U 469

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DAS BOOT(1*)


Typ: VII C
Bauauftrag: 20.01.1941
Bauwerft: Deutsche Werke AG, Kiel
Serie: U 465 - U 486
Baunummer: 300
Kiellegung: 01.10.1941
Stapellauf: 08.08.1942
Indienststellung: 07.10.1942
Kommandant: Emil Claussen
Feldpostnummer: M - 50 034

DIE KOMMANDANTEN(2*)


07.10.1942 - 25.03.1944 Oberleutnant zur See Emil Claussen

FLOTTILLEN


07.10.1942 - 00.03.1943 Ausbildungsboot 5. U-Flottille
00.03.1943 - 25.03.1944 Frontboot 3. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG


08.10.1942 - 15.10.1942 Kiel Erprobungen beim UAK.

16.10.1942 - 19.10.1942 Kiel Umballasten bei den Deutschen Werken AG.

20.10.1942 - 22.10.1942 Kiel Erprobungen beim UAK.

23.10.1942 - 27.10.1942 Kiel Erprobungen beim NEK.

28.10.1942 - 29.10.1942 Kiel Instandsetzungen bei den Deutschen Werken AG.

31.10.1942 - 01.11.1942 Rönne Abhorchen bei der UAG-Schall.

02.11.1942 - 06.11.1942 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.

07.11.1942 - 15.11.1942 Danzig Instandsetzungen in der Holmwerft.

16.11.1942 - 22.11.1942 Hela Seeausbildung bei der AGRU-Front.

23.11.1942 - 12.12.1942 Hela Ausbildung von L.I.-Schülern.

14.12.1942 - 16.12.1942 Danzig Reparatur der Backbordschraube in der Holmwerft.

17.12.1942 - 26.12.1942 Hela Seeausbildung bei der AGRU-Front.

27.12.1942 - 13.01.1943 Pillau Schießausbildung bei der 26. U-Flottille.

15.01.1943 - 17.01.1943 Danzig Instandsetzungen in der Holmwerft.

18.01.1943 - 30.01.1943 Gotenhafen Taktische Übungen bei der 27. U-Flottille.

01.02.1943 - 03.02.1943 Kiel Meßfahrten in der Strander Bucht.

04.02.1943 - 08.03.1943 Kiel Restarbeiten bei den Deutschen Werken AG.

09.03.1943 - 15.03.1943 Kiel Ausrüstung zur 1. Unternehmung.

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG


16.03.1943 - Kiel - - - - - - - - 18.03.1943 - Kristiansand

19.03.1943 - Kristiansand - - - - - - - - 25.03.1943 - Verlust des Bootes

U 469, unter Oberleutnant zur See Emil Claussen, lief am 16.03.1943 von Kiel aus. Nach dem Marsch über die Ostsee, und Ergänzungen in Kristiansand, operierte das Boot im Nordatlantik, südlich Island. Schiffe konnten nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 9 Tagen wurde U 469 selbst, von einem britischen Flugzeug versenkt.

Chronik 16.03.1943 – 25.03.1943:

16.03.1943 - 17.03.1943 - 18.03.1943 - 19.03.1943 - 20.03.1943 - 21.03.1943 - 22.03.1943 - 23.03.1943 - 24.03.1943 - 25.03.1943

DIE VERLUSTURSACHE


Boot: U 469
Datum: 25.03.1943
Letzter Kommandant: Emil Claussen
Ort: Nordatlantik
Position: 62°12' Nord - 16°40' West
Planquadrat: AE 8454
Verlust durch: Boeing B-17 Flying Fortress
Tote: 46
Überlebende: 0

U 469 wurde am 25.03.1943 im Nordatlantik südlich von Island durch Wasserbomben der Fortress L der britischen RAF Squadron 206, geflogen von W. Roxburg, versenkt. Die Maschine war auf Island stationiert.

DIE BESATZUNG

Am 25.03.1943 kamen ums Leben: (46 Personen) v.l.n.r.

Amann, Erwin Bening, Karl Birmele, Wilhelm
Boegel, Erwin Braasch, Heinz-Max Buschmann, Eduard
Claussen, Emil Dagott, Heinz-Karl Dittkowski, Hans
Enghardt, Heinz Etzel, Oswald Fleischmann, Otto
Frommhold, Josef Gärtner, Günter Givens, Hans-Joachim
Gleditsch, Werner Gödicke, Bruno Göritz, Rudolf
Höhn, Max Hörmann, Karl Hüttenrauch, Siegfried
Hutterer, Franz Kähler, Herbert Karla, Günter
Klifot, Erich Lente, Heinrich Linke, Richard
Noever, Peter Peters, Herbert Richter, Hans
Riemann, Horst Rosenke, Kurt Roth, Wilhelm
Rüger, Herbert Schaaf, Erich Scheurlen, Hans-Joachim
Schneegass, Gerhard Schwarz, Johann Seitz, Hans
Simon, Friedrich Sonntag, Klaus Tomyn, Josef
Trost, Franz Wille, Hans Witzig, Georg
Zierold, Johann

ANMERKUNGEN

(1*) Bild von U 469 ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben, und manchmal ist auch das zu sehende Boot fraglich. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Boot. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

(2*) Hier wird immer der letzte Dienstgrad des Kommandanten genannt den er auf dem Boot inne hatte. Für näheres, bitte auf den Namen des jeweiligen Kommandanten klicken.

HINWEIS: Alle BLAU hervorgehobenen Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen zur besseren Erklärung. GRÜN hervorgehobene Wörter, Bezeichnungen und Personen sind Verlinkungen die noch nicht bearbeitet sind, aber in Zukunft noch bearbeitet werden. Ein Klick auf diese Stellen wird sie zu der entspechenden Erklärung führen.

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LITERATURVERWEISE


Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945
1999 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453160590
Seite 278.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902
Seite 45.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121
Seite 90, 190.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145
Seite 82.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 436 - U 500
Eigenverlag ohne ISBN
Seite 274.

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