U 1171

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DAS BOOT (1)


Typ: VII C/41
Bauauftrag: 16.07.1942
Bauwerft: Danziger Werft AG, Danzig
Baunummer: 143
Serie: U 1163 - U 1190
Kiellegung: 05.05.1943
Stapellauf: 23.11.1943
Indienststellung: 22.03.1944
Kommandant: Otto-Heinrich Nachtigall
Feldpostnummer: M-05 459

DIE KOMMANDANTEN (2)


23.03.1944 - 16.07.1944 Oberleutnant zur See Otto-Heinrich Nachtigall
17.07.1944 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See Hermann Koopmann

DIE FLOTTILLEN


23.03.1944 - 28.02.1945 Ausbildungsboot 8. U-Flottille
01.03.1945 - 08.05.1945 Frontboot 11. U-Flottille

ERPROBUNGEN UND AUSBILDUNG


23.03.1944 - 07.04.1945 Ausbildung und Erprobungen bei den einzelnen Kommandos (UAK, TEK, AGRU-Front usw.) und Ausbildungs-
flottillen.

DIE UNTERNEHMUNGEN

VERLEGUNGSFAHRT:

08.04.1945 - Kiel - - - - - - - - 12.04.1945 - Horten

U 1171, unter Oberleutnant zur See Hermann Koopmann, lief am 08.04.1945 von Kiel aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 802, nach Horten. Am 12.04.1945 lief U 1171 in Horten ein.

Chronik 08.04.1945 – 12.04.1945: (die Chronikfunktion für U 1171 ist noch nicht verfügbar)

08.04.1945 - 09.04.1945 - 10.04.1945 - 11.04.1945 - 12.04.1945

.

1. UNTERNEHMUNG:

19.04.1945 - Horten - - - - - - - - 21.04.1945 - Kristiansand
21.04.1945 - Kristiansand - - - - - - - - 22.04.1945 - Farsund
22.04.1945 - Farsund - - - - - - - - 23.04.1945 - Stavanger

U 1171, unter Oberleutnant zur See Hermann Koopmann, lief am 19.04.1945 von Horten aus. Nach Ergänzungen in Kristiansand, und Einlaufen in Farsund wegen Nachtfahrverbot, sollte das Boot vor dem Westausgang des Ärmelkanals operieren. Nach dem Auslaufen, mußte U 1171 die Unternehmung, wegen defekter Tauchzelle, abbrechen. Nach 4 Tagen, lief U 1171 am 23.04.1945 in Stavanger ein.

Chronik 19.04.1945 – 23.04.1945:

19.04.1945 - 20.04.1945 - 21.04.1945 - 22.04.1945 - 23.04.1945

.

ÜBERFÜHRUNGSFAHRT:

27.05.1945 - Stavanger - - - - - - - - 30.05.1945 - Scapa Flow
01.06.1945 - Lisahally - - - - - - - - 02.06.1945 - Lisahally

U 1171, unter Oberleutnant zur See Hermann Koopmann, lief am 27.05.1945 von Stavanger aus. Das Boot überführte, über Narvik, nach Lisahally. Dort wurde es den Briten übergeben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft.

Chronik 27.05.1945 – 02.06.1945:

27.05.1945 - 28.05.1945 - 29.05.1945 - 30.05.1945 - 31.05.1945 - 01.06.1945 - 02.06.1945

.

VERLEGUNGSFAHRT:

29.06.1945 - Lisahally - - - - - - - - 00.00.1945 - Lisahally

U 1171, lief am 29.06.1945 von Lisahally aus. Anschließend lief es wieder dort ein. Das Boot wurde britisches Versuchsboot "N-19" und 1949 abgebrochen.

DIE VERLUSTURSACHE

Boot: U 1171
Datum: 02.06.1945 (3)
Letzter Kommandant: Hermann Koopmann
Ort: Lisahally
Position: 55°01' Nord – 07°16' West
Planquadrat: AM 56
Verlust durch: Übergabe an Großbritannien
Tote: -
Überlebende: -

U 1171 wurde nach dem Krieg als britisches "N-19" der 3rd submarine flottilla zugeteilt und zu Versuchen verwendet. Am 03.02.1946 in Lisahally aufgelegt und im April 1949 bei Thomas Young & Co. in Sunderland abgebrochen.

DIE BESATZUNG:

Zwischen 22.03.1944 - 08.05.1945: (18 Personen) (4) v.l.n.r.

Asmussen, Artur Gunkelmann, Günther Heinrich, Walter
Jank, Siegfried Kiour, Koopmann, Hermann
Kropp, Walter Kuhrt, Gerhard Löffler, Walter
Merten, Gerhard Nachtigall, Otto-Heinrich Nees,
Nordmann, Willi Reich, Willi Reinbothe, Hans-Joachim
Schultz, Rolf Wolfhagen, Helmut Zug,

EMPFOHLENE LITERATUR

Busch/Röll - Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten - S. 130, 168.

Busch/Röll - Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften - S. 148, 247.

Busch/Röll – Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945 - S. 399 – 400.

Ritschel - Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 1101 - U 4718 – S. 24.

ANMERKUNGEN

(1) Bild von U 1171 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und manchmal ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden.

(2) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3) An diesem Tag endete für mich die Zugehörigkeit des Bootes zur deutschen Kriegsmarine. Die letzten Besatzungsangehörigen gingen in Kriegsgefangenschaft, das Boot kam komplett unter Kontrolle der Briten.

(4) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem Kriegsende auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

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