3. U-Ausbildungsabteilung ← 1. U-Lehrdivision → 2. U-Lehrdivision
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| Datenblatt:
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1. U-Lehrdivision (1. U.L.D.)
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| Die 1. Unterseebootlehrdivision (1. U.L.D.) war gewissermaßen die „Universität“ für die technischen und spezialisierten Laufbahnen der U-Boot-Waffe. Während die Ausbildungsabteilungen (U.A.A.) für die infanteristische Grundausbildung zuständig waren, ging es hier ans Eingemachte.
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| Standorte und Geschichte
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| Aufstellung: Die Division wurde im Januar 1940 ins Leben gerufen.
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| Pillau (Ostpreußen): Dies war der erste Hauptstandort. Pillau war ideal, da die Ostsee dort weitgehend sicher vor Luftangriffen und feindlichen Schiffen war.
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| Hamburg-Finkenwerder: Im Jahr 1944 wurde die Division aufgrund der Kriegslage nach Hamburg verlegt.
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| Der Auftrag: Spezialisierung
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| In der 1. U.L.D. wurde das Personal für die Schlüsselpositionen an Bord geschult. Es ging nicht mehr um Marschieren, sondern um Technik:
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| Technische Ausbildung: Schulung der Maschinisten und Motorenwärter an den Dieselmotoren und Elektromaschinen.
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| Funk- und Horchausbildung: Ausbildung der Funker am Funkgerät und vor allem am Gruppenhorchgerät (GHG), um feindliche Schiffe unter Wasser zu orten.
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| Torpedotechnik: Wartung und Vorbereitung der Torpedos.
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| Organisation
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| Die Division war dem Höheren Kommando der Unterseebootausbildung (H.K.U.) unterstellt. Sie war in mehrere Abteilungen gegliedert, wobei die 1. U-Ausbildungsabteilung oft personell eng mit ihr verknüpft war oder ihr zuarbeitete.
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| Besonderheit: Die Schulboote
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| Die 1. U.L.D. verfügte über eigene Schul- und Versuchsboote. Ein bekannter Kommandant der Division war beispielsweise Kapitän zur See Ernst Hashagen, ein erfahrener U-Boot-Kommandant aus dem Ersten Weltkrieg.
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| Kurzgefasst: Wenn die 3. U-Ausbildungsabteilung die „Grundschule“ war, dann war die 1. U.L.D. die „Fachhochschule“, in der die Männer lernten, die komplizierten Systeme eines U-Boots tatsächlich zu bedienen.
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| Gliederung der 1. U-Lehrdivision (Pillau)
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| I. Abteilung : Grundausbildung (GA): Der Einstieg für alle neuen U-Boot-Rekruten. Hier ging es um die militärische Grunddisziplin, seemännische Grundkenntnisse und Gefechtsdienst an Land.
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| II. Abteilung: Technische Ausbildung (TA): Spezialisierung auf die Maschinen- und Elektrotechnik. Hier wurden Maschinenmaate und Techniker für die Dieselmotoren und E-Motoren geschult.
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| III. Abteilung: Waffen- und Torpedolehrgang (TL): Ausbildung für Torpedo- und Artilleriewesen. Hier lernten die Maate den Umgang mit den Torpedos, der Decks-Kanone und der Flak.
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| IV. Abteilung: Grundseeausbildung (GSA): Die erste Praxis auf See. Die Ausbildung fand auf den alten Schul-U-Booten der 21. U-Flottille statt, die in Pillau stationiert war (primär Typ II A).
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| Diese Abteilungen durchlief ein angehender U-Boot-Fahrer in der Regel nacheinander, bevor er zu einer Frontflottille oder in die 2. U-Lehrdivision nach Gotenhafen zur Frontreife-Ausbildung versetzt wurde.
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| Kommandeure
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| 00.06.1940 - 00.11.1941 |
Fregattenkapitän → Hans Ibbeken |
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| 00.12.1941 - 00.01.1943 |
Kapitän zur See → Albrecht Schmidt |
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| 00.01.1943 - 00.02.1945 |
Kapitän zur See → Hans-Georg-Friedrich Poske |
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| 00.02.1945 - 00.03.1945 |
Korvettenkapitän → Ulrich Heyse |
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| Alle Angaben ohne Gewähr !!!
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