|
|
|
| Datenblatt
|
Umschulung vom Waffen- zum Seeoffizier
|
|
|
|
|
| Die Umschulung vom Waffen- zum Seeoffizier war ein spezifischer Laufbahnwechsel, der besonders bei Offizieren auftaucht, die vom rein technischen Küsten- oder Artilleriedienst zum aktiven Borddienst auf U-Booten drängten.
|
|
|
|
|
| Entstehung, Funktion und Ende
|
|
|
| Entstehung: Da die Waffenlaufbahn (W) primär auf die Technik und Instandsetzung von Geschützen, Torpedos oder Minen an Land (Arsenale/Schulen) ausgerichtet war, fehlte diesen Offizieren die Qualifikation zur taktischen Schiffsführung. Mit dem wachsenden Bedarf an U-Boot-Kommandanten ab 1941/42 ermöglichte die Kriegsmarine diesen Spezialisten den Wechsel in die Seeoffizierslaufbahn.
|
| Funktion: Erwerb der taktischen und nautischen Befähigung.
|
| Inhalte: Die Offiziere mussten die Ausbildungsteile nachholen, die in der Waffenlaufbahn fehlten: vertiefte Nautik, Manövertaktik und die Schiffsführung im Gefecht.
|
| Status: Während der Umschulung behielten sie oft ihren Dienstgrad, führten aber den Zusatz „(W)“ bis zum erfolgreichen Abschluss der Seeoffiziersprüfung. Danach wurden sie in die Rangliste der Seeoffiziere übernommen.
|
| Ende: Diese Umschulungsprogramme wurden bis Ende 1944 durchgeführt, um technisch versierte Kommandanten für die neue Generation der U-Boote (Typ XXI) zu gewinnen.
|
|
|
| Relevanz für die U-Boot-Waffe
|
|
|
| Vorteil für das Boot: Ein ehemaliger Waffenoffizier als Kommandant oder I. Wachoffizier war ein technischer Experte. Er kannte die mechanischen Schwachstellen seiner Torpedos oder Flak-Geschütze besser als jeder „reine“ Taktiker.
|
| Karrierepfad: Im Wiki erkennst du diese Männer oft an einem Werdegang, der mit langjährigen Landkommandos in Arsenalen oder Waffenschulen beginnt und erst 1942/43 mit einem Torpedolehrgang für Offiziere in die aktive U-Boot-Ausbildung mündet.
|
| Baubelehrung: Diese Offiziere wurden aufgrund ihres technischen Hintergrunds bevorzugt für die Baubelehrung von Neukonstruktionen eingesetzt, da sie als Schnittstelle zwischen Werfttechnik und Fronttaktik fungieren konnten.
|
|
|
|
|
| Quellenangabe
|
|
|
| Bundesarchiv Signatur PERS 6 |
Personalakten von Offizieren. Invenio Online-Recherche. In den Personalpapieren ist der Laufbahnwechsel meist durch einen expliziten Befehl des Oberkommandos der Kriegsmarine (OKM) dokumentiert (z. B. „mit Wirkung vom ... in die Seeoffizierslaufbahn überführt“).
|
| Bundesarchiv Signatur RM 6 |
Oberkommando der Kriegsmarine. Enthält die Grundsatzbestimmungen und Verfügungen über die Umbesetzung von Offiziersstellen und Laufbahnwechsel.
|
|
|
| Literaturverweise
|
|
|
| Marinedienstvorschrift Nr. 32 |
Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine
|
| Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. |
Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt über Laufbahnbestimmungen und Offizierskorps).
|
|
|
|
|
|
|
| Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
|
|
|
| >>>>U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki<<<<
|
|
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132
|