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Chulmleigh

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1938
Bauwerft: William Pickersgill &. Sons Limited, Sunderland
Reederei: W.J. Tatem Limited, Cardiff
Heimathafen: London
Kapitän: Daniel Morley Williams

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 5.445 BRT
Tragfähigkeit: 10.050 t
Länge: 136.29 m
Breite: 17.11 m
Tiefgang: 7.84 m
Geschwindigkeit: 10.5 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT

Route: Methil (Großbritannien) - Loch Ewe (Großbritannien) - Reykjavik (Island) - Archangelsk (Sowjetunion)
Fracht: Militärgüter
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 625
Kommandant: Hans Benker
Datum: 06.11.1942
Ort: Barentssee, vor der Südspitze Spitzbergens
Position: 76°27' Nord - 15°50' Ost
Planquadrat: AB 3281
Waffe: Torpedo und Artillerie
Tote: 45
Überlebende: 13

U 625 bekam am 06.11.1942 um 10:25 Uhr einen Funkspruch, dass ein englischer Dampfer beim Südkap von Spitzbergen aufgelaufen sein sollte. Um 14:00 sichtete Benker Mastspitzen und tauchte ab.

Aus dem KTB: Das Schiff macht einen normalen Eindruck, keine Beschädigung festgestellt. Liegt achtern etwa 1 Meter tiefer, qualmt noch leicht. Boote sind weggefiert.

Die CHULMLEIGHT wurde zuvor von deutschen Flugzeugen beschädigt und auf Strand gesetzt. Um 15:50 Uhr schoß U 625 einen Torpedo auf das Schiff der nach 116 Sekunden traf. Der nächste Torpedo, um 16:01 Uhr, ging fehl.

Aus dem KTB: Dampfer ist nach ersten Treffer nach vorn weggesackt, Back kommt zu Wasser. Heck ragt raus. 20 Schuß Brandmunition geschossen, er brennt nicht, trotz zahlreicher Treffer.

Anschließend lief U 625 ab. 36 Besatzungsmitglieder und 9 Kanoniere kamen ums Leben. Der Kapitän, 3 Besatzungsmitglieder und 9 Kanoniere konnten sich mit den Rettungsbooten auf die Insel Spitzbergen retten. Sie wurden am 04.01.1943 dort gefunden und mit britischen Kriegsschiffen nach Thurso (Schottland) gebracht, wo sie am 16.05.1943 eintrafen.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 273.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag - ISBN - 978-3469005526 - Seite 55.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 189, 491.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 600 – U 660
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 174, 175.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 201.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604 - Seite 280.

ANMERKUNGEN

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