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L-21

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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L-21 war ein U-Boote der L-Klasse (Leninets-Klasse) der sowjetischen Marine.
Der Kiel des U-Bootes wurde am 15.06.1938 bei Baltiyskiy Zavod in Leningrad gelegt. Der Stapellauf erfolgte am 14.07.1940 und die Indienststellung am 31.08.1943.
Das Boot hatte eine Verdrängung von 1.108 ts über und 1.400 ts unter Wasser. Es war 85,30 m lang, 7,00 m breit und hatte einen Tiefgang von 4,05 m. 2 Diesel- und 2 Elektromotoren konnten das Boot auf bis zu 18 kn (33 km/h) über und 9 kn (17 km/h) unter Wasser beschleunigen. Die Besatzungsstärke betrug 59 Mann.
Bewaffnet war L-21 mit: 1 × 100 mm L/68 Kanone, 1 × 45 mm Kanone, 8 × 533 mm Torpedorohre (6 vorne, 2 achtern), 18 × Torpedos, 20 × Minen.
Einsatzgeschichte
Noch vor der Fertigstellung wurde L-21 am 24.05.1942 von deutschen Flugzeugen in Leningrad versenkt. L-21 wurde später gehoben, fertiggebaut und in Dienst gestellt. Das U-Boot diente ausschließlich in der Ostsee. Es führte sowohl Torpedoangriffe als auch Minenlegungen durch. Zu ihren Opfern gehörte die Hansa, ein neutrales schwedisches Passagierschiff auf dem Weg von Nynäshamn nach Visby. L-21 gelang es auch, eine Reihe deutscher Kriegsschiffe zu versenken, darunter die Torpedoboote T-3 und T-5 und am 16.03.1945 das deutsche U-Boot U 376. Eine seiner Minen beschädigte den deutschen Zerstörer Z 43 schwer.
Das weitere Schicksal von L-21 ist mir zurzeit nicht bekannt.
Übersetzt aus dem englischen aus Wikipedia → | L-21