brehme, Kurt Dittmer, Hans-Peter Dziallas, Ernst
Endrass, Engelbert Eschger, Esser, Karl-Heinz
Frank, Wolfgang Freudig, Ernst Hänsel, Gerhard
Herrmann, Herbert Holstein, Kurt Hölzer, Erwin
Kraus, Hans-Werner Loh, Willi Lüddecke, Werner
Marquad, Herbert Meyer, Willy Radloff, Walter
Römer, Kurt Roth, Ronni Schmalenbach, Werner
Schmidt, Ernst Schmidt, Friedrich Scholz, Werner
Smyzek, Rudolf Söllig, Werner Spahr, Wilhelm
Sporer, Karl Strunk, Otto Suhren Reinhard
Varendorff, Amelung von Walz, Friedrich Wessels, Johann-Friedrich
Wintzer, Ernst Witte, Erwin

Einzelverluste: (1 Person)

Mantyk, Heinrich

EMPFOHLENE LITERATUR

Alman - Günther Prien - Ein deutsches U-Boot in der Flottenbasis Scapa Flow.

Alman - Günther Prien - Der Wolf und sein Admiral.

Blair - Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942 - S. 112, 114, 115, 120, 141, 142, 144, 147, 153, 155, 157, 187, 188, 192, 194, 195, 197, 211, 212, 213, 228, 229, 230, 240, 241, 242, 248, 250, 255, 259, 260, 261, 290, 302, 303, 304, 305, 306, 307, 311, 313, 314, 316, 322.

Blair - Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1943 - 1945 - S. 655.

Busch/Röll - Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten - S. 183.

Busch/Röll - Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften - S. 26, 26, 194.

Busch/Röll – Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945 - S. 21

Busch/Röll - Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945 - S. 46 – 48.

Frank - Prien greift an.

Frank - Der Stier von Scapa Flow.

Korganoff - Mit U 47 gegen Scapa Flow.

Kurowski - Korvettenkapitän Günther Prien. Der Stier von Scapa Flow.

Prien - Mein Weg nach Scapa Flow.

Ritschel - Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 1 - U 50 – S. 312 – 328.

Snyder - Husarenstück in Scapa Flow. Die Versenkung der Royal Oak durch Günther Prien.

ANMERKUNGEN

(1) Bild von U 47 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und teilweise ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Wenn sie Bilder von U-Booten, Kommandanten oder Besatzungsmitgliedern entbehren können, wurde ich mich darüber freuen. Danke! E-Mail Adresse siehe unten.

(2) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten Auslaufen auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

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