Broompark

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SCHIFFSDATEN


Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1939
Bauwerft: Lithgows Limited, Port Glasgow
Reederei: J. &. J. Denholm Limited (The Denholm Line of Steamers Limited), Glasgow
Heimathafen: Greenock
Kapitän: John Leask Sinclair

SCHIFFSMAßE


Tonnage: 5.136 BRT

Tragfähigkeit: 9.200 t

Länge: 136.39 m

Breite: 17.11 m

Tiefgang: 7.54 m

Geschwindigkeit: 10.5 kn

Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT


Route: Tyne (Großbritannien) - New York (USA)

Fracht: Ballast

Geleitzug: ON-113

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH


U-Boot: U 552
Kommandant: Erich Topp
Datum: 25.07.1942
Ort: Nordatlantik nordöstlich St. John´s (Neufundland)
Position: 49°02' Nord - 40°26' West
Planquadrat: BC 3829
Waffe: Torpedo
Tote: (Schiff) 4
Überlebende: (Schiff) 45

U 552 sichtete am 23.07.1942 um 21:06 Uhr den Geleitzug ON-113 und hielt Fühlung. Am 24.07.1942 verlor Topp kurzzeitig die Fühlung, fand den Geleitzug jedoch später wieder. Nachdem mehrer Boote am Geleitzug waren, griff U 552 an. Am 25.07.1942 um 03:52 Uhr schoß Topp zwei Torpedos auf einen Frachter. Nach 48 Sekunden konnte ein Treffer festgestellt werden. Dieser Torpedo beschädigte die BRITISH MERIT. Um 04:09 Uhr folgten zwei weitere Torpedos. Diese trafen die BROOMPARK. Topp stellte eine Hohe schwarze Rauchwolke mit Kesselexplosion fest. Das Schiff sank nicht. Es wurde in Schlepp genommen und sollte nach St. Jonh´s (Neufundland) gebracht werden. Jedoch sank die BROOMPARK am 28.07.1942 in Position 47°41' Nord und 51°50' West im Schelpp des amerikanischen Schleppers CHEROKEE. Der Kapitän und 3 Besatzungsmitglieder kamen ums Leben. 38 Besatzungsmitglieder und 7 Artilleristen, wurden von der kanadischen Korvette HMCS BRANDON (K.149) gerettet und in St. John´s an Land gesetzt.

VORHERIGE BESCHÄDIGUNG

U 48 sichtete am 21.09.1940 um 03:16 Uhr den Geleitzug HX-72 und lief zum Angriff an. Nach der Versenkung der BLAIRANGUS um 06:20 Uhr, sowie einem Fehlschuß um 07:14 Uhr, traf Bleichrodt um 23:38 Uhr, mit dem Hecktorpedo die BROOMPARK und beschädigte das Schiff. Der Dampfer befand sich mit 5.130 t Holz und Metall auf dem Weg von Vancouver (Kanada) nach Glasgow (Großbritannien). Die Besatzung verließ das Schiff, kehrte jedoch später zurück und brachte es in den nächsten Hafen, wo es repariert wurde. 1 Besatzungsmitglied kam ums Leben.

LITERATURVERWEISE


Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite 49, 233.

Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526
Seite 42.

Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590
Seite 124, 490.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 1 – U 50
Eigenverlag - ohne ISBN
Seite 345.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 501 – U 560
Eigenverlag - ohne ISBN
Seite 300.

Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405
Seite 29, 111.

Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604
Seite 96.

ANMERKUNGEN

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