U 410

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII C
Bauauftrag: 30.10.1939
Bauwerft: Danziger Werft AG, Danzig
Serie: U 401 - U 430
Baunummer: 111
Kiellegung: 09.01.1941
Stapellauf: 14.10.1941
Indienststellung: 23.02.1942
Kommandant: Kurt Sturm
Feldpostnummer: M - 43 581

DIE KOMMANDANTEN(2*)


23.02.1942 - 04.02.1943 Korvettenkapitän Kurt Sturm
05.02.1943 - 11.03.1944 Oberleutnant zur See Horst-Arno Fenski

FLOTTILLEN


21.02.1942 - 31.08.1942 Ausbildungsboot 5. U-Flottille
01.09.1942 - 31.05.1943 Frontboot 7. U-Flottille
01.06.1943 - 11.03.1944 Frontboot 29. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


23.02.1942 - 28.04.1942 Danzig Erprobungen beim UAK.

29.04.1942 - 03.05.1942 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.

05.05.1942 - 09.05.1942 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.

10.05.1942 - 15.05.1942 Kiel Erprobungen beim UAK.

17.05.1942 - 20.05.1942 Danzig Reparaturen in der Werft.

22.05.1942 - 06.06.1942 Hela Ausbildung bei der AGRU-Front.

07.06.1942 - 19.06.1942 Pillau Torpedoschießen bei der 26. U-Flottille.

20.06.1942 - 23.06.1942 Danzig Trockentaktische Übungen.

24.06.1942 - 26.06.1942 Pillau Einzelausbildung bei der 26. U-Flottille.

27.06.1942 - 29.06.1942 Danzig Sehrohreparatur.

01.07.1942 - 10.07.1942 Gotenhafen Taktische Übungen bei der 27. U-Flottille. 04.07.1942 Ölübernahmeübung
mit U 464.

11.07.1942 - 18.07.1942 Danzig Vorbereitung zu Restarbeiten.

18.07.1942 - 15.08.1942 Danzig Restarbeiten in der Werft.

17.08.1942 - 19.08.1942 Hela Seeausbildung bei der AGRU-Front.

20.08.1942 - 26.08.1942 Kiel Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG


27.08.1942 - Kiel - - - - - - - - 29.08.1942 - Kristiansand

30.08.1942 - Kristiansand - - - - - - - - 28.10.1942 - St. Nazaire

U 410, unter Korvettenkapitän Kurt Sturm, lief am 27.08.1942 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, und Brennstoffergänzung in Kristiansand, operierte das Boot im Nordatlantik und östlich Neufundland. Es wurde am 04.10.1942 von U 118 mit 55 m ³ Brennstoff, Ersatzteile, Verbrauchsgüter und 14 Tagen Proviant versorgt. U 410 gehörte auf dieser Unternehmung zu den U-Boot-Gruppen LOHS, BLITZ, TIGER, LETZTE RITTER und WOTAN. Das Boot konnte auf dieser Fahrt 1 Schiff mit 4.212 BRT versenken. Nach 62 Tagen und zurückgelegten 10.509 sm. Lief U 410 am 28.10.1942 in St. Nazaire ein.

Versenkt wurde:

15.10.1942 - die britische NEWTON PINE 4.212 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Auf der ersten Unternehmung des Kommandanten mit einem neuen Boot konnten wertvolle Erfahrungen gesammelt werden. Die Unternehmung selbst litt unter dem oft vorherrschenden schlechten Wetter.

Chronik 27.08.1942 – 28.10.1942: (Die Chronikfunktion für U 410 ist noch nicht verfügbar)

27.08.1942 - 28.08.1942 - 29.08.1942 - 30.08.1942 - 31.08.1942 - 01.09.1942 - 02.09.1942 - 03.09.1942 - 04.09.1942 - 05.09.1942 - 06.09.1942 - 07.09.1942 - 08.09.1942 - 09.09.1942 - 10.09.1942 - 11.09.1942 - 12.09.1942 - 13.09.1942 - 14.09.1942 - 15.09.1942 - 16.09.1942 - 17.09.1942 - 18.09.1942 - 19.09.1942 - 20.09.1942 - 21.09.1942 - 22.09.1942 - 23.09.1942 - 24.09.1942 - 25.09.1942 - 26.09.1942 - 27.09.1942 - 28.09.1942 - 29.09.1942 - 30.09.1942 - 01.10.1942 - 02.10.1942 - 03.10.1942 - 04.10.1942 - 05.10.1942 - 06.10.1942 - 07.10.1942 - 08.10.1942 - 09.10.1942 - 10.10.1942 - 11.10.1942 - 12.10.1942 - 13.10.1942 - 14.10.1942 - 15.10.1942 - 16.10.1942 - 17.10.1942 - 18.10.1942 - 19.10.1942 - 20.10.1942 - 21.10.1942 - 22.10.1942 - 23.10.1942 - 24.10.1942 - 25.10.1942 - 26.10.1942 - 27.10.1942 - 28.10.1942

2. UNTERNEHMUNG


03.12.1942 - St. Nazaire - - - - - - - - 04.01.1943 - St. Nazaire

U 410, unter Korvettenkapitän Kurt Sturm, lief am 03.12.1942 von St. Nazaire aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und westlich Irland. Als Sonderaufgabe sollte es den deutschen Blockadebrecher RHAKOTIS, der aus Asien kam, begleiten. Die RHAKOTIS wurde am 27.12.1942, nach britischen Zerstörerangriff, selbst versenkt. U 410 rettete 80 Mann der Besatzung und brachte sie nach St. Nazaire. U 410 gehörte auf dieser Unternehmung zur U-Boot-Gruppe RAUFBOLD. Das Boot konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 32 Tagen und zurückgelegten 4.455 sm, lief U 410 am 04.01.1943 wieder in St. Nazaire ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Die Aufgabe am Schutzobjekt wurde überlegt angefaßt, konnte aber aus Gründen, die den Kommandanten keinesfalls belasten, nicht erfolgreich durchgeführt werden. Die Rettung der Überlebenden war eine gute seemännische Leistung.

Chronik 03.12.1942 – 04.01.1943:

03.12.1942 - 04.12.1942 - 05.12.1942 - 06.12.1942 - 07.12.1942 - 08.12.1942 - 09.12.1942 - 10.12.1942 - 11.12.1942 - 12.12.1942 - 13.12.1942 - 14.12.1942 - 15.12.1942 - 16.12.1942 - 17.12.1942 - 18.12.1942 - 19.12.1942 - 20.12.1942 - 21.12.1942 - 22.12.1942 - 23.12.1942 - 24.12.1942 - 25.12.1942 - 26.12.1942 - 27.12.1942 - 28.12.1942 - 29.12.1942 - 30.12.1942 - 31.12.1942 - 01.01.1943 - 02.01.1943 - 03.01.1943 - 04.01.1943

3. UNTERNEHMUNG


09.02.1943 - St. Nazaire - - - - - - - - 27.03.1943 - Lorient

U 410, unter Oberleutnant zur See Horst-Arno Fenski, lief am 09.02.1943 von St. Nazaire aus. Das Boot operierte im Mittelatlantik und nördlich der Azorischen Inseln. Es gehörte auf dieser Unternehmung zur U-Boot-Gruppe ROBBE. U 410 konnte auf dieser Fahrt 1 Schiff mit 7.133 BRT versenken und 1 Schiff mit 7.134 BRT beschädigen. Nach 46 Tagen und zurückgelegten 5.906 sm, lief U 410 am 27.03.1943 in Lorient ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

06.03.1943 - die britische FORT BATTLE RIVER 7.133 BRT
06.03.1943 - die britische FORT PASKOYAC 7.134 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Erste Unternehmung des Kommandanten mit altem Boot ! Gut durchgeführte Unternehmung, die dem Kommandanten durch einen entschlossenen und richtig angepackten Unterwasserangriff am 06.03. einen schönen Erfolg brachte. Die Operationen am 12.02. gegen das "Johannsen"-Geleit und am 12.03. gegen das Luft gemeldete Geleit boten keine Angriffsmöglichkeiten. Der Kommandant hat sein Boot in besonders schwierigem , stark überwachtem Seeraum (Gibraltarraum) mit gutem taktischen Gefühl geführt, dabei starke Abwehr erfahren und trotzdem einen schönen Erfolg erzielt. Anerkannte Erfolge: 1 Dampfer 6000 BRT versenkt, 1 Dampfer 7000 BRT versenkt, 1 Dampfer (4000 BRT) topediert.

Chronik 09.02.1943 – 27.03.1943:

09.02.1943 - 10.02.1943 - 11.02.1943 - 12.02.1943 - 13.02.1943 - 14.02.1943 - 15.02.1943 - 16.02.1943 - 17.02.1943 - 18.02.1943 - 19.02.1943 - 20.02.1943 - 21.02.1943 - 22.02.1943 - 23.02.1943 - 24.02.1943 - 25.02.1943 - 26.02.1943 - 27.02.1943 - 28.02.1943 - 01.03.1943 - 02.03.1943 - 03.03.1943 - 04.03.1943 - 05.03.1943 - 06.03.1943 - 07.03.1943 - 08.03.1943 - 09.03.1943 - 10.03.1943 - 11.03.1943 - 12.03.1943 - 13.03.1943 - 14.03.1943 - 15.03.1943 - 16.03.1943 - 17.03.1943 - 18.03.1943 - 19.03.1943 - 20.03.1943 - 21.03.1943 - 22.03.1943 - 23.03.1943 - 24.03.1943 - 25.03.1943 - 26.03.1943 - 27.03.1943

4. UNTERNEHMUNG


26.04.1943 - Lorient - - - - - - - - 13.05.1943 - La Spezia

U 410, unter Oberleutnant zur See Horst-Arno Fenski, lief am 26.04.1943 von Lorient aus. Das Boot operierte östlich von Gibraltar, und nach dem Gibraltar-Durchbruch, am 06.05.1943, im Mittelmeer. U 410 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 17 Tagen und zurückgelegten 2.270 sm, lief U 410 am 13.05.1943 in La Spezia ein.

Fazit des Führers der U-Boote Italien:

1.) Der Durchmarsch durch die Gibraltarstraße verlief bis auf rege feindliche Ortungstätigkeit ohne Feindberührung. Es ist anzunehmen, daß es sich bei den "Flugzeugortungen" am 06.05. in der Zeit von 00.20 bis 04.33 Uhr um eine Landstation auf Flugzeugsequenz gehandelt hat. Der Entschluß, unbeschadet der lauten Ortungen über Wasser zu marschieren, war richtig. Der Kommandant hat dabei die wertvolle Erfahrung gemacht, daß trotz Ortungen mit großer Lautstärke keine Gegenmaßnahmen des Gegners erfolgten. Die Überzeugung, auch die Mittel des Feindes sind begrenzt in Verbindung mit schärfster Aufmerksamkeit und Bereitschaft, hilft am weitesten in der geschilderten Lage.

2.) Von besonderen Interesse sind die unter dem 08.05./07:16 niedergelegten Beobachtungen über neuartige Ortungsgeräusche. Der Vermutung des Kommandanten, daß es sich hierbei um vom Gegner als Bluff ausgelegte Geräuschquellen handelt, wird beigetreten. Die Anregung in Verbindung mit "Bold" eine ähnliche Störeinrichtung zur Unterbindung einer feindlichen Wabo-Horchverfolgung zu verwenden, ist der Nachprüfung auf Verwirklichung wert.

3.) Die Unternehmung trägt den Stempel kühlen Wagens und durchdachter Anlage. Es ist bedauerlich, daß die Überraschung durch ein feindliches Flugzeug das Boot vorzeitig und voraussichtlich für längere Zeit außer Gefecht setzte.

Chronik 26.04.1943 – 13.05.1943:

26.04.1943 - 27.04.1943 - 28.04.1943 - 29.04.1943 - 30.04.1943 - 01.05.1943 - 02.05.1943 - 03.05.1943 - 04.05.1943 - 05.05.1943 - 06.05.1943 - 07.05.1943 - 08.05.1943 - 09.05.1943 - 10.05.1943 - 11.05.1943 - 12.05.1943 - 13.05.1943

5. UNTERNEHMUNG


07.08.1943 - La Spezia - - - - - - - - 30.08.1943 - Toulon

U 410, unter Oberleutnant zur See Horst-Arno Fenski, lief am 07.08.1943 von La Spezia aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer und vor der Küste Algeriens. Es konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiff mit 14.436 BRT versenken. Nach 23 Tagen und zurückgelegten 1.124,6 sm über und 619,7 sm unter Wasser, lief U 410 am 30.08.1943 in Toulon ein.

Versenkt wurden:

26.08.1943 - die amerikanische JOHN BELL 7.242 BRT
26.08.1943 - die amerikanische RICHARD HENDERSON 7.194 BRT

Fazit des Führers der U-Boote Mittelmeer:

1.) Die erste Unternehmung des Bootes im Mittelmeer gestaltete sich infolge des unbeugsamen Willens des Kommandanten, den Gegner zu stellen, zu einem schönen Erfolg für das Boot. Ausgehend hierfür war das Verhalten des Kommandanten, der sich weder durch Überwasser- noch durch Unterwasserortung der Flugzeuge von dem einmal gefaßten Entschluß zum Angriff abhalten ließ. Die Angriffe sind schneidig und mit Überlegung angesetzt und durchgeführt worden. Die Unternehmung stellt Kommandanten und Besatzung das beste Zeugnis aus und verdient daher Anerkennung.

2.) Zum Torpedoeinsatz wird bemerkt: a) Am 19.08.: Der Zweierfächer ist durch Abzacken des Zieles begründet. b) Am 23.08.: Die Abfeuerungsversager sind bedauerlich und brachten das Boot möglicherweise um einen Erfolg! Der Einzelfehlschuß ist vermutlich auf ungenaue Schußunterlagen zurückzuführen. c) Am 25.08.: Nach den Beobachtungen des Kommandanten und nach ergänzender mündlicher Berichterstattung wird die Torpedierung und die wahrscheinliche Torpedierung je eines Passagierdampfers von 22000 BRT angenommen. d) Am 26.08.: Die Vernichtung von drei Dampfern wird angenommen.

3.) Bemerkenswert ist der offensichtliche Abwehrerfolg durch Aphrodite.

4.) Anzuerkennen ist die Aufstellung der gut durchdachten und aufschlußreichen Erfahrungen.

5.) Die Ausfertigung 1 - 7 des K.T.B. sind im Zuge der Ereignisse in Italien vernichtet worden und werden deshalb neu aufgestellt, verspätet vorgelegt. Anerkannt werden: 3 Dampfer je 7000 BRT versenkt, 1 Treffer auf 1 Passagierdampfer von 22000 BRT, 2 Treffer auf 1 Passagierdampfer von 22000 BRT wahrscheinlich.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Ausgezeichnete Unternehmung. Anerkannte Erfolge: 3 Dampfer je 7000 BRT versenkt. 2 Passagierdampfer je 22000 BRT torpediert.

Chronik 07.08.1943 – 30.08.1943:

07.08.1943 - 08.08.1943 - 09.08.1943 - 10.08.1943 - 11.08.1943 - 12.08.1943 - 13.08.1943 - 14.08.1943 - 15.08.1943 - 16.08.1943 - 17.08.1943 - 18.08.1943 - 19.08.1943 - 20.08.1943 - 21.08.1943 - 22.08.1943 - 23.08.1943 - 24.08.1943 - 25.08.1943 - 26.08.1943 - 27.08.1943 - 28.08.1943 - 29.08.1943 - 30.08.1943

6. UNTERNEHMUNG


12.09.1943 - Toulon - - - - - - - - 03.10.1943 - Toulon

U 410, unter Oberleutnant zur See Horst-Arno Fenski, lief am 12.09.1943 von Toulon aus. Das Boot operierte im westlichen Mittelmeer und vor der Küste Algeriens. Es konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit 18.031 BRT versenken. Nach 21 Tagen und zurückgelegten 2.023 sm über und 579,2 sm unter Wasser, lief U 410 am 03.10.1943 wieder in Toulon ein. Das Boot ging nach dieser Fahrt in die Werft.

Versenkte Schiffe:

26.09.1943 - die norwegische CHRISTIAN MICHELSEN 7.176 BRT
01.10.1943 - die britische EMPIRE COMMERCE 3.722 BRT
01.10.1943 - die britische FORT HOWE 7.133 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Die hervorragende Leistung des Kommandanten wird besonders anerkannt. Anerkannte Erfolge: 5 Schiffe, 39.000 BRT versenkt. 2 Schiffe, 17.000 BRT torpediert.

Chronik 12.09.1943 – 03.10.1943:

12.09.1943 - 13.09.1943 - 14.09.1943 - 15.09.1943 - 16.09.1943 - 17.09.1943 - 18.09.1943 - 19.09.1943 - 20.09.1943 - 21.09.1943 - 22.09.1943 - 23.09.1943 - 24.09.1943 - 25.09.1943 - 26.09.1943 - 27.09.1943 - 28.09.1943 - 29.09.1943 - 30.09.1943 - 01.10.1943 - 02.10.1943 - 03.10.1943

7. UNTERNEHMUNG


03.02.1944 - Toulon - - - - - - - - 27.02.1944 - Toulon

U 410, unter Oberleutnant zur See Horst-Arno Fenski, lief am 03.02.1944 von Toulon aus. Das Boot operierte, nach der alliierten Landung, im Mittelmeer, östlich von Sizilien, vor Anzio. Es konnte auf dieser Unternehmung 1 Handelsschiff mit 7.154 BRT, sowie 1 Leichten Kreuzer und ein Landungsschiff mit zusammen 6.895 ts versenken. Nach 24 Tagen und zurückgelegten 2.384,7 sm über und 740 sm unter Wasser, lief U 410 am 27.02.1944 wieder in Toulon ein.

Versenkt wurden:

15.02.1944 - die britische FORT ST. NICOLAS 7.154 BRT
18.02.1944 - die britische PENELOPE 5.270 ts
20.02.1944 - das britische LST-348 1.625 ts

Fazit des Kommandanten:

Hauptverkehrsweg nördlich Ischia. Quadrat CJ 6742 auf 300° rw. über CJ 5923 nördlich der pontischen Inseln weiter zum Landekopf "Neptun". Der Nachschubweg ist nach See zu Tage durch einen ständigen Sicherungsstreifen von ca. 10 sm Breite, vorwiegend Korvetten, Geleitboote und kleinere Bewacher gesichert. Nur Horch, kein Asdic festgestellt. Außerdem mittlere Luft durch Flugboote und Jagdbomber. Nachts zusätzliche Zerstörerrotten bis zu 50 sm abgesetzt. Seesicherung ortet nachts auf 170 bis 175 Mhz. Die Landortungsstellen auf der Insel Ponza und Capri mit 210 Mhz mit durchschlagender Lautstärke, Reichweite 30 sm. Nachts ist es anscheinend unmöglich, ein U-Boot durch Ortungsgerät innerhalb des Sicherungsstreifens von eigenen Fahrzeuge zu unterscheiden. Nach einiger Übung ließen sich die anderen prächtig an der Nase herumführen. Allgemeine Unsicherheit durch die zahlreichen Zerstörerversenkungen wirkt sich besonders günstig aus. Aphrodite in zwei Fällen mit gutem Erfolg gestartet. Leuchtfeuer auf Ponza, Ischia und Capri brennen fast ständig. Unwesentliche Stromversetzung in Süden des Operationsgebietes.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Anerkannte Erfolge: 1 Frachter 7000 BRT versenkt. 1 Zerstörer versenkt. 1 Kreuzer Aurora-Klasse (wahrscheinlich "Penelope") versenkt. 1 Panzerlandungsschiff 3000 BRT versenkt. 1 Zerstörer Versenkung möglich.

Chronik 03.02.1944 – 27.02.1944:

03.02.1944 - 04.02.1944 - 05.02.1944 - 06.02.1944 - 07.02.1944 - 08.02.1944 - 09.02.1944 - 10.02.1944 - 11.02.1944 - 12.02.1944 - 13.02.1944 - 14.02.1944 - 15.02.1944 - 16.02.1944 - 17.02.1944 - 18.02.1944 - 19.02.1944 - 20.02.1944 - 21.02.1944 - 22.02.1944 - 23.02.1944 - 24.02.1944 - 25.02.194426.02.1944 - 27.02.1944

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 410
Datum: 11.03.1944
Letzter Kommandant: Horst-Arno Fenski
Ort: Toulon
Position: 43°07' Nord - 05°55' Ost
Planquadrat: CH 3382
Verlust durch: 15. US-Air Force
Tote: 0
Überlebende: 53

U 410 wurde am 11.03.1944 in Toulon, wurde während eines Luftangriffes der 15. US-Air Force im Missiessy-Dock, von einer Fliegerbombe getroffen. Eine Bombe durchschlug das Oberdeck und den Regelbunker 4 an der Steuerbordseite und detonierte im Oberfeldwebelraum. Bei dem danach ausbrechenden Feuer, brannte der gesamte Bugraum bis zur Kommandantenkammer aus. Da Versuche den Brand zu löschen nicht umsetzbar waren, wurde das gesamte Dock geflutet. Das ausgebrannte Boot wurde am 22.03.1944 außer Dienst gestellt. 1944 von den Alliierten erbeutet und 1946 abgebrochen.

DIE BESATZUNG

Überlebende des 11.03.1944: (23 Personen) v.l.n.r(3*)

Beerbaum, Arnold Blum, Walter Böhm, Karl
Bressler, Reinhard Breun, Gerhard Dinges, Hugo
Döllein, Hans Fenski, Horst-Arno Hauser, Richard
König, Alois Kreff, Willi Langohr, Karl-Heinz
Müller, Walter Ritschel, Ferdinand Rose, Josef
Schneider, Werner Schulz, Norbert Sperling, Franz
Ufermann, Fritz Wagner, Erich Wohlers, Willi
Wolff, Willi Zimmermann, Karl

Vor dem 11.03.1944: (12 Personen) v.l.n.r(4*)

Baumann, Helmut Gerisch, Hans Hänel, Rudolf
Höhndorf, Ernst Kölle, Walter Linek, Richard
Mohndorf, Albert Peters, Gerhard Puschmann, Hans-Friedrich
Rachner, Friedrich Sturm, Kurt Zimmermann, Franz

Einzelverluste: (1 Personen)

Gückel, Johannes

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 410 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und manchmal ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3*) Liste der Überlebenden unvollständig. Nicht ermittelt.

(4*) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten Auslaufen auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

HINWEIS: Alle BLAU hervorgehobenen Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen zur besseren Erklärung. GRÜN hervorgehobene Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen die noch nicht bearbeitet sind, aber in Zukunft noch bearbeitet werden. Ein Klick auf diese Stellen wird sie zu der entspechenden Erklärung führen.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945
1999 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453160590
Seite 68, 73, 174, 175, 253, 254, 272, 337, 453, 490, 609, 610, 613.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 63, 238.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 69, 247.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 205.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite 192 – 193.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 375 - U 435
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 237 – 250.

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