U 50

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII B
Bauauftrag: 21.11.1936
Bauwerft: Krupp Germaniawerft, Kiel
Baunummer: 589
Serie: U 45 – U 55
Kiellegung: 03.11.1938
Stapellauf: 01.11.1939
Indienststellung: 12.12.1939
Kommandant: Max-Hermann Bauer
Feldpostnummer: M - 00 375

DIE KOMMANDANTEN(2*)


12.12.1939 – 08.04.1940 Kapitänleutnant Max-Hermann Bauer

FLOTTILLEN


12.12.1939 – 31.12.1939 Ausbildungsboot U-Flottille WEGENER
01.01.1940 – 06.04.1940 Frontboot 7. U-Flottille

DIE UNTERNEHMUNGEN

VERLEGUNGSFAHRT


29.01.1940 – Kiel - - - - - - - - 30.01.1940 – Helgoland

U 50, unter Kapitänleutnant Max-Hermann Bauer, lief am 29.01.1940 von Kiel aus. Das Boot verlegte nach Helgoland. Am 30.01.1940 lief U 50 in Helgoland ein. Dort führte es, zwischen dem 02.02.1940 und dem 05.02.1940, Tauchübungen durch.

Chronik 29.01.1940 – 30.01.1940:

29.01.1940 - 30.01.1940

1. UNTERNEHMUNG


06.02.1940 – Helgoland - - - - - - - - 02.03.1940 – Wilhelmshaven

03.03.1940 – Wilhelmshaven - - - - - - - - 03.03.1940 – Brunsbüttel

04.03.1940 – Brunsbüttel - - - - - - - - 04.03.1940 – Kiel

U 50, unter Kapitänleutnant Max-Hermann Bauer, lief am 06.02.1940 von Helgoland aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und der Biscaya. Es konnte auf dieser Unternehmung 4 Schiffe mit 16.089 BRT versenken und 1 Schiff mit 8.309 BRT beschädigen. Der Rückmarsch führte über Wilhelmshaven (Aufnahme Eisgeleit), Brunsbüttel (Wechsel des Eisgeleits) und den Kaiser Wilhelm Kanal, nach Kiel. Nach 27 Tagen und zurückgelegten zirka 4.800 sm, lief U 50 am 04.03.1940 in Kiel ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

11.02.1940 - die schwedische ORANIA 1.854 BRT
13.02.1940 - die norwegische ALBERT L. ELLSWORTH 8.309 BRT (b.)
15.02.1940 - die dänische MARYLAND 4.895 BRT
21.02.1940 - die niederländische TARA 4.760 BRT
22.02.1940 - die britische BRITISH ENDEAVOUR 4.580 BRT

Chronik 06.02.1940 – 04.03.1940:

06.02.1940 - 07.02.1940 - 08.02.1940 - 09.02.1940 - 10.02.1940 - 11.02.1940 - 12.02.1940 - 13.02.1940 - 14.02.1940 - 15.02.1940 - 16.02.1940 - 17.02.1940 - 18.02.1940 - 19.02.1940 - 20.02.1940 - 21.02.1940 - 22.02.1940 - 23.02.1940 - 24.02.1940 - 25.02.1940 - 26.02.1940 - 27.02.1940 - 28.02.1940 - 29.02.1940 - 01.03.1940 - 02.03.1940 - 03.03.1940 - 04.03.1940

2. UNTERNEHMUNG


05.04.1940 - Kiel - - - - - - - - 05.04.1940 - Wilhelmshaven

06.04.1940 - Wilhelmshaven - - - - - - - - 06.04.1940 - Boot verschollen

U 50, unter Kapitänleutnant Max-Hermann Bauer, lief am 05.04.1940, zum Unternehmen Weserübung, von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal und einem Zwischenstopp in Wilhelmshaven, sollte das Boot, in der Gruppe 5, vor den Shetland Inseln operieren. U 50 ist seit dem Auslaufen am 05.04.1940, aus unbekannter Ursache verschollen.

Chronik 05.04.1940 – 06.04.1940:

05.04.1940 - 06.04.1940

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 50
Datum: 06.04.1940
Letzter Kommandant: Max-Hermann Bauer
Ort: Nordsee
Position: (54°14' Nord – 05°07' Ost)
Planquadrat: (AN 6941)
Verlust durch: Unbekannt (Mine ?)
Tote: 44
Überlebende: 0

U 50 seit dem 06.04.1940 in der Nordsee verschollen. Es ist wahrscheinlich am 06.04.1940 in der Nordsee vor Terschelling in der britischen Minensperre Nr.7 auf eine Mine gelaufen und gesunken.

Das U 50 am 10.04.1940 nordwestlich der Shetland Inseln durch den britischen Zerstörer HERO (H.99) versenkt worden sei, entspricht nicht mehr den heutigen Tatsachen. Es ist unbekannt was der Zerstörer dort verfolgte.

DIE BESATZUNG

Am 06.04.1940 kamen ums Leben:(44 Personen) v.l.n.r.

Altkemper, Heinrich Bauer, Max-Hermann Behrens, Fritz
Bergann, Günter Blankenfeld, Richard Bohnes, Friedrich
Brettschneider, Herbert Decker, Alfred Fehmel, Wolfgang
Flohr, Werner Gramm, Paul Grasmeher, Wilhelm
Grusdat, Fritz Henning, Wilhelm Höhne, Rudolf-Paul
Jakob, Erwin-Alois Karge, Hans-Otto Kaufmann, Heinz
Klauning, Ernst-Adolf Krautsch, Albrecht Krull, Werner
Kutscher, Karl Lange, Ewald Lenes, Karl
Lorenz, Emil Mächler, Hermann Maspfuhl, Werner
Müller, Geerdt Nerger, Karl-Heinz Nett, Rudolf
Otten, Raimund Peter, Karl Pietsch, Rudi
Prütz, Willi Ragwitz, Hermann Rüttiger, Wilhelm
Samtleben, Erich Schöffler, Karl Seidel, Martin
Sellhorst, Werner Smit, Karl Wagenlöhner, Wilhelm
Walter, Georg Winkler, Herbert

Vor dem 05.04.1940: (4 Personen) v.l.n.r.(3*)

Freund, Herbert Hanske, Martin Kligge, Fritz
Knoke, Helmuth

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 50 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und teilweise ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3*) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten Auslaufen auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

HINWEIS: Alle BLAU hervorgehobenen Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen zur besseren Erklärung. GRÜN hervorgehobene Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen die noch nicht bearbeitet sind, aber in Zukunft noch bearbeitet werden. Ein Klick auf diese Stellen wird sie zu der entspechenden Erklärung führen.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942
1998 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453123458
Seite 180, 181, 184, 198, 200.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 23.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 28, 194.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 18.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite 52.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 1 - U 50
19?? – Eigenverlag ohne ISBN
Seite 358–360.

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