U 32

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII A
Bauauftrag: 01.04.1935
Bauwerft: Deschimag AG Weser, Bremen
Baunummer: 913
Serie: U 27 – U 32
Kiellegung: 15.03.1936
Stapellauf: 25.02.1937
Indienststellung: 15.04.1937
Kommandant: Werner Lott
Feldpostnummer: M - 00 459

DIE KOMMANDANTEN(2*)


15.04.1937 – 31.08.1937 Kapitänleutnant Werner Lott
01.09.1937 - 11.02.1940 Kapitänleutnant Paul Büchel
12.02.1940 – 30.10.1940 Oberleutnant zur See Hans Jenisch

FLOTTILLEN


15.04.1937 - 31.08.1939 Einsatzboot U-Flottille SALTZWEDEL
01.09.1939 – 31.12.1939 Frontboot U-Flottille SALTZWEDEL
01.01.1940 - 30.10.1940 Frontboot 2. U-Flottille

DIE UNTERNEHMUNGEN

VORKRIEGSUNTERNEHMUNG


05.02.1938 - Wilhelmshaven - - - - - - - - 09.02.1938 - El Ferrol

02.04.1938 - Cádiz - - - - - - - - 07.04.1938 - Wilhelmshaven

U 32, unter Kapitänleutnant Paul Büchel, lief am 05.02.1938 von Wilhelmshaven aus. Das Boot nahm an der Seeüberwachung, im Spanischen Bürgerkrieg, vor der Küste Spaniens teil. Nach 62 Tagen, lief U 32 am 07.04.1938 wieder in Wilhelmshaven ein.

VORKRIEGSUNTERNEHMUNG


00.04.1939 - Wilhelmshaven - - - - - - - - 00.05.1939 - Wilhelmshaven

U 32, unter Kapitänleutnant Paul Büchel, lief im April 1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot führte, in der Biscaya und vor der Küste Spaniens, Tauch- und Geleitübungen durch. Im Mai 1939 lief U 32 wieder in Wilhelmshaven ein.

VERLEGUNGSFAHRT


21.08.1939 - Wilhelmshaven - - - - - - - - 21.08.1939 - Neustadt

24.08.1939 – Neustadt - - - - - - - - 26.08.1939 – Memel

U 32, unter Kapitänleutnant Paul Büchel, lief am 21.08.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 31 und U 33, in Vorbereitung auf den drohenden Kriegsausbruch, durch den Kaiser Wilhelm Kanal, und Neustadt, nach Memel.

Chronik 21.08.1939 – 26.08.1939:

21.08.1939 - 22.08.1939 - 23.08.1939 - 24.08.1939 - 25.08.1939 - 26.08.1939

VORKRIEGSUNTERNEHMUNG


27.08.1939 – Memel - - - - - - - - 01.09.1939 – Kiel

U 32, unter Kapitänleutnant Paul Büchel, lief am 27.08.1939 von Memel aus. Das Boot überwachte, in der Ostsee und der Danziger Bucht, den Dampferverkehr. Nach 6 Tagen, lief U 32 am 01.09.1939 in Kiel ein.

Chronik 27.08.1939 – 01.09.1939:

27.08.1939 - 28.08.1939 - 29.08.1939 - 30.08.1939 - 31.08.1939 - 01.09.1939

1. UNTERNEHMUNG


05.09.1939 – Kiel - - - - - - - - 30.09.1939 – Wilhelmshaven

U 32, unter Kapitänleutnant Paul Büchel, lief am 05.09.1939 von Kiel aus. Das Boot operierte in der Nordsee, im Ärmelkanal und legte 12 Minen vor Portsmouth. Es konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe 5.738 BRT versenken und 2 Schiffe mit 17.525 BRT beschädigen. Nach 25 Tagen, lief U 32 am 30.09.1939 wieder in Wilhelmshaven ein. Nach dieser Unternehmung ging das Boot, vom 03.10.1939 - 02.12.1939, in der Werft.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

18.09.1939 - die britische KENSINGTON COURT 4.863 BRT
28.09.1939 - die norwegische JERN 875 BRT
05.10.1939 - die britische MARWARRI 8.063 BRT (b.)
06.10.1939 - die britische LOCHGOIL 9.462 BRT (b.)

Chronik 05.09.1939 – 30.09.1939:

05.09.1939 - 06.09.1939 - 07.09.1939 - 08.09.1939 - 09.09.1939 - 10.09.1939 - 11.09.1939 - 12.09.1939 - 13.09.1939 - 14.09.1939 - 15.09.1939 - 16.09.1939 - 17.09.1939 - 18.09.1939 - 19.09.1939 - 20.09.1939 - 21.09.1939 - 22.09.1939 - 23.09.1939 - 24.09.1939 - 25.09.1939 - 26.09.1939 - 27.09.1939 - 28.09.1939 - 29.09.1939 - 30.09.1939

VERLEGUNGSFAHRT


03.12.1939 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 03.12.1939 – Kiel

U 32, unter Kapitänleutnant Paul Büchel, lief am 03.12.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte, durch den Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Am 03.12.1939 lief U 32 in Kiel ein. Dort wurde eine Meilenfahrt, Tieftauchversuche und Minenlegeübungen durchgeführt.

Chronik 03.12.1939:

03.12.1939

VERLEGUNGSFAHRT


22.12.1939 – Kiel - - - - - - - - 23.12.1939 – Wilhelmshaven

U 32, unter Kapitänleutnant Paul Büchel, lief am 22.12.1939 von Kiel aus, Das Boot verlegte, durch den Kaiser Wilhelm Kanal, zurück nach Wilhelmshaven. Am 23.12.1939 lief U 32 in Wilhelmshaven ein.

Chronik 22.12.1939 – 23.12.1939:

22.12.1939 - 23.12.1939

2. UNTERNEHMUNG


28.12.1939 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 21.01.1940 – Helgoland

22.01.1940 – Helgoland - - - - - - - - 22.01.1940 – Wilhelmshaven

U 32, unter Kapitänleutnant Paul Büchel, lief am 28.12.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und legte 8 Minen südöstlich von Ailsa Craig (diese richteten keinen Schaden an). Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff 959 BRT versenken. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme) nach Wilhelmshaven. Nach 25 Tagen und zurückgelegten 3.675,5 sm, lief U 32 am 22.01.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Versenkt wurde:

31.12.1939 - die norwegische LUNA 959 BRT

Chronik 28.12.1939 – 22.01.1940:

28.12.1939 - 29.12.1939 - 30.12.1939 - 31.12.1939 - 01.01.1940 - 02.01.1940 - 03.01.1940 - 04.01.1940 - 05.01.1940 - 06.01.1940 - 07.01.1940 - 08.01.1940 - 09.01.1940 - 10.01.1940 - 11.01.1940 - 12.01.1940 - 13.01.1940 - 14.01.1940 - 15.01.1940 - 16.01.1940 - 17.01.1940 - 18.01.1940 - 19.01.1940 - 20.01.1940 - 21.01.1940 - 22.01.1940

3. UNTERNEHMUNG


26.02.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 23.03.1940 – Wilhelmshaven

U 32, unter Oberleutnant zur See Hans Jenisch, lief am 26.02.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, dem Ärmelkanal und legte 12 Minen vor Liverpool (ohne Erfolg). Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff 2.818 BRT versenken. Nach 26 Tagen und zurückgelegten zirka 3.850 sm, lief U 32 am 23.03.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Versenkt wurde:

02.03.1940 - die schwedische LAGAHOLM 2.818 BRT

Aus dem KTB des Befehlshabers der U-Boote:

U 28 und U 32 eingelaufen. Die Boote haben für den Rückmarsch durch die Nordsee außerordentlich lange gebraucht, da sie eine schwere See gegenan hatte. U 32 : Sperraufgabe Quadrat 9322 AM. Planmäßig in einer Neumondnacht durchgeführt. Die Verseuchung liegt vorzüglich. Der Umstand, daß bisher noch keine sicheren Erfolge festgestellt werden konnten, ist an sich unwesentlich und darauf zurückzuführen, daß der Feind nach und nach die bei Eintritt von Kriegsverlusten von ihm befohlene Funkstille und sonstige Geheimhaltung vollständiger einzuhalten versteht. Das Boot ist in einem Falle auf größerer Tiefe, auf dem Grunde liegend, von einem S-Gerät einwandfrei angelotet worden. Diese Tatsache erhärtet die auf Grund der Erfahrung und Beobachtungen anderer Boote gewonnene Vermutung, daß der Gegner über zwei verschiedene S-Anlagen verfügt: Eine Horizontallotanlage, die bei geringen Entfernungen aussetzt und eine Vertikallotanlage, deren Ergebnisse, wenn das Boot einmal erfaßt ist, sehr genau sind, die aber dann unzuverlässig sind, wenn das Boot in größeren Tiefen sich dicht über oder auf dem Grund aufhält. Außer den Minen hat das Boot noch 7 Torpedos mitgeführt, von denen aber 5 Versager und 2 Fehlschüsse gewesen sind. Es hat daher seiner gut durchgeführten Sperrunternehmung nur noch die Vernichtung des mit Banngut beladenen schwedischen Dampfers Lagaholm - 2818 ts - melden können, ein Erfolg, das es seiner Artillerie zu verdanken hat.

Chronik 26.02.1940 – 23.03.1940:

26.02.1940 - 27.02.1940 - 28.02.1940 - 29.02.1940 - 01.03.1940 - 02.03.1940 - 03.03.1940 - 04.03.1940 - 05.03.1940 - 06.03.1940 - 07.03.1940 - 08.03.1940 - 09.03.1940 - 10.03.1940 - 11.03.1940 - 12.03.1940 - 13.03.1940 - 14.03.1940 - 15.03.1940 - 16.03.1940 - 17.03.1940 - 18.03.1940 - 19.03.1940 - 20.03.1940 - 21.03.1940 - 22.03.1940 - 23.03.1940

4. UNTERNEHMUNG


27.04.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 05.05.1940 – Trondheim

08.05.1940 – Trondheim - - - - - - - - 14.05.1940 – Helgoland

14.05.1940 – Helgoland - - - - - - - - 14.05.1940 – Wilhelmshaven

U 32, unter Oberleutnant zur See Hans Jenisch, lief am 27.04.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee vor Norwegen. Außerdem brachte es Munition und Benzin für die Luftwaffe nach Trondheim. U 32 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Der Rückmarsch führte über Helgoland (Geleitaufnahme), nach Wilhelmshaven. Nach 17 Tagen und zurückgelegten 2.180 sm, lief U 32 am 14.05.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Tiefensteuerversager am 02.05. ist bedauerlich.

2.) Ausholen nach Norden entsprach nicht dem Operationsbefehl und der Transportaufgabe.

3.) Warum am 12.05. kein Angriff versucht wurde, ist nicht ersichtlich.

4.) Nicht mehr an Horchverfolgung annehmen, als tatsächlich sicher ist. Ferndetonationen brauchen nicht unbedingt dem eigenen Boot zu gelten.

Chronik 27.04.1940 – 14.05.1940:

27.04.1940 - 28.04.1940 - 29.04.1940 - 30.04.1940 - 01.05.1940 - 02.05.1940 - 03.05.1940 - 04.05.1940 - 05.05.1940 - 06.05.1940 - 07.05.1940 - 08.05.1940 - 09.05.1940 - 10.05.1940 - 11.05.1940 - 12.05.1940 - 13.05.1940 - 14.05.1940

5. UNTERNEHMUNG


03.06.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 30.06.1940 – Helgoland

30.06.1940 – Helgoland - - - - - - - - 01.07.1940 – Wilhelmshaven

U 32, unter Oberleutnant zur See Hans Jenisch, lief am 03.06.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, westlich des Ärmelkanals und der Biscaya. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe PRIEN, die auf den Geleitzug HX-48 angesetzt war. U 32 konnte auf dieser Unternehmung 5 Schiff mit 16.098 BRT versenken. Der Rückmarsch erfolgte über Helgoland (Geleitaufnahme) nach Wilhelmshaven. Nach 28 Tagen und zurückgelegten zirka 4.470 sm, lief U 32 am 01.07.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Versenkt wurden:

18.06.1940 - die norwegische ALTAIR 1.522 BRT
18.06.1940 - die portugiesische SÁLVORA 108 BRT
18.06.1940 - die spanische FARO ONS 108 BRT
19.06.1940 - die jugoslawische LABUD 5.334 BRT
22.06.1940 - die norwegische ELI KNUDSEN 9.026 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Zähes Rangehen des Kommandanten hätte bei besseren Schußergebnissen mit Unterwasserschuß bessere Erfolge gehabt. Der Kommandant wird zur Selbstkontrolle einige Übungsschüsse erhalten.

2.) Zum 21.06.: Im Gegensatz zum vorhergehenden Halifax-Geleitzug wurde bei diesem die Verlegung des Treffpunktes mit dem Geleit so rechtzeitig bekannt, daß noch Boote angesetzt werden konnten.

Chronik 03.06.1940 – 01.07.1940:

03.06.1940 - 04.06.1940 - 05.06.1940 - 06.06.1940 - 07.06.1940 - 08.06.1940 - 09.06.1940 - 10.06.1940 - 11.06.1940 - 12.06.1940 - 13.06.1940 - 14.06.1940 - 15.06.1940 - 16.06.1940 - 17.06.1940 - 18.06.1940 - 19.06.1940 - 20.06.1940 - 21.06.1940 - 22.06.1940 - 23.06.1940 - 24.06.1940 - 25.06.1940 - 26.06.1940 - 27.06.1940 - 28.06.1940 - 29.06.1940 - 30.06.1940 - 01.07.1940

6. UNTERNEHMUNG


15.08.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 08.09.1940 – Lorient

U 32, unter Oberleutnant zur See Hans Jenisch, lief am 15.08.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, bei den Hebriden, im Nordkanal, vor Irland und der Rockall Bank. Dabei hatte es Kontakt mit den Geleitzug HX-66 A, aus dem es 3 Schiffe mit 13.093 BRT versenken konnte. Außerdem beschädigte es später 1 Leichten Kreuzer mit 8.000 ts. Nach 24 Tagen und zurückgelegten zirka 4.150 sm, lief U 32 am 08.09.1940 in Lorient ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

30.08.1940 - die britische MILL HILL 4.318 BRT
30.08.1940 - die norwegische NORNE 3.971 BRT
30.08.1940 - die britische CHELSEA 4.804 BRT
01.09.1940 - die britische FIJI 8.000 ts (b.)

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Nach anfänglichen Mißerfolgen, die vermutlich zum Teil in maschinellen Versagern begründet sind, ist die Unternehmung mit besonderem Geschick und Schneid durchgeführt worden.

Chronik 15.08.1940 – 08.09.1940:

15.08.1940 - 16.08.1940 - 17.08.1940 - 18.08.1940 - 19.08.1940 - 20.08.1940 - 21.08.1940 - 22.08.1940 - 23.08.1940 - 24.08.1940 - 25.08.1940 - 26.08.1940 - 27.08.1940 - 28.08.1940 - 29.08.1940 - 30.08.1940 - 31.08.1940 - 01.09.1940 - 02.09.1940 - 03.09.1940 - 04.09.1940 - 05.09.1940 - 06.09.1940 - 07.09.1940 - 08.09.1940

7. UNTERNEHMUNG


18.09.1940 – Lorient - - - - - - - - 06.10.1940 – Lorient

U 32, unter Oberleutnant zur See Hans Jenisch, lief am 18.09.1940 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, dem Nordkanal und bei Rockall Bank. Bei diesen Operationen griff es auch die Geleitzüge HX-72 und OB-217 an. Auf dieser Unternehmung konnte das Boot 7 Schiff mit 35.782 BRT versenken und 2 Schiffe mit 14.749 BRT beschädigt. Nach 18 Tagen und zurückgelegten zirka 3.117 sm, lief U 32 am 06.10.1940 wieder in Lorient ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

22.09.1940 - die britische COLLEGIAN 7.886 BRT (b.)
25.09.1940 - die britische MABRITON 6.694 BRT
26.09.1940 - die norwegische TANCRED 6.094 BRT
26.09.1940 - die britische DARCOILA 4.084 BRT
26.09.1940 - die britische CORRIENTES 6.863 BRT (b.)
28.09.1940 - die britische EMPIRE OCELOT 5.759 BRT
29.09.1940 - die britische BASSA 5.267 BRT
01.10.1940 - die niederländische HAULERWIJK 3.278 BRT
02.10.1940 - die britische KAYESON 4.606 BRT

Fazit des Kommandanten:

Auf unbeladenen Dampfer hat sich Tiefeneinstellung 2 m für G 7e-Torpedo bewährt. Es wird für notwendig erachtet:

1.) Einige Schuß Brandmunition für die Geschütze mitzuführen, um Schiffe, die nach Torpedotreffer nicht sinken um bei Zeitmangel in Brand schießen zu können.

2.) Als Munition für MG C/30 zur Hälfte Pak-Munition mitzuführen, für wirksamen Beschuß gepanzerter Brücken, und um damit die Bordwand "ansägen" zu können.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Mit sehr gutem Erfolg, klar und entschlossen durchgeführte Unternehmung.

2.) Die Annahme des Kommandanten, daß der Dampfer Corrientes sinken würde, war verfrüht. Der Dampfer ist 2 Tage später von einem anderen Boot (U 37) in Fahrt angetroffen und endgültig versenkt worden.

Chronik 18.09.1940 – 06.10.1940:

18.09.1940 - 19.09.1940 - 20.09.1940 - 21.09.1940 - 22.09.1940 - 23.09.1940 - 24.09.1940 - 25.09.1940 - 26.09.1940 - 27.09.1940 - 28.09.1940 - 29.09.1940 - 30.09.1940 - 01.10.1940 - 02.10.1940 - 03.10.1940 - 04.10.1940 - 05.10.1940 - 06.10.1940

8. UNTERNEHMUNG


24.10.1940 - Lorient - - - - - - - - 30.10.1940 - Verlust des Bootes

U 32, unter Oberleutnant zur See Hans Jenisch, lief am 24.10.1940 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, dem Nordkanal und die Rockall Bank. Es konnte auf dieser Unternehmung das größte im 2. Weltkrieg durch ein U-Boot versenkte Schiff verbuchen. U 32 versenkte 1 Schiff mit 42.448 BRT. Nach 6 Tagen, wurde U 32 selbst, von britischen Kriegsschiffen versenkt.

Versenkt wurde:

28.10.1940 - die britische EMPRESS OF BRITAIN 42.448 BRT

Chronik 24.10.1940 – 30.10.1940:

24.10.1940 - 25.10.1940 - 26.10.1940 - 27.10.1940 - 28.10.1940 - 29.10.1940 - 30.10.1940

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 32
Datum: 30.10.1940
Letzter Kommandant: Hans Jenisch
Ort: Nordatlantik
Position: 55°37' Nord – 12°20' West
Planquadrat: AM 4374
Verlust durch: HARVESTER (H.19), HIGHLANDER (H.44)
Tote: 9
Überlebende: 33

U 32 wurde, am 30.10.1940 im Nordatlantik nordwestlich von Irland, durch die britischen Zerstörer HARVESTER, 6 Wasserbomben und HIGHLANDER 14 Wasserbomben versenkt. Die Überlebenden wurden gerettet und kamen in Kriegsgefangenschaft.

DIE BESATZUNG

Am 30.10.1940 kamen ums Leben:(9 Personen) v.l.n.r.

Cantow, Ulrich Damm, Günther Johann, Wolfgang
Kress, Albert Müller, Otto Nazarek, Heinz-Hilmar
Paschen, Hermann Zimmer, Wilhelm Zimmermann, Erich

Überlebende vom 30.10.1940: (33 Personen) v.l.n.r.

Ackermann, Albert Albertus, Willi Dittrich, Willy
Erbhäuser, Fred Fischer, Hermann Frenzel, Helmut
Fuchs, Ernst Gulat-Wellenburg, Eduard von Helbig, Rudolf
Hertel, Robert Heyer, Johannes-Walter Jenisch, Hans
Knuth, Willy Kommoss, Karl Kruppa,
Lange, Erich Lessmann, Walter Lück, Wilhelm
Mädel, Willi Mainzer, Reinhold Müller, Heinz
Nissel, Erwin Nowsky, Rudolf Philippczyk, Helmut
Schäfer, Richard Schmidt, Gerhard Schmidt,
Schreiber, Ludwig Steube, Willy Thimm, Anton
Tiefenhoff, Alfred Wentzel, Friedrich-Wilhelm Wollsiefer, Friedrich

Vor dem 28.10.1940: (20 Personen) v.l.n.r(3*)

Ammon, Erich Bertz, Karl Bleihauer, Erich
Büchel, Paul Ferichs, Gersch, Otto
Glatzer, Paul-Helmut Grimme, Wilhelm Gutsche, Walter
Lehmann, Heinz-Hugo Lohner, Willi-Edmund Lott, Werner
Menzel, Eberhard Meyer, Moehle, Karl-Heinz
Salmann, Otto Töpfer, Rudi Wahl, Hans
Wilde, Paul Wunderlich, Arnold

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 32 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und teilweise ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3*) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten Auslaufen auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

HINWEIS: Alle BLAU hervorgehobenen Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen zur besseren Erklärung. GRÜN hervorgehobene Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen die noch nicht bearbeitet sind, aber in Zukunft noch bearbeitet werden. Ein Klick auf diese Stellen wird sie zu der entspechenden Erklärung führen.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942
1998 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453123458
Seite 71, 119, 124, 126, 128, 129, 160, 163, 164, 165, 182, 183, 199, 212, 226, 232, 242, 243, 251, 269.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 41, 113, 149.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 19, 27, 211.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite S. 20.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite S. 33 – 34.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 1 - U 50
19?? – Eigenverlag ohne ISBN
Seite 188 - 197.

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