U 30

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII A
Bauauftrag: 01.04.1935
Bauwerft: Deschimag AG Weser, Bremen
Baunummer: 911
Serie: U 27 – U 32
Kiellegung: 24.01.1936
Stapellauf: 04.08.1936
Indienststellung: 08.10.1936
Kommandant: Hans Cohausz
Feldpostnummer: M - 05 559

DIE KOMMANDANTEN(2*)


08.10.1936 – 31.10.1938 Kapitänleutnant Hans Cohausz
15.02.1938 – 17.08.1938 Kapitänleutnant Hans Pauckstadt
00.11.1938 - 00.09.1940 Oberleutnant zur See Fritz-Julius Lemp
00.09.1940 - 31.03.1941 Korvettenkapitän Robert Prützmann
01.04.1941 – 00.04.1941 Oberleutnant zur See Paul-Karl Loeser
00.04.1941 – 22.04.1941 Oberleutnant zur See Hubertus Purkhold
23.04.1941 – 09.03.1942 Oberleutnant zur See Kurt Baberg
10.03.1942 – 04.10.1942 Oberleutnant zur See Hermann Bauer
05.10.1942 – 16.12.1942 Leutnant zur See Franz Saar
00.12.1942 – 00.05.1943 - Außer Dienst
00.05.1943 – 01.12.1943 Oberleutnant zur See Ernst Fischer
02.12.1943 – 14.12.1944 Oberleutnant zur See Ludwig Fabricius
17.01.1945 – 23.01.1945 Oberleutnant zur See Günther Schimmel

FLOTTILLEN


08.10.1936 – 31.08.1939 Einsatzboot U-Flottille SALTZWEDEL
01.09.1939 – 31.12.1939 Frontboot U-Flottille SALTZWEDEL
01.01.1940 – 30.11.1940 Frontboot 2. U-Flottille
01.12.1940 – 00.12.1942 Ausbildungsboot 24. U-Flottille
00.12.1942 - 00.05.1943 - Außer Dienst
00.05.1943 – 30.11.1943 Ausbildungsboot 24. U-Flottille
01.12.1943 - 12.01.1945 Schulboot 22. U-Flottille

DIE UNTERNEHMUNGEN

VORKRIEGSUNTERNEHMUNG


19.08.1937 - Kiel - - - - - - - - 02.11.1937 - Wilhelmshaven

U 30, unter Kapitänleutnant Hans Cohausz, lief am 19.08.1937 von Kiel aus. Das Boot führte Geleit- und Tauchübungen in der Biscaya durch. Nach 75 Tagen, lief U 30 am 02.11.1937 in Wilhelmshaven ein.

VORKRIEGSUNTERNEHMUNG


30.07.1938 - Wilhelmshaven - - - - - - - - 15.08.1938 - Wilhelmshaven

U 30, unter Kapitänleutnant Hans Cohausz, lief am 30.07.1938 von Wilhelmshaven aus. Das Boot nahm, im Spanischen Bürgerkrieg, an der Seeüberwachung teil. Nach 17 Tagen, lief U 30 am 15.08.1938 wieder in Wilhelmshaven ein. Später nach Kiel verlegt.

VORKRIEGSUNTERNEHMUNG


06.09.1938 - Kiel - - - - - - - - 14.09.1938 - Cádiz

17.10.1938 - Cádiz - - - - - - - - 22.10.1938 - Wilhelmshaven

U 30, unter Kapitänleutnant Hans Cohausz, lief am 06.09.1938 von Kiel aus. Das Boot nahm im Spanischen Bürgerkrieg, an der Seeüberwachung teil. Nach 47 Tagen, lief U 30 am 22.10.1938 in Wilhelmshaven ein.

1. UNTERNEHMUNG


22.08.1939 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 19.09.1939 – Reykjavik

19.09.1939 – Reykjavik - - - - - - - - 27.09.1939 – Wilhelmshaven

U 30, unter Oberleutnant zur See/Kapitänleutnant Fritz-Julius Lemp, lief am 22.08.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik nordwestlich von Irland. Am 19.09.1939 wurde in Reykjavik, ein Verwundeter, an einen deutschen Frachter abgegeben. U 30 konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit 23.206 BRT versenken. Nach 36 Tagen, lief U 30 am 27.09.1939 wieder in Wilhelmshaven ein. Nach der Unternehmung ging U 30 vom 29.09.1939 - 02.12.1939 zu Umbauarbeiten in die Werft.


Versenkt wurden:

04.09.1939 – die britische ATHENIA 13.581 BRT
11.09.1939 - die britische BLAIRLOGIE 4.425 BRT
14.09.1939 - die britische FANAD HEAD 5.200 BRT

Aus dem KTB des Befehlshabers der U-Boote vom 04.09.1939:

Aus dem B-Dienst und dem Rundfunk wird die Versenkung des englischen Dampfers "Athenia" bekannt (B-Leitstelle 0409). Genaue Angaben über den Versenkungsort liegen nicht vor. Die Versenkung der "Athenia" gibt Anlaß, die bisher ergangenen Befehle erneut zu überprüfen. Ein Irrtum in der Auslegung ist an sich nicht denkbar. Um aber für die Klarstellung nichts ungeschehen zu lassen, wird durch Befehl Funkspruch 1655: Für Handelskrieg bleiben Operationsbefehle Ziffer VI A unverändert gültig. Noch einmal auf den Handelskrieg nach Priesenordnung hingewiesen. 04.09.1939/23.53 Uhr : Funkspruch von Skl an alle Boote: Skl an alle U-Boote: "Auf Anordnung des Führers zunächst keinerlei Feindhandlugen gegen Passagierdampfer, auch wenn im Geleit." Eine Definition des Begriffes Passagierdampfer ist nicht gegeben. Ich halte sie auch in einer für die Kommandanten brauchbaren Form nicht für möglich.

Aus dem KTB des Befehlshabers der U-Boote vom 15.09.1939:

U 30 wurde während Aufbringung eines Fischdampfers von Flugzeugen der "Ark Royal" angegriffen. Boot durch Bombe am Bug leicht beschädigt. 2 Rohre ausgefallen. 2 Flugzeuge der "Ark Royal" sind beim Angriff abgestürzt. 2 Offiziere gefangen. Boot bittet um Genehmigung zum Anlaufen von Reykjavik zur Abgabe eines Schwerverletzten und Behandlung Leichtverletzter. Genehmigung wird erteilt. Die Meldung bestätigt die Nachrichten vom Aufenthalt des Flugzeugträgers "Ark Royal" im Seegebiet Nordenglands.

Aus dem KTB des Befehlshabers der U-Boote: vom 27.09.1939:

U 30 läuft ein. Es hat versenkt: Dampfer "Blairlogie" 4425 t, Dampfer "Fanad Head" 5274 t. Gesamt = 9699 t. Das Anhalten der "Fanad Head" wäre für das Boot beinahe verhängnisvoll geworden. Während das Prisenkommando den Dampfer untersuchte, erschienen Flieger, die den Kommandanten vor die Entscheidung stellten, entweder das Boot voll einzusetzen, oder das Prisenkommando aufzugeben. Er hatte das erstere gewählt und mit Schneid und Geschick zum Schluß alles erreicht, was er wollte. Dieser fall zeigt aber, wie wenig es dem Wesen des U-Bootes, besonders unter den durch die Luftwaffe geschaffenen Verhältnisse entspricht, nach Priesenordnung verfahren zu müssen. Es entblößt dem Feind dabei Schwächen und beraubt sich seiner Stärken, die in der Überraschung und im Schutz der Tiefe liegt.

Chronik 22.08.1930 – 27.09.1939:

22.08.1939 - 23.08.1939 - 24.08.1939 - 25.08.1939 - 26.08.1939 - 27.08.1939 - 28.08.1939 - 29.08.1939 - 30.08.1939 - 31.08.1939 - 01.09.1939 - 02.09.1939 - 03.09.1939 - 04.09.1939 - 05.09.1939 - 06.09.1939 - 07.09.1939 - 08.09.1939 - 09.09.1939 - 10.09.1939 - 11.09.1939 - 12.09.1939 - 13.09.1939 - 14.09.1939 - 15.09.1939 - 16.09.1939 - 17.09.1939 - 18.09.1939 - 19.09.1939 - 20.09.1939 - 21.09.1939 - 22.09.1939 - 23.09.1939 - 24.09.1939 - 25.09.1939 - 26.09.1939 - 27.09.1939

2. UNTERNEHMUNG


09.12.1939 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 14.12.1940 – Wilhelmshaven

23.12.1939 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 17.01.1940 – Wilhelmshaven

U 30, unter Kapitänleutnant Fritz-Julius Lemp, lief am 09.12.1939 von Wilhelmshaven aus. Nach Maschinenschaden, mußte das Boot wieder zurück nach Wilhelmshaven. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, operierte das Boot in der Nordsee, dem Nordatlantik und legte 12 Minen im Queens Channel. Durch diese Minen wurden 5 Schiffe mit 27.540 BRT und 1 U-Jäger mit 325 ts versenkt sowie 1 Handelsschiff mit 5.642 BRT und 1 Schlachtschiff mit 21.100 ts beschädigt. Nach 39 Tagen, lief U 30 am 17.01.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

28.12.1939 - die britische BARBARA ROBERTSON 325 ts
28.12.1939 - die britische BRAHAM (04) 21.100 ts (b.)
11.01.1940 - die britische EL ORSO 7.267 BRT
15.01.1940 - die britische GARCIA 5.642 BRT (b.)
17.01.1940 - die britische CAIRNCROSS 5.494 BRT
07.02.1940 - die britische MUNSTER 4.305 BRT
09.02.1940 - die britische CHARGES 5.406 BRT
08.03.1940 - die britische COUNCELLOR 5.068 BRT

Aus dem KTB des Befehlshabers der U-Boote:

U 30 eingelaufen. Es hat auf dem Hinmarsch einen Bewacher von AGATHE-Typ versenkt und die "Barham" einen Torpedotreffer beigebracht. Die Sperraufgabe vor Liverpool ist glatt und gut geglückt; ihre Durchführung hat viel Schneid, Besonnenheit, Geschick und Zähigkeit erfordert; sie hat unter dichter Bewachung auf flachem Wasser durchgeführt werden können. Dies überraschende Auftreten auf einem neuen Kriegsschauplatz ist geglückt. Bis zum 16. Abends sind bereits 3 Minenwarngebiete vor dem Hafen erklärt worden. Am Tage seiner Rückkehr in die Heimat erlebt der Kommandant noch den Triumph, daß der gesamte Hafen von Liverpool wegen Minengefahr vorübergehend geschlossen wird.

Chronik 09.12.1939 – 17.01.1940:

09.12.1939 - 10.12.1939 - 11.12.1939 - 12.12.1939 - 13.12.1939 - 14.12.1939 - 15.12.1939 - 16.12.1939 - 17.12.1939 - 18.12.1939 - 19.12.1939 - 20.12.1939 - 21.12.1939 - 22.12.1939 - 23.12.1939 - 24.12.1939 - 25.12.1939 - 26.12.1939 - 27.12.1939 - 28.12.1939 - 29.12.1939 - 30.12.1939 - 31.12.1939 - 01.01.1940 - 02.01.1940 - 03.01.1940 - 04.01.1940 - 05.01.1940 - 06.01.1940 - 07.01.1940 - 08.01.1940 - 09.01.1940 - 10.01.1940 - 11.01.1940 - 12.01.1940 - 13.01.1940 - 14.01.1940 - 15.01.1940 - 16.01.1940 - 17.01.1940

3. UNTERNEHMUNG


11.03.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 30.03.1940 – Wilhelmshaven

U 30, unter Kapitänleutnant Fritz-Julius Lemp, lief am 11.03.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee, bei den Shetland- und Orkney Inseln. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. 4 Mann einer notgewasserten deutschen Flugzeugbesatzung konnte gerettet werden. Nach 19 Tagen, lief U 30 am 30.03.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Chronik 11.03.1940 – 30.03.1940:

11.03.1940 - 12.03.1940 - 13.03.1940 - 14.03.1940 - 15.03.1940 - 16.03.1940 - 17.03.1940 - 18.03.1940 - 19.03.1940 - 20.03.1940 - 21.03.1940 - 22.03.1940 - 23.03.1940 - 24.03.1940 - 25.03.1940 - 26.03.1940 - 27.03.1940 - 28.03.1940 - 29.03.1940 - 30.03.1940

'4. UNTERNEHMUNG'


03.04.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 04.05.1940 – Wilhelmshaven

U 30, unter Kapitänleutnant Fritz-Julius Lemp, lief am 03.04.1940, zum Unternehmen Weserübung, von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte in der Nordsee vor Trondheim. Es gehörte zur Gruppe 2 die vor Trondheim operieren sollte. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 31 Tagen, lief U 30 am 04.05.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. Nach dieser Unternehmung ging das Boot, vom 07.05.1940 - 03.06.1940, zur Überholung in die Howaldtswerke AG nach Hamburg.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Daß das Boot am 10.04. nicht durch eigene Streitkräfte vernichtet wurde, ist nur dem U-Boot-Kommandanten und dem Glück zu verdanken.

2.) Die Beobachtungen über Angriffsgelegenheiten vor der Minch wiedersprechen denen anderer Boote, die dort Ziele fanden. Sonst nichts zu bemerken.

Chronik 03.04.1940 – 04.05.1940:

03.04.1940 - 04.04.1940 - 05.04.1940 - 06.04.1940 - 07.04.1940 - 08.04.1940 - 09.04.1940 - 10.04.1940 - 11.04.1940 - 12.04.1940 - 13.04.1940 - 14.04.1940 - 15.04.1940 - 16.04.1940 - 17.04.1940 - 18.04.1940 - 19.04.1940 - 20.04.1940 - 21.04.1940 - 22.04.1940 - 23.04.1940 - 24.04.1940 - 25.04.1940 - 26.04.1940 - 27.04.1940 - 28.04.1940 - 29.04.1940 - 30.04.1940 - 01.05.1940 - 02.05.1940 - 03.05.1940 - 04.05.1940

5. UNTERNEHMUNG


08.06.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 25.06.1940 – El Ferrol

26.06.1940 – El Ferrol - - - - - - - - 07.07.1940 – Lorient

U 30, unter Kapitänleutnant Fritz-Julius Lemp, lief am 08.06.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, der Biscaya, den Nordkanal und vor Kap Finisterre. Es gehörte dabei zur U-Boot-Gruppe PRIEN, die auf den Geleitzug HX-48 operieren sollte. U 30 wurde am 25.06.1940, im spanischen El Ferrol, vom deutschen Versorger MAX ALBRECHT mit Brennstoff, Wasser und Proviant versorgt. Nach 29 Tagen, lief U 30 am 07.07.1940 in Lorient ein.

Versenkt wurden:

20.06.1940 – die britische OTTERPOOL 4.876 BRT
22.06.1940 - die norwegische RANDSFJORD 3.999 BRT
28.06.1940 - die britische LLANARTH 5.053 BRT
01.07.1940 - die britische BEIGNON 5.218 BRT
06.07.1940 – die ägyptische ANGELE MABRO 3.154 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Gut und erfolgreich durchgeführte Unternehmung, zu der sonst nichts zu bemerken ist.

Chronik 08.06.1940 – 07.07.1940:

08.06.1940 - 09.06.1940 - 10.06.1940 - 11.06.1940 - 12.06.1940 - 13.06.1940 - 14.06.1940 - 15.06.1940 - 16.06.1940 - 17.06.1940 - 18.06.1940 - 19.06.1940 - 20.06.1940 - 21.06.1940 - 22.06.1940 - 23.06.1940 - 24.06.1940 - 25.06.1940 - 26.06.1940 - 27.06.1940 - 28.06.1940 - 29.06.1940 - 30.06.1940 - 01.07.1940 - 02.07.1940 - 03.07.1940 - 04.07.1940 - 05.07.1940 - 06.07.1940 - 07.07.1940

6. UNTERNEHMUNG


13.07.1940 – Lorient - - - - - - - - 24.07.1940 – Lorient

U 30, unter Kapitänleutnant Fritz-Julius Lemp, lief am 13.07.1940 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik. Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff mit 712 BRT versenken. Nach 11 Tagen, lief U 30 am 24.07.1940 wieder in Lorient ein. Nach dieser Fahrt ging das Boot, vom 24.07.1940 - 05.08.1940, zu Instandsetzungsarbeiten in die Werft.

Versenkt wurde:

21.07.1940 - die britische ELLAROY 712 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Gut und erfolgreich durchgeführte Unternehmung, zu der sonst nichts zu bemerken ist.

Chronik 13.07.1940 – 24.07.1940:

13.07.1940 - 14.07.1940 - 15.07.1940 - 16.07.1940 - 17.07.1940 - 18.07.1940 - 19.07.1940 - 20.07.1940 - 21.07.1940 - 22.07.1940 - 23.07.1940 - 24.07.1940

7. UNTERNEHMUNG


05.08.1940 – Lorient - - - - - - - - 27.08.1940 - Helgoland

29.08.1940 - Helgoland - - - - - - - - 30.08.1940 - Kiel

U 30, unter Kapitänleutnant Fritz-Julius Lemp, lief am 05.08.1940 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und im Nordkanal. Es konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 12.407 BRT versenken. Der Rückmarsch führte über Helgoland (kleinere Reparaturen) und den Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 25 Tagen, lief U 30 am 30.08.1940 in Kiel ein.

Versenkt wurden:

09.08.1940 - die schwedische CANTON 5.779 BRT
16.08.1940 - die britischen CLAN MACPHEE 6.628 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Gut und erfolgreich durchgeführte Unternehmung, zu der sonst nichts zu bemerken ist.

Chronik 05.08.1940 – 30.08.1940:

05.08.1940 - 06.08.1940 - 07.08.1940 - 08.08.1940 - 09.08.1940 - 10.08.1940 - 11.08.1940 - 12.08.1940 - 13.08.1940 - 14.08.1940 - 15.08.1940 - 16.08.1940 - 17.08.1940 - 18.08.1940 - 19.08.1940 - 20.08.1940 - 21.08.1940 - 22.08.1940 - 23.08.1940 - 24.08.1940 - 25.08.1940 - 26.08.1940 - 27.08.1940 - 28.08.1940 - 29.08.1940 - 30.08.1940

VERLEGUNGSFAHRT


04.09.1940 – Kiel - - - - - - - - 04.09.1940 – Stettin

U 30, unter Kapitänleutnant Fritz-Julius Lemp, lief am 04.09.1940 von Kiel aus. Das Boot verlegte, zur 4. U-Flottille, nach Stettin. Am 04.09.1940 lief U 30 in Stettin ein.

Chronik 04.09.1940:

04.09.1940

VERLEGUNGSFAHRT


17.01.1945 – Gotenhafen - - - - - - - - 23.01.1945 – Kiel

U 30, unter Oberleutnant zur See Günther Schimmel, lief am 17.01.1945 von Gotenhafen aus. Das Boot verlegte, beim Näherrücken der Roten Armee, nach Kiel. Am 23.01.1945 lief U 30 in Kiel ein.

Chronik 17.01.1945 – 23.01.1945:

17.01.1945 - 18.01.1945 - 19.01.1945 - 20.01.1945 - 21.01.1945 - 22.01.1945 - 23.01.1945

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 30
Datum: 05.05.1945
Letzter Kommandant: Günther Schimmel
Ort: Flensburger Förde
Position: 54°49' Nord – 09°25' Ost
Planquadrat: AO 74
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 0
Überlebende: -

U 30 wurde am 05.05.1945 in der Flensburger Förde, bei der Aktion Regenbogen, selbst versenkt. Das Boot war bereits im Januar 1945 in Kiel außer Dienst gestellt worden. Es sollte noch in Flensburg als Schießstandboot beim Höheren Kommando der Torpedoschulen genutzt werden. Dazu kam es bis Kriegsende nicht mehr. Das Boot wurde 1948 gehoben und verschrottet.

DIE BESATZUNG

Zwischen 08.10.1936 - 05.05.1945: (86 Personen) v.l.n.r.(3*)

Andressen, Gerhard Baberg, Kurt Bau, Hans-Rolf
Bauer, Hermann Bay, Beckmann, Siegfried
Borchert, Bernhard Bothe, Friedrich Brückner, Alfred
Burghardt, Herbert-Alfred Buschmann, Georg-Heinrich Büsgen,
Coenen, Johannes Cohausz, Hans Differt, Max
Eichelborn, Hans-Joachim Fabricius, Ludwig Ernst Fischer, Fischer, Ernst
Fischer, Kurt Fox, Hermann Gallein, Georg
Galussek, Walter Geisdorf, Erwin Gericke, Walter
Göbel, Josef Goblet, Hermann Goertzke, Friedrich von
Graser, Friedrich Greger, Eberhard Greiner, Karl
Grützemacher, Karl-Wilhelm Hartmann, Alfred Hiller, Heinz
Himbert, Adolf Hinsch, Hans-Peter Hinz, Rudolf
Högel, Georg Hoohmann, Hans-Gerd Hüttel,
Ipach, Hans-Harald Köhler, Otto Krause, Max
Krüger, Werner Lahmeyer, Friedrich Lemke, Arnold
Lemp, Fritz-Julius Lindig, Rudolf Loeser, Paul-Karl
Makowski, Harry Matz, Joachim Meckbach, Wolfgang
Meenen, Karl-Heinz Meins, Erich Meissner, Bernhard
Mugler, Gustav-Adolf Neckel, Herbert Niethmann, Otto
Nowack, Paul Oertel, Friedrich-Hermann Ohse, Otto
Ottenstein, Herbert Pauckstadt, Hans Prützmann, Robert
Purkhold, Hubertus Rapp, Erich Reiners, Heinz
Rohde, Ernst Rothkirch und Panthern, Siegfried von Saar, Franz
Sandmeyer, August Schewe, Wolfgang Schimmel, Günther
Schliewa, Willi Schlumberger, Ludwig Schmidt, Adolf
Schnell, Ludwig Scholz, Hans-Georg Schramm, Werner
Seidel, Heinz Siewert, Heinz Taubert, Rudolf
Valbert, Friedrich Wehling, Hermann Wex, Hans-Dieter
Winkler, Wolfgang Wolf, Rudolf Zeissler, Herbert
Ziemer, Heinz

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 30 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und teilweise ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3*) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und der Selbstversenkung auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

HINWEIS: Alle BLAU hervorgehobenen Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen zur besseren Erklärung. GRÜN hervorgehobene Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen die noch nicht bearbeitet sind, aber in Zukunft noch bearbeitet werden. Ein Klick auf diese Stellen wird sie zu der entspechenden Erklärung führen.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942
1998 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453123458
Seite 89, 90, 94, 95, 96, 99, 100, 101, 109, 117, 120, 21, 122, 123, 126, 128, 129, 163, 187, 189, 198, 199, 212, 214, 217, 218, 221, 222, 223, 309, 340.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 19, 23, 45, 62, 65, 143, 147, 176, 183, 184, 199, 207.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 18, 25, 211.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 358, 365.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite S. 31.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 1 - U 50
19?? – Eigenverlag ohne ISBN
Seite 174 – 181.

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