U 656

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII C
Bauauftrag: 09.10.1939
Bauwerft: Howaldtswerke AG, Hamburg
Baunummer: 805
Serie: U 651 - U 686
Kiellegung: 04.09.1940
Stapellauf: 08.07.1941
Indienststellung: 17.09.1941
Kommandant: Ernst Kröning
Feldpostnummer: M - 24 797

DIE KOMMANDANTEN(2*)


17.09.1941 - 01.03.1942 Kapitänleutnant Ernst Kröning

FLOTTILLEN


17.09.1941 - 31.12.1941 Ausbildungsboot 5. U-Flottille
01.01.1942 - 01.03.1942 Frontboot 1. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


18.09.1941 - 21.09.1941 Hamburg Probefahrten auf der Elbe.

23.09.1941 - 09.10.1941 Kiel Erprobungen beim UAK.

11.10.1941 - 12.10.1941 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.

15.10.1941 - 17.10.1941 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.

18.10.1941 - 23.10.1941 Danzig Erprobungen beim UAK.

23.10.1941 - 05.11.1941 Hela Frontausbildung bei der AGRU-Front.

06.11.1941 - 25.11.1941 Danzig Torpedoschießen bei der 25. U-Flottille.

26.11.1941 - 06.12.1941 Gotenhafen Taktische Ausbildung bei der 27. U-Flottille.

11.12.1941 - 06.01.1942 Hamburg Restarbeiten bei den Howaldtswerken AG.

08.01.1942 - 13.01.1942 Kiel Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG


15.01.1942 - Kiel - - - - - - - - 16.01.1942 - Kristiansand

17.01.1942 - Kiel - - - - - - - - 28.01.1942 - Brest

U 656, unter Kapitänleutnant Ernst Kröning, lief am 15.01.1942 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, sowie Brennstoffergänzung in Kristiansand, operierte das Boot, bei der Überführung nach Frankreich, im Nordatlantik. Es gehörte zur U-Boot-Gruppe SCHLEI. U 656 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 13 Tagen und zurückgelegten 2.003 sm über und 345 sm unter Wasser, lief U 656 am 28.01.1942 in Brest ein.

Chronik 15.01.1942 – 28.01.1942: (die Chronikfunktion für U 656 ist noch nicht verfügbar)

15.01.1942 - 16.01.1942 - 17.01.1942 - 18.01.1942 - 19.01.1942 - 20.01.1942 - 21.01.1942 - 22.01.1942 - 23.01.1942 - 24.01.1942 - 25.01.1942 - 26.01.1942 - 27.01.1942 - 28.01.1942

2. UNTERNEHMUNG


04.02.1942 - Brest - - - - - - - - 01.03.1942 - Verlust des Bootes

U 656, unter Kapitänleutnant Ernst Kröning, lief am 04.02.1942 von Brest aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, südlich von Neufundland. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 25 Tagen wurde U 656 selbst, von einem amerikanischen Flugzeug versenkt.

Chronik 04.02.1942 – 01.03.1943:

04.02.1942 - 05.02.1942 - 06.02.1942 - 07.02.1942 - 08.02.1942 - 09.02.1942 - 10.02.1942 - 11.02.1942 - 12.02.1942 - 13.02.1942 - 14.02.1942 - 15.02.1942 - 16.02.1942 - 17.02.1942 - 18.02.1942 - 19.02.1942 - 20.02.1942 - 21.02.1942 - 22.02.1942 - 23.02.1942 - 24.02.1942 - 25.02.1942 - 26.02.1942 - 27.02.1942 - 28.02.1942 - 01.03.1942

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 656
Datum: 01.03.1942
Letzter Kommandant: Ernst Kröning
Ort: Nordatlantik
Position: 46°15' Nord - 53°15' West
Planquadrat: BB 6918
Verlust durch: Lockheed Hudson
Tote: 45
Überlebende: 0

U 656 wurde am 01.03.1942, im Nordatlantik südlich von Kap Race, durch Wasserbomben einer Hudson der US-Navy Squadron VP-82 versenkt. Das Boot befand sich auf dem Weg zur Ostküste der USA. Die Hudson wurde geflogen von W.Tepuni, sie war auf Argentia stationiert.

DIE BESATZUNG

Am 01.03.1942 kamen ums Leben: (45 Personen) v.l.n.r.

Anders, Hans Baumann, Waldemar Bennewitz, Friedrich-August
Berger, Helmut-Paul Fanzlau, Heinz Fechner, Wilhelm
Fischer, Heinz Fuchs, Theodor Gajewiak, Bruni
Gaus, Walter-Gotthilf Glindemann, Wilhelm Hans, Eugen
Hauser, Wilhelm-Friedrich Heller, Wilhelm-Alfred Kablitz, Rudi
Kasten, Heinz Klemm, Curt-Albert Kopetzky, Bernhard
Krekel, Kurt Kröning, Ernst Krügelstein, Johannes
Kuzla, Walter Leibinger, Gottfried Lichtenberg, Herbert
Münch, Hans Olm, Hans Pötsch, Walter
Reuter, Adolf Rieger, Rudolf Sackmann, Wilhelm
Sassendorf, Hans Schmidt, Fritz Schmiga, Horst
Schönauer, Wilhelm Schrage, Ernst Schulz, Herbert
Seifert, Anderas Seifert, Ludwig Stadler, Johannes
Struck, Erwin Strüfer, Konrad Teubner, Arnold
Walborn, Gerhard Wrede, Otto Wriedt, Walter

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 656 ist nicht vorhanden.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942
1998 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453123458
Seite 598, 599, 608.

Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945
1999 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453160590
Seite 62.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 134.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 55, 235.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 45.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 600 - U 660
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 318 – 319.

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