U 253

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII C
Bauauftrag: 23.09.1939
Bauwerft: Bremer Vulkan Werft, Vegesack
Baunummer: 018
Serie: U 251 - U 291
Kiellegung: 15.11.1940
Stapellauf: 30.08.1941
Indienststellung: 21.10.1941
Kommandant: Adolf Friedrichs
Feldpostnummer: M - 33 347

DIE KOMMANDANTEN(2*)


21.10.1941 - 25.09.1942 Kapitänleutnant Adolf Friedrichs

FLOTTILLEN


21.10.1941 - 31.08.1942 Ausbildungsboot 8. U-Flottille
01.09.1942 - 25.09.1942 Frontboot 6. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


22.10.1941 – 24.10.1941 Bremen Ausbildung der Besatzung.

26.10.1941 – 14.11.1941 Kiel Erprobungen beim UAK.

15.11.1941 – 17.11.1941 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.

19.11.1941 – 22.11.1941 Danzig Erprobungen bei der UAK.

22.11.1941 – 26.11.1941 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.

27.11.1941 – 29.11.1941 Danzig Überladung und Einzelausbildung.

01.12.1941 – 11.12.1941 Hela Taktische Ausbildung bei der AGRU-Front.

12.12.1941 – 13.12.1941 Danzig Torpedoschießen bei der 25. U-Flottille.

05.08.1942 – 07.08.1942 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.

10.08.1942 – 11.09.1942 Kiel Restarbeiten bei den Howaldtswerken. Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG


12.09.1942 - Kiel - - - - - - - - 13.09.1942 - Kristiansand

14.09.1942 - Kristiansand - - - - - - - - 24.09.1942 - Boot verschollen

U 253, unter Kapitänleutnant Adolf Friedrichs, lief am 12.09.1942 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee und Brennstoffergänzung in Kristiansand, operierte das Boot im Nordatlantik, der Dänemark Straße und nordwestlich von Island. Es konnte auf dieser Fahrt keine Schiffe versenken oder beschädigen. U 253 meldete sich zuletzt am 24.09.1942, seitdem ist das Boot verschollen. Es sankt wahrscheinlich durch eine Mine.

Chronik 12.09.1942 – 25.09.1942: (Die Chronikfunktion für U 253 ist noch nicht verfügbar)

12.09.1942 - 13.09.1942 - 14.09.1942 - 15.09.1942 - 16.09.1942 - 17.09.1942 - 18.09.1942 - 19.09.1942 - 20.09.1942 - 21.09.1942 - 22.09.1942 - 23.09.1942 - 24.09.1942

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 253
Datum: 24.09.1942
Letzter Kommandant: Adolf Friedrichs
Ort: Nordatlantik
Position: (67°00' Nord - 23°00'W)]
Planquadrat: (AE 1725)
Verlust durch: Unbekannt
Tote: 45
Überlebende: 0

U 253 meldete sich zuletzt am 24.09.1942 um 06:30 Uhr aus dem im Nordatlantik nördlich von Island gelegenem Planquadrat AE 1586 (Position 67°30' Nord - 21°00' West). Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist das Boot auf eine Mine, der am 01.06.1942 und am 21.08.1942 an der isländischen Küste gelegten britischen U-Boot-Minenfelder "SN-11" oder "SN-71A", gelaufen und gesunken.

Das U 253 am 23.09.1942 durch die Consolidated PBY Catalina U der britischen RAF Squadron 210 versenkt worden sie, entspricht nicht mehr den heutigen Tatsachen, denn das Planquadrat aus dem sich U 253 zuletzt meldete liegt weit von dem Angriffspunkt der Catalina ab. Mittlerweise ist bekannt, das dieser Angriff der Catalina U dem Nordmeer-Boot U 255 unter Kapitänleutnant Reinhard Reche galt, das dabei schwer beschädigt wurde und aus diesem Grunde für zwei Monate in die Werft musste.

DIE BESATZUNG

Am 25.09.1942 kamen ums Leben: (45 Personen) v.l.n.r.

Ackermann, Gerhard Alles, Theodor Ballhausen, Fritz
Bernt, Karl-Josef Bierbaum, Josef Buttler, Karl
Dietz, Rudolf Ebert, Arthur Eckhardt, Gerhard
Franke, Kurt Freudenberg, Wilhelm Friedrichs, Adolf
Gey, Hans-Joachim Glanznig, Josef Glasmacher, Matthias
Hälsing, Rolf Hausdorf, Willi Heine, Gerhard
Herold, Ernst Hoffmann, Gebhardt Hoffmann, Werner
Holle, Wilhelm Huppertz, Georg Janke, Karl
Jeschonek, Johann Keirat, Fritz Ködel, Kurt
Kramer, Karl Krohn, Friedrich Kümmel, Fritz
Machule, Manfred Mehrwald, Kurt Metes, Anton
Möller, Herbert Roth, Karl Schons, Hans-Rudolf
Schophaus, Fritz Schulze, Willi Schuppan, Erich
Schwarz, Willi Szetrik, Paul-Karl Wechsung, Karl
Weidner, Edwin Weimann, Hans-Georg Wendeler, Heinz

Vor dem 12.09.1942: (1 Personen) (3*)

Colsmann, Peter

Einzelverluste: (2 Personen)

Hund, Adam-Franz Schmidt,

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 253 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und manchmal ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

(3*) Hier sind Besatzungsmitglieder aufgeführt die zwischen der Indienststellung und dem letzten Auslaufen auf dem Boot, zumindest zeitweise, gedient haben. Die Angaben sind unvollständig.

HINWEIS: Alle BLAU hervorgehobenen Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen zur besseren Erklärung. GRÜN hervorgehobene Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen die noch nicht bearbeitet sind, aber in Zukunft noch bearbeitet werden. Ein Klick auf diese Stellen wird sie zu der entspechenden Erklärung führen.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945
1999 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453160590
Seite 55, 69.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 73.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 58, 220.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 59.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 223 - U 300
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 118.

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