U 227

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DAS BOOT


Typ: VII C
Bauauftrag: 07.12.1940
Bauwerft: Krupp Germaniawerft, Kiel
Baunummer: 657
Serie: U 221 - U 232
Kiellegung: 18.10.1941
Stapellauf: 09.07.1942
Indienststellung: 22.08.1942
Kommandant: Jürgen Kuntze
Feldpostnummer: M - 51 115

DIE KOMMANDANTEN


22.08.1942 - 30.04.1943 Kapitänleutnant Jürgen Kuntze

FLOTTILLEN


22.08.1942 - 00.04.1943 Ausbildungsboot 5. U-Flottille
00.04.1943 - 30.04.1943 Frontboot 7. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


23.08.1942 - 26.08.1942 Kiel Ausbildung in der Strander Bucht.

27.08.1942 - 12.09.1942 Kiel Erprobungen beim UAK.

13.09.1942 - 19.09.1942 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.

19.09.1942 Ostsee Beim Marsch nach Danzig, Minentreffer.

21.09.1942 - 26.12.1942 Swinemünde Werftliegezeit.

28.12.1942 - 02.01.1943 Eckernförde Torpedoschießen bei der TVA.

04.01.1943 - 10.01.1943 Kiel Werftliegezeit.

16.01.1943 - 19.01.1943 Danzig Erprobungen bei der UAK.

20.01.1943 - 22.01.1943 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.

24.01.1943 - 06.02.1943 Hela Seeausbildung bei der AGRU-Front.

07.02.1943 - 09.02.1943 Danzig Reparaturen in der Holmwerft.

10.02.1943 - 16.02.1943 Hela Seeausbildung bei der AGRU-Front.

17.02.1943 - 02.03.1943 Danzig Schießausbildung bei der 25. U-Flottille.

03.03.1943 - 15.03.1943 Danzig Taktische Übungen auf See.

19.03.1943 - 21.03.1943 Sonderburg Abhorchen bei der UAG-Schall.

22.03.1943 - 23.04.1943 Kiel Restarbeiten. Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG


24.04.1943 - Kiel - - - - - - - - 26.04.1943 - Kristiansand

26.04.1943 - Kristiansand - - - - - - - - 30.04.1943 - Verlust des Bootes

U 227, unter Kapitänleutnant Jürgen Kuntze, lief am 24.04.1943 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee und Brennstoffergänzung in Kristiansand, sollte das Boot im Nordatlantik operieren. Schiffe konnte es auf dieser Unternehmung nicht versenken oder beschädigen. Nach 6 Tagen wurde U 227 selbst, von einem australischen Flugzeug versenkt.

Chronik 24.04.1943 – 30.04.1943: (Die Chronikfunktion ist für U 227 noch nicht verfügbar)

24.04.1943 - 25.04.1943 - 26.04.1943 - 27.04.1943 - 28.04.1943 - 29.04.1943 - 30.04.1943

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 227
Datum: 30.04.1943
Letzter Kommandant: Jürgen Kuntze
Ort: Nordatlantik
Position: 64°05' Nord - 06°40' West
Planquadrat: AE 6865
Verlust durch: Handley Page Hampden
Tote: 49
Überlebende: 0

U 227 wurde am 30.04.1943 im Nordatlantik nördlich der Färöer Inseln durch sechs Wasserbomben der Hampden X der australischen RAAF Squadron 455 versenkt. Das Boot wurde von der Hampden über Wasser gesichtet. Das Flugzeug drehte zum Angriff heran, während das U-Boot mit der Flak zu schießen begann. Aus 15 Metern Höhe wurden sechs Wasserbomben geworfen, von denen drei an Steuerbord und achtern hinter dem Boot explodierten.

Das Flugzeug flog einen zweiten Angriff und warf erneut zwei Wasserbomben, die das Heck des Bootes aus dem Wasser hoben. Danach lag das Boot mit dem Bug fast senkrecht im Wasser, bevor dieser unterschnitt und sank. Die Flugzeugbesatzung beobachtete etwa 30 Besatzungsangehörige, die in Tauchrettern und Schlauchbooten in der schweren See um ihr Leben kämpften. Keiner wurde gerettet.

DIE BESATZUNG

Am 30.04.1943 kamen ums Leben: (49 Personen) v.l.n.r.

Adolf, Rudolf Ahr, Bertram Bühler, Ludwig
Conrad, Ferdinand Deutsch, Willi Dieckemeyer, Joachim
Dinkel, Georg Finkbeiner, Max Gerlach, Kurt
Gerold, Friedrich Görling, Horst Gröne, Karl-Heinz
Günther, Kurt Haase, Rudolf Hankiewicz, Werner
Hartzsch, Max Heilemann, Gerhard Hetschger, Wolfgang
Höller, Karl Hühnerfauth, Gerhard Hütt, Wilhelm
Kling, Jakob Knoppke, Heinz Koschützki, Harald
Krämer, Karl Krolik, Gerhard Kühnle, Ludwig
Kuntze, Jürgen Löhr, Günther Mannig, Ernst
Martens, Peter Marzotko, Kurt Mayer, Johann
Molitor, Bernhard Ochs, Kurt Päselt, Alfred-Rudolf
Petring, Werner Raffelsberger, Ernst Schlottke, Ernst
Schmalvogel, Albert Schrüfer, Georg Sensdorf, Jürgen
Simon, Heinrich Sippel, Walter Thierbach, Kurt
Tippelt, Josef Werner, Adam Wessoly, Werner
Wolfer, Armin

Vor dem 24.04.1943: (2 Personen - unvollständig) v.l.n.r.

Dr. Bartelt, Werner Triebel, Woldemar

LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945
1999 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453160590
Seite 339.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 136.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 85, 86, 194.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 89.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 223 - U 300
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 25 – 26.

ANMERKUNGEN

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