U 29

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DAS BOOT (1)


Typ: VII A
Bauauftrag: 01.04.1935
Bauwerft: Deschimag AG Weser, Bremen
Baunummer: 910
Serie: U 27 – U 32
Kiellegung: 02.01.1936
Stapellauf: 29.08.1936
Indienststellung: 16.11.1936
Kommandant: Heinz Fischer
Feldpostnummer: M - 10 220

DIE KOMMANDANTEN (2)


16.11.1936 – 31.10.1938 Kapitänleutnant Heinz Fischer
01.11.1938 – 03.04.1939 Oberleutnant zur See Georg-Heinz Michel
04.04.1939 – 02.01.1941 Kapitänleutnant Otto Schuhart
03.01.1941 – 14.09.1941 Oberleutnant zur See Georg Lassen
15.09.1941 – 05.05.1942 Oberleutnant zur See Heinrich Hasenschar
06.05.1942 – 30.06.1942 Oberleutnant zur See Karl-Heinz Marbach
01.07.1942 – 14.11.1942 - Außer Dienst
15.11.1942 – 20.08.1943 Oberleutnant zur See Rudolf Zorn
21.08.1943 – 02.11.1943 Oberleutnant zur See Eduard Aust
03.11.1943 – 17.04.1944 Oberleutnant zur See Ulrich-Philipp Graf von und zu Arco-Zinneberg

FLOTTILLEN


16.11.1936 – 31.08.1939 Einsatzboot U-Flottille SALTZWEDEL
01.09.1939 – 31.12.1939 Frontboot U-Flottille SALTZWEDEL
01.01.1940 – 01.01.1941 Frontboot 2. U-Flottille
02.01.1941 – 30.06.1942 Ausbildungsboot 24. U-Flottille
01.07.1942 – 31.10.1942 - Außer Dienst
01.11.1942 – 31.08.1943 Ausbildungsboot 24. U-Flottille
01.09.1943 – 30.11.1943 Ausbildungsboot 23. U-Flottille
01.12.1943 – 17.04.1944 Schulboot 21. U-Flottille

DIE UNTERNEHMUNGEN

VORKRIEGSUNTERNEHMEN

21.10.1937 - Wilhelmshaven - - - - - - - - 18.12.1937 - Wilhelmshaven

U 29, unter Kapitänleutnant Heinz Fischer, lief am 21.10.1937 von Wilhelmshaven aus. Das Boot nahm, im Spanischen Bürgerkrieg, an der Seeüberwachung vor der Küste Spaniens teil. Nach 57 Tagen, lief U 29 am 18.12.1937 wieder in Wilhelmshaven ein.

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VORKRIEGSUNTERNEHMEN

04.06.1938 - Wilhelmshaven - - - - - - - - 10.08.1938 - Wilhelmshaven

U 29, unter Kapitänleutnant Heinz Fischer, lief am 04.06.1938 von Wilhelmshaven aus. Das Boot nahm, im Spanischen Bürgerkrieg, an der Seeüberwachung vor der Küste Spaniens teil. Nach 68 Tagen, lief U 29 wieder in Wilhelmshaven ein.

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VORKRIEGSUNTERNEHMEN

21.10.1938 - Wilhelmshaven - - - - - - - - 18.12.1938 - Wilhelmshaven

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 21.10.1938 von Wilhelmshaven aus. Das Boot nahm, im Spanischen Bürgerkrieg, an der Seeüberwachung vor der Küste Spaniens teil. Nach 58 Tagen, lief U 29 am 18.12.1938 wieder in Wilhelmshaven ein.

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1. UNTERNEHMUNG

19.08.1939 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 26.09.1939 – Wilhelmshaven

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 19.08.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, westlich von Irland. Es konnte auf dieser Unternehmung 3 Handelsschiffe mit 19.405 BRT und 1 Flugzeugträger mit 22.500 ts versenken. Nach 38 Tagen, lief U 29 am 26.09.1939 wieder in Wilhelmshaven ein.

Versenkt wurden:

08.09.1939 - die britische REGENT TIGER 10.176 BRT
13.09.1939 - die britische NEPTUNIA 798 BRT
14.09.1939 - die britische BRITISH INFLUENCE 8.431 BRT
17.09.1939 - die britische COURAGEOUS 22.500 ts

Aus dem KTB des Befehlshabers der U-Boote vom 18.09.1939:

Der englische Rundfunk gibt die Versenkung des Flugzeugträgers Courageous (22500 t) durch ein U-Boot bekannt. Ein herrlicher Erfolg und eine weitere Bestätigung dafür, daß die englische Abwehr nicht die Wirksamkeit besitzt, die sie von sich aus behauptet.

Aus dem KTB der Seekriegsleitung vom 18.09.1939:

Englischer Rundfunk gibt bekannt, daß Flugzeugträger Courageous von deutschem U-Boot versenkt worden sei : Nachricht wird 1300° von englischer Admiralität bestätigt "Admirality regret to anounce that H.M.S. COURAGEOUS has been lost by enemy submarine action". Die von englischen Rudfunk gleichzeitig verbreitete Nachricht, das deutsche U-Boot sei vernichtet worden, wird durch die meldung des Bootes U 29 mit Funkspruch 18:19 wiederlegt: Courageous vernichtet. Heimmarsch, U 29. Die Besatzung U 29, Kommandant Kapitänleutnant Schuhart, wird vom Oberbefehlshaber durch Verleihung des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet (Kmdt. EK I, Besatzung EK II). Nach späteren Veröffentlichungen der englischen Admiralität ist Courageous innerhalb 20 Minuten gesunken, von der 1260 Mann starken Besatzung sollen 681 Mann von den Begleitzerstörern und Handelsdampfern gerettet worden sein.

Chronik 19.08.1939 – 26.09.1939:

19.08.1939 - 20.08.1939 - 21.08.1939 - 22.08.1939 - 23.08.1939 - 24.08.1939 - 25.08.1939 - 26.08.1939 - 27.08.1939 - 28.08.1939 - 29.08.1939 - 30.08.1939 - 31.08.1939 - 01.09.1939 - 02.09.1939 - 03.09.1939 - 04.09.1939 - 05.09.1939 - 06.09.1939 - 07.09.1939 - 08.09.1939 - 09.09.1939 - 10.09.1939 - 11.09.1939 - 12.09.1939 - 13.09.1939 - 14.09.1939 - 15.09.1939 - 16.09.1939 - 17.09.1939 - 18.09.1939 - 19.09.1939 - 20.09.1939 - 21.09.1939 - 22.09.1939 - 23.09.1939 - 24.09.1939 - 25.09.1939 - 26.09.1939

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2. UNTERNEHMUNG

14.11.1939 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 16.12.1939 – Wilhelmshaven

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 14.11.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik. Es sollte Minen vor Milford Haven legen, doch durch die hohe Bewachertätigkeit führte der Kommandant die Aufgabe nicht durch. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 32 Tagen, lief U 29 am 16.12.1939 wieder in Wilhelmshaven ein.

Aus dem KTB des Befehlshabers der U-Boote:

Die Unternehmung von U 29 ist nicht glücklich gewesen. Das Boot hatte nichts mitgebracht und die Sperraufgabe nicht durchgeführt. Der Kommandant hat offensichtlich den Fehler begangen, die Tätigkeit der feindlichen Bewacher und verdächtigen Fahrzeuge zu sehr auf sein Boot zu beziehen. Dadurch ist er nicht recht weiter gekommen. Um seinen Fehler zu überwinden, wird er das nächste Mal eine ähnliche Unternehmung zur Durchführung erhalten.

Chronik 14.11.1939 – 16.12.1939:

14.11.1939 - 15.11.1939 - 16.11.1939 - 17.11.1939 - 18.11.1939 - 19.11.1939 - 20.11.1939 - 21.11.1939 - 22.11.1939 - 23.11.1939 - 24.11.1939 - 25.11.1939 - 26.11.1939 - 27.11.1939 - 28.11.1939 - 29.11.1939 - 30.11.1939 - 01.12.1939 - 02.12.1939 - 03.12.1939 - 04.12.1939 - 05.12.1939 - 06.12.1939 - 07.12.1939 - 08.12.1939 - 09.12.1939 - 10.12.1939 - 11.12.1939 - 12.12.1939 - 13.12.1939 - 14.12.1939 - 15.12.1939 - 16.12.1939

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VERLEGUNGSFAHRT

20.12.1939 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 21.12.1939 - Hamburg

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 20.12.1939 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte, in die H.C. Stülcken & Sohn Werft, nach Hamburg. Am 21.12.1939 lief U 29 in Hamburg ein.

Chronik 20.12.1939 – 21.12.1939:

20.12.1939 - 21.12.1939

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VERLEGUNGSFAHRT

26.01.1940 – Hamburg - - - - - - - - 27.01.1940 – Wilhelmshaven

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 26.01.1940 von Hamburg aus. Das Boot verlegte, nach dem Werftaufenthalt, zurück nach Wilhelmshaven. Am 27.01.1940 lief U 29 in Wilhelmshaven ein. Hier ging das Boot vom 28.01.1940 - 02.02.1940 ins Dock.

Chronik 26.01.1940 - 27.01.1940:

26.01.1940 - 27.01.1940

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3. UNTERNEHMUNG

06.02.1940 - Wilhelmshaven - - - - - - - - 07.02.1940 - Helgoland
11.02.1940 – Helgoland - - - - - - - - 12.03.1940 - Wilhelmshaven

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 06.02.1940 von Wilhelmshaven aus. Nach Grundberührung, lief das Boot zur Untersuchung der Schäden in Helgoland ein. Anschließend operierte es im Nordatlantik, der Biscaya und legte 12 Minen vor Newport. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit 10.499 BRT versenken. Nach 35 Tagen und zurückgelegten zirka 2.700 sm, lief U 29 am 12.03.1940 wieder in Wilhelmshaven ein. Nach dieser Unternehmung ging U 29 vom 15.03.1940 - 13.04.1940 zu Instandestzungsarbeiten in die Werft.

Versenkt wurden:

03.03.1940 - die britische CATO 710 BRT
04.03.1940 - die britische THURSTON 3.072 BRT
04.03.1940 - die britische PACIFIC RELIANCE 6.717 BRT

Aus dem KTB des Befehlshabers der U-Boote:

U 29 eingelaufen. Es hat seine Sperraufgabe sehr gut gelöst und außerdem durch Torpedoschuß versenkt: 1.) Dampfer abgeblendet ca. 5000 ts, 2.) Dampfer Pacific Reliance 6171 ts, 3.) Dampfer San Florentino 12842 ts. Summe: 24559 ts.

Chronik 06.02.1940 – 12.03.1940:

06.02.1940 - 07.02.1940 - 08.02.1940 - 09.02.1940 - 10.02.1940 - 11.02.1940 - 12.02.1940 - 13.02.1940 - 14.02.1940 - 15.02.1940 - 16.02.1940 - 17.02.1940 - 18.02.1940 - 19.02.1940 - 20.02.1940 - 21.02.1940 - 22.02.1940 - 23.02.1940 - 24.02.1940 - 25.02.1940 - 26.02.1940 - 27.02.1940 - 28.02.1940 - 29.02.1940 - 01.03.1940 - 02.03.1940 - 03.03.1940 - 04.03.1940 - 05.03.1940 - 06.03.1940 - 07.03.1940 - 08.03.1940 - 09.03.1940 - 10.03.1940 - 11.03.1940 - 12.03.1940

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4. UNTERNEHMUNG

17.04.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 19.04.1940 – Bergen
20.04.1940 – Bergen - - - - - - - - 23.04.1940 – Trondheim
27.04.1940 – Trondheim - - - - - - - - 04.05.1940 – Wilhelmshaven

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 17.04.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordmeer vor Brettingnes. Außerdem wurden in Bergen 650 Kalipatronen und 6 Flaschen destilliertes Wasser, sowie in Trondheim 650 Kalipatronen, 6 Flaschen destilliertes Wasser, 5 t Gewehrmunition, das eigene Geschütz mit 180 Schuß und 1000 Schuß MG Munition abgegeben. In Trondheim wurden außerdem Reparaturen am Backborddiesel durchgeführt. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 17 Tagen, lief U 29 am 04.05.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Boot war vorübergehend zum Transport eingesetzt. 2.) Der Kommandant hat sich am 29.04. durch alleiniges verlassen auf die Horchgeräte wahrscheinlich eine gute Angriffschance entgehen lassen. Das Unterschneiden des Bootes am 30.04. ist sehr bedauerlich. 3.) Zwei gute Chancen nicht ausgenutzt. Sonst nichts zu bemerken.

Chronik 17.04.1940 – 04.05.1940:

17.04.1940 - 18.04.1940 - 19.04.1940 - 20.04.1940 - 21.04.1940 - 22.04.1940 - 23.04.1940 - 24.04.1940 - 25.04.1940 - 26.04.1940 - 27.04.1940 - 28.04.1940 - 29.04.1940 - 30.04.1940 - 01.05.1940 - 02.05.1940 - 03.05.1940 - 04.05.1940

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5. UNTERNEHMUNG

27.05.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 21.06.1940 – Vigo
21.06.1940 – Vigo - - - - - - - - 11.07.1940 – Wilhelmshaven

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 27.05.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und der Biscaya. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe RÖSING die auf den Geleitzug US-3 operieren sollte. U 29 lief am 21.06.1940 im spanischen Vigo ein und wurde dort vom deutschen Versorger BESSEL mit 40 m³ Brennstoff, Schmieröl, Wasser und Proviant versorgt. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung 4 Schiffe mit 25.061 BRT versenken. Nach 45 Tagen und zurückgelegten zirka 6.500 sm, lief U 29 am 11.07.1940 wieder in Wilhelmshaven ein.

Versenkt wurden:

26.06.1940 - die griechische DIMITRIS 5.254 BRT
01.07.1940 - die griechische ADAMASTROS 5.889 BRT
02.07.1940 - die panamaische SANTA MARGARITA 4.919 BRT
02.07.1940 - die britische ATHELLAIRD 8.999 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Der wiederholte "Zielwechsel" am 11.06. hat nicht zum Erfolg geführt, "Zielwechsel" sollte nur dann vorgenommen werden, wenn das neue Ziel einwandfrei günstiger ist als das alte. Das war hier nicht immer der Fall. 2.) Schüsse aus 4000 m mit = 90° sind wenig erfolgversprechend. 3.) Die Unternehmung der G 7e-Torpedo-Fehlschüsse, bei denen Tiefensteuerversager vorzuliegen scheinen, hat keine Klärung gebracht.

Chronik 27.05.1940 – 11.07.1940:

27.05.1940 - 28.05.1940 - 29.05.1940 - 30.05.1940 - 31.05.1940 - 01.06.1940 - 02.06.1940 - 03.06.1940 - 04.06.1940 - 05.06.1940 - 06.06.1940 - 07.06.1940 - 08.06.1940 - 09.06.1940 - 10.06.1940 - 11.06.1940 - 12.06.1940 - 13.06.1940 - 14.06.1940 - 15.06.1940 - 16.06.1940 - 17.06.1940 - 18.06.1940 - 19.06.1940 - 20.06.1940 - 21.06.1940 - 22.06.1940 - 23.06.1940 - 24.06.1940 - 25.06.1940 - 26.06.1940 - 27.06.1940 - 28.06.1940 - 29.06.1940 - 30.06.1940 - 01.07.1940 - 02.07.1940 - 03.07.1940 - 04.07.1940 - 05.07.1940 - 06.07.1940 - 07.07.1940 - 08.07.1940 - 09.07.1940 - 10.07.1940 - 11.07.1940

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6. UNTERNEHMUNG

02.09.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 05.09.1940 – Bergen
11.09.1940 – Bergen - - - - - - - - 01.10.1940 – Lorient

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, war 25 Tage auf See und legte dabei zirka 3.400 sm zurück. Nach Sehrohr-Reparaturen in Bergen, operierte das Boot im Nordatlantik, dem Nordkanal und bei den Hebriden. Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Schiff versenken. Nach 29 Tagen und zurückgelegten zirka 3.400 sm, lief U 29 am 01.10.1940 in Lorient ein.

Versenkt wurde:

25.09.1940 - die britische EURYMEDON 6.223 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Der Zustand der Maschinenanlage hat den Erfolg der Unternehmung stark beeinflußt. Trotzdem hätte der Kommandant am 27.09. weiter versuchen müssen, an dem Geleitzug Fühlung zu bekommen. In Anbetracht der Wichtigkeit des Heranführens der östlich stehenden U-Boote an den von U 29 gesichteten einlaufenden Geleitzug mußten alle eigenen maschinellen Schwierigkeiten zurückstehen.

Chronik 02.09.1940 – 01.10.1940:

02.09.1940 - 03.09.1940 - 04.09.1940 - 05.09.1940 - 06.09.1940 - 07.09.1940 - 08.09.1940 - 09.09.1940 - 10.09.1940 - 11.09.1940 - 12.09.1940 - 13.09.1940 - 14.09.1940 - 15.09.1940 - 16.09.1940 - 17.09.1940 - 18.09.1940 - 19.09.1940 - 20.09.1940 - 21.09.1940 - 22.09.1940 - 23.09.1940 - 24.09.1940 - 25.09.1940 - 26.09.1940 - 27.09.1940 - 28.09.1940 - 29.09.1940 - 30.09.1940 - 01.10.1940

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7. UNTERNEHMUNG

26.10.1940 – Lorient - - - - - - - - 31.10.1940 – Brest
01.11.1940 – Brest - - - - - - - - 30.11.1940 – Bergen
01.12.1940 – Bergen - - - - - - - - 03.12.1940 – Wilhelmshaven

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 26.10.1940 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und eskortierte den Hilfskreuzer HSK-21 WIDDER bis nach Brest. Es konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Der Rückmarsch führte über Bergen (Brennstoffergänzung) nach Wilhelmshaven. Nach 38 Tagen und zurückgelegten zirka 4.900 sm, lief U 29 am 03.12.1940 in Wilhelmshaven ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Durch schlechtes Wetter und sehr stark beanspruchte Maschinenanlage des Bootes sehr erschwerte Unternehmung des bewährten Kommandanten. Das Treffen und Begleiten von Schiff 21 ist unter sehr schwierigen Verhältnissen geglückt und gut durchgeführt worden.

Chronik 26.10.1940 – 03.12.1940:

26.10.1940 - 27.10.1940 - 28.10.1940 - 29.10.1940 - 30.10.1940 - 31.10.1940 - 01.11.1940 - 02.11.1940 - 03.11.1940 - 04.11.1940 - 05.11.1940 - 06.11.1940 - 07.11.1940 - 08.11.1940 - 09.11.1940 - 10.11.1940 - 11.11.1940 - 12.11.1940 - 13.11.1940 - 14.11.1940 - 15.11.1940 - 16.11.1940 - 17.11.1940 - 18.11.1940 - 19.11.1940 - 20.11.1940 - 21.11.1940 - 22.11.1940 - 23.11.1940 - 24.11.1940 - 25.11.1940 - 26.11.1940 - 27.11.1940 - 28.11.1940 - 29.11.1940 - 30.11.1940 - 01.12.1940 - 02.12.1940 - 03.12.1940

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VERLEGUNGSFAHRT

08.12.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 09.12.1940 - Kiel

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 08.12.1940 von Wilhelmshaven aus. Das Boot verlegte, durch den Kaiser Wilhelm Kanal, zur Torpedoversuchsanstallt nach Kiel. Am 09.12.1940 lief U 29 in Kiel ein.

Chronik 08.12.1940 – 09.12.1940:

08.12.1940 - 09.12.1940

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VERLEGUNGSFAHRT

11.12.1940 – Kiel - - - - - - - - 12.12.1940 – Pillau
13.12.1940 – Pillau - - - - - - - - 13.12.1940 – Königsberg

U 29, unter Kapitänleutnant Otto Schuhart, lief am 11.12.1940 von Kiel aus. Das Boot verlegte, über Pillau, in die Werft nach Königsberg. Am 13.12.1940 lief U 29 in Königsberg ein.

Chronik 11.12.1940 – 13.12.1940:

11.12.1940 - 12.12.1940 - 13.12.1940

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 29
Datum: 05.05.1945
Letzter Kommandant: Ulrich-Philipp Graf von und zu Arco-Zinneberg
Ort: Flensburg
Position: 54°47' Nord – 09°26' Ost
Planquadrat: AO 74
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 0
Überlebende: -

U 29 wurde am 05.05.1945, im Flensburger Hafen/Kupfermühlenbucht bei der Aktion Regenbogen, selbst versenkt. Das Boot wurde bereits am 17.04.1944 in Gotenhafen außer Dienst gestellt. U 29 wurde anschließend noch als Lehrboot bei der 2. U-Lehrdivision in Gotenhafen verwendet. Ab November 1944 sollte es als Schießstandboot beim Höheren Kommando der Torpedoschulen dienen. Dazu kam es bis Kriegsende nicht mehr.

DIE BESATZUNG

Zwischen 16.11.1936 - 05.05.1945: (81 Personen) (3) v.l.n.r.

Arco-Zinneberg, Ulrich-Philipp von und zu Arndt, Josef Aust, Eduard
Bauch, Horst Block, Paul Blockus, August
Bornkessel, Dieter Caspar, Rudolf Dähne, Wolfgang
Demtröder, Rudi Dierks, Heinrich Dirnhofer, Paul
Endrass, Engelbert Evermann, Fack, Wilhelm
Fischer, Heinz Forster, Ludwig Förster, Siegfried
Gengen, Georg Grottmann, Gruschka, Ewald
Habekost, Johannes Hähnel, Rudolf Hasenschar, Heinrich
Heck, Ernst Heny, Willi Hering, Georg
Himmelmann, Helmut Hintze, Heinz Holtner,
Horstkötter, Gustav Hügel, Jäckel, Karl
Kammüller, Ernst Kindt, Robert Klaus, Robert
Klinger, Leo Kneffel, Hans Kühlwein,
Kuppisch, Herbert Lassen, Georg Laufs, Hermann
Lawrenz, Lemke, Robert Linde, Otto
Lorek, Lorentschk, Horst Loresch, Walter
Lück, Wilhelm Lukascyk, Paul Marbach, Karl-Heinz
Michel, Georg-Heinz Müller, Edwin Nickel, Fritz
Nintze, Heinz Oelschläger, Gerhard Oettking, Wilhelm
Ohse, Onischke, Kurt Partsch, Gerhard
Potsek, Gerhard Prellberg, Wilfried Redinger, Alfons
Schäle, Klaus Schmid, Heinrich Schmidt, Rudi
Schmitz, Hans Schönau, Johannes Schorner, Siegfried
Schröter, Günther Schuhart, Otto Spitzer, Helmut
Sturhan, Hans Suhren Reinhard Thoss, Rudolf
Thurmann, Karl Uhlending, Anton Wagner, Arno
Welsch, Paul Wunderlich, Karl Zorn, Rudolf

EMPFOHLENE LITERATUR

Clay Blair – "Der U-Boot Krieg" – Band 1 – S. 89, 90, 94, 95, 96, 99, 100, 101, 109, 117, 120, 121, 122, 123, 126, 128, 129, 163, 187, 189, 198, 199, 212, 214, 217, 218, 221, 222, 223, 309, 340.

Busch/Röll - Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten - S. 18, 19, 65, 91, 140, 154, 161, 219, 265.

Busch/Röll - Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften - S. 19, 24, 25, 211.

Busch/Röll – Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945 - S. 222, 358, 365.

Busch/Röll - Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945 - S. 30.

Gannon - Operation Paukenschlag-U-Boot-Krieg gegen die USA - S. 192.

Price - Flugzeuge jagen U-Boote - Die Entwicklung der U-Bootabwehr-Flugzeuge - S. 71.

Ritschel - Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 1 - U 50 – S. 164 – 173.

ANMERKUNGEN

(1) Bild von U 29 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und teilweise ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. E-Mail Adresse siehe unten.

(2) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und der Selbstversenkung auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

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