U 712

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII C
Bauauftrag: 07.12.1940
Bauwerft: H.C. Stülcken & Sohn, Hamburg
Baunummer: 778
Serie: U 701 - U 722
Kiellegung: 04.09.1941
Stapellauf: 10.08.1942
Indienststellung: 05.11.1942
Kommandant: Walter Pietschmann
Feldpostnummer: M - 50 836

DIE KOMMANDANTEN(2*)


05.11.1942-14.12.1943 Oberleutnant zur See Walter Pietschmann
15.12.1943 -02.07.1944 Oberleutnant zur See Walter-Ernst Koch
03.07.1944 - 08.05.1945 Oberleutnant zur See Eberhard Freiherr von Ketelhodt

FLOTTILLEN


05.11.1942 - 31.10.1943 Ausbildungsboot 8. U-Flottille
01.11.1943 - 31.12.1943 Frontboot 3. U-Flottille
01.01.1944 - 28.02.1945 Schulboot 21. U-Flottille
01.03.1945 - 08.05.1945 Ausbildungsboot 31. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


05.11.1942 - 13.10.1943 Ausbildung und Erprobungen bei den einzelnen Kommandos (UAK, TEK, AGRU-Front usw.) und Ausbildungs-
föottillen.

DIE UNTERNEHMUNGEN

VERLEGUNGSFAHRT


23.10.1943 - Kiel - - - - - - - - 24.10.1943 - Kristiansand

25.10.1943 - Kristiansand - - - - - - - - 29.10.1943 - Bergen

04.11.1943 - Bergen - - - - - - - - 04.11.1943 - Stavanger

05.11.1943 - Stavanger - - - - - - - - 05.11.1943 - Stavanger

06.11.1943 - Stavanger - - - - - - - - 06.11.1943 - Kristiansand

07.11.1943 - Kristiansand - - - - - - - - 10.11.1943 - Kiel

U 712, unter Oberleutnant zur See Walter Pietschmann, lief am 23.10.1943 von Kiel aus. Das Boot verlegte, über Kristiansand (Brennstoff und Wasser ergänzt), Bergen (defekte Turmfeder), Stavanger (schlecht Wetter), und abermals Kristiansand (Geleitwechsel), zurück nach Kiel. Am 10.11.1943 lief U 712 wieder in Kiel ein.

Chronik 23.10.1943 – 10.11.1943: (die Chronikfunktion für U 712 ist noch nicht verfügbar)

23.10.1943 - 24.10.1943 - 25.10.1943 - 26.10.1943 - 27.10.1943 - 28.10.1943 - 29.10.1943 - 30.10.1943 - 31.10.1943 - 01.11.1943 - 02.11.1943 - 03.11.1943 - 04.11.1943 - 05.11.1943 - 06.11.1943 - 07.11.1943 - 08.11.1943 - 09.11.1943 - 10.11.1943

VERLEGUNGSFAHRT


23.04.1945 - Kiel - - - - - - - - 04.05.1945 - Kristiansand

U 712, unter Oberleutnant zur See Walter Pietschmann, lief am 23.04.1945 von Kiel aus. Das Boot verlegte nach Kristiansand. Am 04.05.1945 lief U 712 in Kristiansand ein.

Chronik 23.04.1945 – 04.05.1945:

23.04.1945 - 24.04.1945 - 25.04.1945 - 26.04.1945 - 27.04.1945 - 28.04.1945 - 29.04.1945 - 30.04.1945 - 01.05.1945 - 02.05.1945 - 03.05.1945 - 04.05.1945

ÜBERFÜHRUNGSFAHRT


29.05.1945 - Kristiansand - - - - - - - - 01.06.1945 - Scapa Flow

03.06.1945 - Scapa Flow - - - - - - - - 05.06.1945 - Loch Ryan

U 712, unter Oberleutnant zur See Walter Pietschmann, lief am 29.05.1945 von Kristiansand aus. Das Boot überführte von über Scapa Flow nach Loch Ryan. Dort wurde das Boot den Briten übegrben und die Restbesatzung ging in Kriegsgefangenschaft.

Chronik 29.05.1945 – 05.06.1945:

29.05.1945 - 30.05.1945 - 31.05.1945 - 01.06.1945 - 02.06.1945 - 03.06.1945 - 04.06.1945 - 05.06.1945

VERLEGUNGSFAHRT


30.12.1945 - Loch Ryan - - - - - - - - 31.12.1945 - Lisahally

U 712, lief am 30.12.1945 von Loch Ryan aus. Das Boot verlegte nach Lisahally. Am 31.12.1945 lief U 712 in Lisahally ein. Dort wurde es bis 1950 als Versuchsboot verwendet und später abgebrochen.

DIE VERLUSTURSACHE

Boot: U 712
Datum: 05.06.1945(3*)
Letzter Kommandant: Eberhard Freiherr von Ketelhodt
Ort: Loch Ryan
Position: 54°59' Nord - 05°03' West
Planquadrat: AM 65
Verlust durch: Übergabe an Großbritannien
Tote: 0
Überlebende: 0

U 712 wurde nach Kriegsende an die Briten ausgeliefert. Das Boot wurde dort als Versuchsboot verwendet, anschließend, im Juni 1950, bei Messr. T.W. Wart Ltd. in Hayle abgebrochen und verschrottet.

DIE BESATZUNG

Zwischen 05.11.1942 - 05.06.1945: (22 Personen) v.l.n.r.(4*)

Berkenhoff, Gustav Bolda, Siegfried Cullmann, Reinhold
Dinter, Johannes Eichhorst, Karl-Gustav Gülzow, Hans-Heinrich
Hauswaldt, Rüdiger Hecker, Walter Hobel, Walter
Hutterer, Karl Ketelhodt, Eberhard von Koch, Walter-Ernst
Lentes, Rüdiger Pietschmann, Walter Ringler, Werner
Rothenbacher, Ulrich Scheid, Rudolf Schücker, Helmut
TebbeWilli Topp, Hans-Alfred Ulbrich, Heinz
Voll, Hermann

Einzelverluste: (4 Personen) v.l.n.r.

Bode, Gerhard Härtel, Gerhard Peifer, Peter
Piepenbrock, Theodor

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 712 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und manchmal ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3*) An diesem Tag endete für mich die Zugehörigkeit des Bootes zur deutschen Kriegsmarine. Die letzten Besatzungsangehörigen gingen in Kriegsgefangenschaft, das Boot kam komplett unter Kontrolle der Briten.

(4*) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und der Übergabe an Großbritannien, zumindest zeitweise, auf dem Boot gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

HINWEIS: Alle BLAU hervorgehobenen Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen zur besseren Erklärung. GRÜN hervorgehobene Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen die noch nicht bearbeitet sind, aber in Zukunft noch bearbeitet werden. Ein Klick auf diese Stellen wird sie zu der entspechenden Erklärung führen.

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LITERATURVERWEISE


Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 122, 127, 180.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 92, 39, 253.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 399.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 661 - U 849
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 137.

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