08.02.1940

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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DONNERSTAG, 08. FEBRUAR 1940

CHRONIK (1)


U 9 Nordsee - AN 42 - Auf dem Marsch ins Operationsgebiet. AN 4293 - 08:41 - 17:30 Uhr. Getaucht. Auf Grund gelegt.

U 17 Nordsee - AN 37 - Auf dem Rückmarsch, keine besonderen Vorkommnisse.

U 21 Nordsee - AN 93 - Auf dem Rückmarsch, keine besonderen Vorkommnisse.

U 22 Wilhelmshaven/Helgoland - AN 98 - 12:14 - Ausgelaufen in Wilhelmshaven. Beginn der 7. Unternehmung. Ab 13:14 Marsch im Schlepp
von ALBATROS und im Geleit von SPERRBRECHER 6 in die Nordsee. AN 95 - 20:09 - in Helgoland eingelaufen. Eisschutz abgegeben.

U 24 Nordsee - AN 66 - Auf dem Rückmarsch, keine besonderen Vorkommnisse.

U 25 Nordatlantik - BE 6621/BE 3921 - Auf dem Rückmarsch, keine besonderen Vorkommnisse.

U 26 Nordatlantik - AM 33 - Im Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse.

U 28 Helgoland - AN 95 - Nach Maschinen-Restarbeiten, warten auf Auslaufen.

U 29 Helgoland - AN 95 - Kontrolle des Bootskörpers nach Auflaufen auf eine Düne vor Helgoland.

U 33 Nordsee - AN 22 - Auf dem Marsch ins Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse.

U 37 Donegal Bay - AM 5590 - Absetzen des Agenten Ernst Weber-Drohl an der irischen Küste.

U 44 Nordsee - AN 3489/AN 3761/AN 3871/AN 3874/AN 6337 - Auf dem Rückmarsch, keine besonderen Vorkommnisse. Seit sieben
Tagen ersten Besteck.

U 48 Ärmelkanal - BF 2522 - 07:10 - Getaucht zur Vorbereitung zum Minenlegen. 11:30 - Vom Grund gelöst. Marsch unter Wasser ins
Operationsgebiet. BF 2631 - 18:20 - Aufgetaucht. Marsch nach St. Albans.

U 50 Helgoland/Nordsee - AN 95 - 12:40 - Ausgelaufen von Helgoland. Marsch auf Weg "Grün". Immer noch Ölspur. Bunker IV
leergefahren.

U 51 Nordsee/Wilhelmshaven - AN 95 - 09:00 - Marsch im Eisgeleit von SPERRBRECHER 6 die Jade aufwärts. 13:15 - In Wilhelmshaven
eingelaufen. Beendigung der 1. Unternehmung.

U 53 Nordsee - AN 23 - Auf dem Marsch ins Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse.

U 56 Nordsee - AN 14 - Im Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse. AN 2255 - Marsch durch die Fair-Ronaldsay Enge.

U 57 Wilhelmshaven/Helgoland - AN 98 - 12:20 - Ausgelaufen. Beginn der 6. Unternehmung. 13:33 - Marsch im Schlepp von STEINBOCK
hinter SPERRBRECHER 7. 16:57 - Schlepper entlassen. AN 95 - 20:29 - Festgemacht in Helgoland. Abgabe des Eisschutz.

U 58 Nordsee/Wilhelmshaven - AN - Auf dem Rückmarsch. 03:30 - "Leuchtschiff F". Geankert bei U 59. Warten auf Eisgeleit.
Ankerketten der beiden Boote haben sich ineinander verdreht. Wegen Eisgang geslippt. 08:00 - Boot treib und die Eismassen wollen sich über das Boot schieben, 45° Schlagseite. Lotsendampfer schleppt das Boot ins Fahrwasser zurück. Dort lag SPERRBRECHER 7 der U 58 nach Wilhelmshaven begleiten soll. 12:30 - Sperrbrecher will U 58 in Schlepp nehmen. Dabei rammt U 58 den Sperrbrecher. Zwei Zacken aus der Netzsäge brechen ab. 16:08 - In Wilhelmshaven eingelaufen. Beendigung der 5. Unternehmung.

U 59 Nordsee/Wilhelmshaven - AN - Auf dem Rückmarsch. 03:30 - Ankerketten von U 58 und U 59 haben sich vertörnt. Kette wegen
Eisgang geslippt. Ankerkette verloren. 08:30 - Marsch im Eisgeleit nach Wilhelmshaven. AN 98 - 12:50 - Eingelaufen in Wilhelmshaven. Beendigung der 6. Unternehmung.

EMPFOHLENE LITERATUR

Herbert Ritschel - Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - Band 1 - 15.

Werner Rahn/Gerhard Schreiber - Kriegstagebücher der Seekriegsleitung 1939 - 1945 - Band 1 - 77.

Kriegstagebuch des Befehlshabers der U-Boote. In Englisch auf der Internetseite von U-boat-Archiv: http://www.uboatarchive.net/BDUKTB.htm

Sämtliche Kriegstagebücher der U-Boote, des BdU und aller FdU´s erhältlich beim National Archiv an Recording Administration (NARA) in Washington, 4205 Suitland Road, auf Mikrofilmrollen T 1022/Rollen 3 bis 4188. NARA: http://www.archives.gov/

ANMERKUNGEN

(1) Die Planquadratangaben stammen aus den Büchern Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote von Herbert Ritschel. Da ich, wie auch andere, stellenweise nicht korrekte Angaben gefunden habe (kein Vorwurf an Herr Ritschel bei der Masse von Informationen), sind diese Angaben immer mit Vorsicht zu genießen. Da ich aber zurzeit keine sicheren Unterlagen zu den Planquadrat-Positionen der einzelnen Boot besitze, habe ich mich erst einmal entschlossen die in den Büchern angegebenen Planquadratangaben zu verwenden. Sollte ich genaue Unterlagen erhalten, werde ich dieses Nachtragen und auch ausbessern oder korrigieren. Für Unterlagen und Informationen wäre ich dankbar. Bei Hilfe bitte an folgende E-Mail-Adresse: aang@mdcc-fun.de. Viele Angaben stammen auch (bis April 1940) von Roland Beer Das Kriegstagebuch der U-Bootwaffe die er mal vor Jahren ins Internet gestellt hat. Schade das er nicht weiter gemacht hat. Trotzdem Danke an Herbert Ritschel und Roland Beer.

Liegen keine Angaben vor so habe ich das grobe festgestellt. Dies wird dann als AN, AO, DC, AF usw. angezeigt. Allenfalls gibt es noch eine Nummer vor den Buchstaben wie: AN 95, AO 77 usw. - diese Angaben stammen zumeist aus dem KTB des BdU. Sie können jedoch stark von den tatsächlichen Standorten des Bootes abweichen. Volle Planquadratangaben, AN 3674, DH 3336, AF 3527, stammen fast vollständig aus den Kriegstagebüchern der U-Boote nach Herbert Ritschel, von Roland Beer oder aus den wenigen mir zur Verfügung stehenden Original KTB-Eintragungen. Dann gibt es noch die Planquadratangaben z.Bsp. DH 90, CH 40, AN 30. Dies bedeutet das das Boot im DH 9 + 0 = unbekannt steht. Daher die 9 und die 0. Die Null steht in diesem Fall für unbekannt. Sollte jemand Fehler feststellen, kann er mich gerne darauf hinweisen. Danke.

PLANQUADRATKARTEN unter: http://www.u-historia.com/uhistoria/tecnico/cartografia/mapas.htm

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