U 1221

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DAS BOOT(1*)


Typ: IX C/40
Bauauftrag: 25.08.1941
Bauwerft: Deutsche Werft AG, Hamburg
Baunummer: 384
Serie: U 1221 - U 1262
Kiellegung: 28.10.1942
Stapellauf: 26.05.1942
Indienststellung: 11.08.1943
Kommandant: Karl Kölzer
Feldpostnummer: M-55 188

DIE KOMMANDANTEN(2*)


11.08.1943 - 19.01.1944 Oberleutnant zur See Karl Kölzer
20.01.1944 - 03.04.1945 Oberleutnant zur See Paul Ackermann

FLOTTILLEN


11.08.1943 - 30.06.1944 Ausbildungsboot 4. U-Flottille
01.07.1944 - 30.11.1944 Frontboot 10. U-Flottille
01.12.1944 - 03.04.1945 Frontboot 33. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


11.08.1943 - 07.08.1944 Ausbildung und Erprobungen bei den einzelnen Kommandos (UAK, TEK, AGRU-Front usw.) und Ausbildungs-
flottillen. Von 00.04.1944 - 30.06.1944 erfolgte der Einbau einer Schnorchelanlage bei den Oderwerken AG, Stettin.

DIE UNTERNEHMUNGEN

VERLEGUNGSFAHRT


08.08.1944 - Kiel - - - - - - - - 10.08.1944 - Horten

U 1221, unter Oberleutnant zur See Paul Ackermann, lief am 08.08.1944 von Kiel aus. Das Boot verlegte, zusammen mit U 484 und U 398, nach Horten. Am 10.08.1944 lief U 1221 in Horten ein. Dort führte es eine Schnorchelausbildung im Oslofjord durch.

Chronik 08.08.1944 – 10.09.1944: (die Chronikfunktion für U 1221 ist noch nicht verfügbar)

08.08.1944 - 09.08.1944 - 10.08.1944

1. UNTERNEHMUNG


14.08.1944 - Horten - - - - - - - - 15.08.1944 - Kristiansand

16.08.1944 - Kristiansand - - - - - - - - 17.08.1944 - Bergen

20.08.1944 - Bergen - - - - - - - - 26.11.1944 - Farsund

27.11.1944 - Farsund - - - - - - - - 28.11.1944 - Kristiansand

U 1221, unter Oberleutnant zur See Paul Ackermann, lief am 14.08.1944 von Horten aus. Nach Befehlsempfang und Ergänzungen in Kristiansand, sowie der Reparatur einer Torpedozelle in Bergen, operierte das Boot im Nordatlantik, vor Halifax und im St. Lawrence Golf. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden. 1 Mann kam durch Freitod ums Leben. Der Rückmarsch führte über Farsund (Geleitaufnahme) nach Kristiansand. Nach 106 Tagen und zurückgelegten 3390 sm über und 4.238 sm unter Wasser, lief U 1221 am 28.11.1944 in Kristiansand ein.

Fazit des Kommandanten:

Trotz der im Operationsgebiet erlittenen Misserfolge und der aus der Heimat eintreffenden, für viele doch nicht erfreuliche Nachrichten (großer Teil der Besatzung in den Grenzgebieten Ostpreußens und im Rheinland beheimatet) ist die vorzügliche Haltung und der Angriffsgeist der gesamten Besatzung hervorzuheben und anzuerkennen. Auch die neuen durch die Schnorchelei bedingten Verhältnisse und Schwierigkeiten wurden sehr bald überwunden und gemeistert. Der Schnorchel hat sich in allen Lagen vorzüglich bewährt und ermöglicht ein vollkommen unbemerktes Operieren, da eine völlige Sicherheit und Überlegenheit hervorrufend. Es wurde nach einer gewissen Übung bis zu Seegang 6 - 7 geschnorchelt. Gesundheitliche Schäden der Besatzung traten nicht ein. Die Elektra-Sonne wurde, soweit im Bereich stets zur Besteckkontrolle verwandt und an der norwegischen Küste nur nach Elektra-Sonne operiert. Tadellos bewährt bis auf die toten Sektoren bei Ansteuerung der norwegischen Küste von der Island-Passage aus bei Ansteuerung des Geleittreffpunktes.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Das energische Streben und die unbedingte Notwendigkeit unter allen Umständen zum Erfolg zu kommen wird noch vermißt. Es genügt nicht, auf der langen Unternehmung in verschiedenen Fällen wohl Verkehr festzustellen, aber nicht alle Maßnahmen zu ergreifen, um zum Angriff zu kommen.

Chronik 14.08.1944 – 28.11.1944:

14.08.1944 - 15.08.1944 - 16.08.1944 - 17.08.1944 - 18.08.1944 - 19.08.1944 - 20.08.1944 - 21.08.1944 - 22.08.1944 - 23.08.1944 - 24.08.1944 - 25.08.1944 - 26.08.1944 - 27.08.1944 - 28.08.1944 - 29.08.1944 - 30.08.1944 - 31.08.1944 - 01.09.1944 - 02.09.1944 - 03.09.1944 - 04.09.1944 - 05.09.1944 - 06.09.1944 - 07.09.1944 - 08.09.1944 - 09.09.1944 - 10.09.1944 - 11.09.1944 - 12.09.1944 - 13.09.1944 - 14.09.1944 - 15.09.1944 - 16.09.1944 - 17.09.1944 - 18.09.1944 - 19.09.1944 - 20.09.1944 - 21.09.1944 - 22.09.1944 - 23.09.1944 - 24.09.1944 - 25.09.1944 - 26.09.1944 - 27.09.1944 - 28.09.1944 - 29.09.1944 - 30.09.1944 - 01.10.1944 - 02.10.1944 - 03.10.1944 - 04.10.1944 - 05.10.1944 - 06.10.1944 - 07.10.1944 - 08.10.1944 - 09.10.1944 - 10.10.1944 - 11.10.1944 - 12.10.1944 - 13.10.1944 - 14.10.1944 - 15.10.1944 - 16.10.1944 - 17.10.1944 - 18.10.1944 - 19.10.1944 - 20.10.1944 - 21.10.1944 - 22.10.1944 - 23.10.1944 - 24.10.1944 - 25.10.1944 - 26.10.1944 - 27.10.1944 - 28.10.1944 - 29.10.1944 - 30.10.1944 - 31.10.1944 - 01.11.1944 - 02.11.1944 - 03.11.1944 - 04.11.1944 - 05.11.1944 - 06.11.1944 - 07.11.1944 - 08.11.1944 - 09.11.1944 - 10.11.1944 - 11.11.1944 - 12.11.1944 - 13.11.1944 - 14.11.1944 - 15.11.1944 - 16.11.1944 - 17.11.1944 - 18.11.1944 - 19.11.1944 - 20.11.1944 - 21.11.1944 - 22.11.1944 - 23.11.1944 - 24.11.1944 - 25.11.1944 - 26.11.1944 - 27.11.1944 - 28.11.1944

VERLEGUNGSFAHRT


01.12.1944 - Kristiansand - - - - - - - - 02.12.1944 - Frederikshaven

03.12.1944 - Frederikshaven - - - - - - - - 05.12.1944 - Flensburg

U 1221, unter Oberleutnant zur See Paul Ackermann, lief am 01.02.1944 von Kristiansand aus. Das Boot verlegte, über Frederikshaven (Geleitwechsel) nach Flensburg. Am 05.12.1944 lief U 1221 in Flensburg ein. Später nach Kiel verlegt.

Chronik 01.12.1944 – 05.12.1944:

01.12.1944 - 02.12.1944 - 03.12.1944 - 04.12.1944 - 05.12.1944

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 1221
Datum: 03.04.1945
Letzter Kommandant: Paul Ackermann
Ort: Kieler Förde
Position: 54°20' Nord - 10°10,2' Ost
Planquadrat: AO 7728
Verlust durch: Luftangriff
Tote: 7
Überlebende: 11

U 1221 ist am 03.04.1945, in der Kieler Förde, bei einem Luftangriff der 8. USAAF, in der Nähe der Boje A 7 in Höhe des Artillerie-Arsenals, durch zwei Fliegerbombentreffer in das Vorschiff, gesunken. Das Boot war gerade dabei aus dem Hafen auszulaufen.

DIE BESATZUNG

Am 03.04.1945 kamen ums Leben: (7 Personen)

Grotzfeld, Heinz Mietz, Günter Möhring, Karl
Roses, Willi Stephan, Günther Werth, Hans
Wieszpatat, Alfred

Überlebende des 03.04.1945: (7 Personen) v.l.n.r.(3*)

Ackermann, Paul Bayer, Franz Dunkel, Eitel
Eltner, Ulrich Steinhoff, Hans Günther, Gerhard
Hensel, Willi

Vor dem 03.04.1945: (67 Personen) v.l.n.r.(4*)

Baudler, Ernst Bernauer, Eduard Bickel, Klaus-Hubert
Bölte, Kurt Brixius, B. Brügge, H.
Bunzel, Werner Ditachmayer, A. Dornseifer, Manfred
Echner, P. Engel, Kurt Enseleit, Max
Firtzlaff, E. Früchting, Adolf Görtz, Johann
Graykass, Otto Greve, Detlef Günther, G.
Hähne, Hasenauer, Emil Heyer, Willi
Hiller, Horst Hohl, Heinz Jelinek, Georg
Johannsen, B. Kegelmann, Richard Kirchner, August
Klein, Hugo Kligge, Fritz Klinghard,
Knoch, Arthur Kölzer, Karl Kröger, Otto
Krone, Karl-Heinz Kunze, F. Lange, Erwin
Lebon, Joseph Ludwig, Walter Margreiter, Johann
Mark, Helmut Merpelt, Helmut Mühlen, E.
Müller, Hans-Joachim Neumann, Albert Otterbach, H.
Pechmann, Alfred Pfistermeister, Willi Regner, Leopold
Rosen, Willi Säuberlich, Ehrenfried Schlüter,
Schmitt, Ludwig Schökel, Walter Schrömges, T.
Schulz, Rudi Schwertfeger, Siegfried Seemann, Rudolf
Sill, Stephen, Ulitczka, Eduard
Vass, Ernst Verheyen, Johannes Wagenbach, Franz
Warkus, Alfred Weissbarth, Friedrich Wiechert, Franz
Zetzsche, Gerhard

Einzelverluste: (1 Person)

Motyl, Emil-Heinz

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 1221 ist nicht vorhanden.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3*) Liste der Überlebenden unvollständig. Nicht ermittelt.

(4*) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten Auslaufen auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig. In dieser Liste können sich auch Namen von Überlebenden des 03.04.1945 befinden. Diese konnte ich aus Mangel an Informationen leider nicht zuweisen.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945
1999 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453160590
Seite 750.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 15, 128.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 123, 230.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 331.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 1101 - U 4718
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 46 – 48.

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