U 973

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII C
Bauauftrag: 05.06.1941
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg
Baunummer: 173
Serie: U 951 - U 994
Kiellegung: 26.06.1942
Stapellauf: 10.03.1943
Indienststellung: 15.04.1943
Kommandant: Klaus Paepenmöller
Feldpostnummer: M - 42 381

DIE KOMMANDANTEN(2*)


15.04.1943 - 06.03.1944 Oberleutnant zur See Klaus Paepenmöller

FLOTTILLEN


15.04.1943 - 06.03.1944 Ausbildungsboot 5. U-Flottille, Kiel

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


15.04.1943 - 18.04.1943 Hamburg Ausrüstung und Erprobungen auf der Elbe.

19.04.1943 - 29.04.1943 Kiel Erprobungen beim UAK.

29.04.1943 - 30.04.1943 Sonderburg Abhorchen bei der UAG-Schall.

07.05.1943 - 11.05.1943 Swinemünde Flakausbildung an der Flakschule.

13.05.1943 - 20.05.1943 Danzig Reparaturen in der Holmwerft.

21.05.1943 - 07.06.1943 Hela Frontausbildung bei der AGRU-Front.

08.06.1943 - 11.06.1943 Gotenhafen Vortaktische Ausbildung.

12.06.1943 - 26.06.1943 Hela Frontausbildung bei der AGRU-Front.

29.06.1943 - 10.07.1943 Pillau Torpedoschießen bei der 26. U-Flottille.

11.07.1943 - 20.07.1943 Gotenhafen Taktische Ausbildung bei der 27. U-Flottille.

24.07.1943 - 31.07.1943 Hamburg Die Restarbeiten bei Blohm & Voss konnten wegen Luftangriffen nicht
durchgeführt werden.

31.07.1943 - 02.08.1943 Ostsee Marsch über Kiel nach Danzig.

03.08.1943 - 14.09.1943 Danzig Restarbeiten in der Holmwerft.

15.09.1943 - 16.09.1943 Danzig Ausrüstung.

18.09.1943 - 20.09.1943 Hela Ausbildung bei der AGRU-Front.

21.09.1943 - 01.10.1943 Gotenhafen Taktische Ausbildung bei der 27. U-Flottille.

01.10.1943 - 29.11.1943 Gotenhafen Reparaturen und Turmumbau VI.

30.11.1943 - 05.12.1943 Gotenhafen Probefahrten und Geschützübernahme.

06.12.1943 - 14.12.1943 Gotenhafen Restarbeiten.

15.12.1943 - 21.12.1943 Hela Fahrübungen bei der AGRU-Front.

24.12.1943 - 28.12.1943 Kiel Vorbereitung zur Ausrüstung.

28.12.1943 - 12.01.1944 Kiel Ausrüsten bei den Deutschen Werken AG.

13.01.1944 - 14.01.1944 Kiel Geschütz- und Flakschießen vor Kiel.

15.01.1944 - 15.01.1944 Sonderburg Abhorchen bei der UAG-Schall.

16.01.1944 - 20.01.1944 Kiel Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

21.01.1944 - 21.01.1944 Kiel Funkbeschickung und Kompensieren.

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG


22.01.1944 - Kiel - - - - - - - - 23.01.1944 - Kristiansand

26.01.1944 - Kristiansand - - - - - - - - 27.01.1944 - Bergen

27.01.1944 - Bergen - - - - - - - - 29.01.1944 - Bergen

02.02.1944 - Bergen - - - - - - - - 12.02.1944 - Harstad

12.02.1944 - Harstad - - - - - - - - 12.02.1944 - Narvik

U 973, unter Oberleutnant zur See Klaus Paepenmöller, lief am 22.01.1944 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, Einlaufen wegen Schlechtwetter in Kristiansand, sowie Ergänzungen in Bergen, operierte das Boot im Nordmeer, gegen die Geleitzüge JW-56B und RA-56. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe WERWOLF. Nach Schwierigkeiten mit den Turmumbau VI, lief das Boot am 29.01.1944 in Bergen ein. Dort wurden 8 t Ballast in den Kiel gepackt und die Unternehmung fortgesetzt. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden. Der Rückmarsch führte über Harstad (Lotse an Bord), nach Narvik. Nach 21 Tagen und zurückgelegten zirka 2.200 sm über und zirka 180 sm unter Wasser, lief U 973 am 12.02.1944 in Narvik ein.

Chronik 22.01.1944 – 12.02.1944: (die Chronikfunktion für U 974 ist noch nicht verfügbar)

22.01.1944 - 23.01.1944 - 24.01.1944 - 25.01.1944 - 26.01.1944 - 27.01.1944 - 28.01.1944 - 29.01.1944 - 30.01.1944 - 31.01.1944 - 01.02.1944 - 02.02.1944 - 03.02.1944 - 04.02.1944 - 05.02.1944 - 06.02.1944 - 07.02.1944 - 08.02.1944 - 09.02.1944 - 10.02.1944 - 11.02.1944 - 12.02.1944

VERLEGUNGSFAHRT


19.02.1944 - Narvik - - - - - - - - 21.02.1944 - Trondheim

U 973, unter Oberleutnant zur See Klaus Paepenmöller, lief am 19.02.1944 von Narvik aus. Das Boot verlegte nach Trondheim. Am 21.02.1944 lief U 973 in Trondheim ein.

Chronik 19.02.1944 – 21.02.1944:

19.02.1944 - 20.02.1944 - 21.02.1944

2. UNTERNEHMUNG


01.03.1944 - Trondheim - - - - - - - - 03.03.1944 - Narvik

03.03.1944 - Narvik - - - - - - - - 06.03.1944 - Verlust des Bootes

U 973, unter Oberleutnant zur See Klaus Paepenmöller, lief am 01.03.1944 von Trondheim aus. Nach dem Befehlsempfang in Narvik, operierte das Boot im Nordmeer, nordwestlich von Narvik. Es gehörte zu den U-Boot-Gruppen BOREAS und TAIFUN. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 5 Tagen wurde U 973 selbst, von einem britischen Flugzeug versenkt.

Chronik 01.03.1944 – 06.03.1944:

01.03.1944 - 02.03.1944 - 03.03.1944 - 04.03.1944 - 05.03.1944 - 06.03.1944

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 973
Datum: 06.03.1944
Letzter Kommandant: Klaus Paepenmöller
Ort: Eismeer
Position: 70°40' Nord - 05°48' Ost
Planquadrat: AB 8576
Verlust durch: Fairey Swordfish
Tote: 51
Überlebende: 2

U 973 wurde am 06.03.1944, im Eismeer nordwestlich von Narvik, durch Raketen der Swordfish X der FAA Squadron 816, geflogen von L.E.B. Bennet, des britischen Geleitflugzeugträgers CHASER (D.32) versenkt.

DIE BESATZUNG

Am 06.03.1944 kamen ums Leben: (51 Personen) v.l.n.r.

Ackermann, Alfred Bartschat, Walter Bauernfeind, Heinrich
Behrens, Fritz Bickelmann, Hugo Bittner, Albin
Böhme, Herbert Bola, Helmut Brechel, Kurt
Duchow, Alfred Eberhardt, Paul Franke, Adalbert
Fellisch, Hans-Joachim Fritsch, Günther Gasde, Fritz
Gottfried, Ernst Griger, Alfred Gruschka, Eduard
Höfer, Rudi Hüther, Albert Jacobi, Werner-Heinrich
Jung, Herbert-Heinrich Kaltenpoth, Wilhelm Klingelhöfer, Ludwig
Kluge, Rudolf Korous, Johann Köster, Wilhelm
Kramer, Karl Kraus, Johann Martin, Herbert
Matheuszik, Kurt Mertzen, Hans Möhring, Rolf
Nagel, Otto Neumann, Horst Obermeier, Anton
Olscher, Heinz Paepenmöller, Klaus Saffer, Josef
Scharfenstein, Joseph Schmidt, Werner Schneider, Paul
Schoppe, Heinrich Schrank, Ernst-Günther Schultz, Eckard
Seeger, Bertold Stracke, Paul Trommer, Willi
Wagner, Otto Witsch, Mathias Witt, Martin

Überlebende des 06.03.1944: (2 Personen) v.l.n.r.

Bongard, Dietrich Rudolph, Franz

Vor dem 01.03.1944: (5 Personen) v.l.n.r.(3*)

Sandner, Karl Stark, Reinhold Stassfurt,
Ströcker, Umnus, Heinrich

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 973 ist nicht vorhanden.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3*) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten Auslaufen auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

HINWEIS: Alle BLAU hervorgehobenen Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen zur besseren Erklärung. GRÜN hervorgehobene Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen die noch nicht bearbeitet sind, aber in Zukunft noch bearbeitet werden. Ein Klick auf diese Stellen wird sie zu der entspechenden Erklärung führen.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945
1999 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453160590
Seite 605.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 175.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 109, 110, 223.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 202 – 203.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 850 - U 1100
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 177 – 178.

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