U 612

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DAS BOOT (1)


Typ: VII C
Bauauftrag: 15.08.1940
Bauwerft: Blohm & Voss, Hamburg
Baunummer: 112
Serie: U 551 - U 650
Kiellegung: 21.04.1941
Stapellauf: 09.01.1942
Indienststellung: 05.03.1941
Kommandant: Paul Siegmann
Feldpostnummer: M - 42 940

DIE KOMMANDANTEN (2)


05.03.1942 - 06.08.1942 Kapitänleutnant Paul Siegmann
06.08.1942 - 30.05.1943 - Unbesetzt
31.05.1943 - 20.02.1944 Oberleutnant zur See Theodor Petersen
21.02.1944 - 02.05.1945 Oberleutnant zur See Hans-Peter Dick

DIE FLOTTILLEN


05.03.1942 - 06.08.1942 Ausbildungsboot 5. U-Flottille
07.08.1942 - 30.05.1943 - Außer Dienst
31.05.1943 - 28.02.1945 Ausbildungsboot 24. U-Flottille
01.03.1945 - 02.05.1945 Ausbildungsboot 31. U-Flottille

ERPROBUNGEN UND AUSBILDUNG


06.03.1942 - 31.07.1942 Ostsee Erprobung und Ausbildung bei den einzelnen Kommandos (UAK, TEK usw.) und Ausbildungsflottillen.

01.08.1942 - 06.08.1942 Danzig Schulfahrten bei der 22. U-Flottille. Nach Kollision mit U 444 gesunken.

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 612
Datum: 02.05.1945
Letzter Kommandant: Hans-Peter Dick
Ort: Warnemünde
Position: 54°12,35' Nord - 12°06,20' Ost
Planquadrat: AO 7861
Verlust durch: Selbstversenkung
Tote: 2
Überlebende: 43

U 612 wurde am 02.05.1945 in Warnemünde bei der Aktion Regenbogen selbst versenkt. Das Boot wurde im Juli 1945 gehoben und verschrottet. Das Boot sank schon einmal am 06.08.1942 in der Ostsee, noch in der Ausbildung befindlich, nach einer Kollision mit U 444. Es wurde später gehoben und als Schulboot eingesetzt.

DIE BESATZUNG

Am 06.08.1942 kamen ums Leben: (2 Personen) v.l.n.r.

Ehrlich, Willi Merz, Wilhelm

Überlebende des 06.08.1942: (1 Personen) (3) v.l.n.r.

Siegmann, Paul

Vor und nach dem 06.08.1942: (31 Personen) (4) v.l.n.r.

Arend, Bochmann, Günther Brückner, Theo
Dick, Hans-Peter Dufermann, Engelbrecht,
Friedrich, Kurt Hirschmann, Werner-Max Kieslinger,
Lebok, Reinhold Lichtenfeld, Lübbe, Günter
Möhring, Eduard Neunkircher, Jupp Petersen, Theodor
Pieper, Prager, Wilhelm Pröll, Theo
Rau, Willi Riedel, Heinrich Sandreuther, Konrad
Schmitter, Herbert Schneider, Johann-Edwin Schulz,
Siegmann, Paul Sönnichsen, Fred Spiess, Adolf
Timm, Hermann Ulmer, Vullgraff, Ferdinand
Waldästel, Werner, Herbert A.

EMPFOHLENE LITERATUR

Blair – Der U-Boot-Krieg – Die Jäger 1939 - 1942 – S. 719.

Blair – Der U-Boot-Krieg – Die Gejagten 1942 – 1945 – S. 633.

Busch/Röll - Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten - S. 50, 178, 227.

Busch/Röll - Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften - S. 70, 223.

Busch/Röll – Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945 - S. 55, 357, 359.

Ritschel - Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 600 - U 660 – S. 92.

ANMERKUNGEN

(1) Bild von U 612 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und manchmal ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. E-Mail Adresse siehe unten.

(2) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3) Liste der Überlebenden unvollständig. Nicht ermittelt.

(4) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten Auslaufen auf dem Boot, zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig. Es ist durchaus möglich das sich unter diesen Namen auch Überlebende der Versenkung vom 06.08.1943 befinden. Diese konnte ich leider aus Mangel an Informationen nicht zuweisen.

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