26.03.1940

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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DIENSTAG, 26. MÄRZ 1940

CHRONIK (1)


U 1 Nordsee - AN 31 - Eingang Funkspruch: "U 21 vor Norwegen aufgelaufen braucht Hilfe." Der Kommandant setzt Kurs zur
Hilfeleistung.

U 2 Nordsee - AN 3513 - 12:00 - Befehl zum Rückmarsch erhalten. 24:00 - Notruf von U 21 empfangen. Andere Boote sind
näher daran.

U 3 Nordsee - AN 35 - Im Operationsgebiet vor Lindesnes nichts gesichtet.

U 4 Nordsee - AN 35 - Im Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse.

U 13 Wilhelmshaven - AN 96/AN 98 - 01:30 - Eingelaufen aus Kiel kommend.

U 21 Nordsee – AN - 23:30 Uhr. Schatten in Sicht. Harter Aufschlag. Im starken Schneetreiben auf flachen schneebedeckten Felsen
aufgelaufen. Boot steckt fest. Steuerbord und Backbord Maschine Zylinderköpfe hochgeschlagen Packungen zerstört. Geheimmaterial zerstört. Besatzung bereit das Boot zu verlassen. 23:48 - Ausgang Funkspruch: "Aufgelaufen Qu 3529. Erbitte Hilfe AN".

U 24 Nordsee – AN 96/AO 77 - 03:00 – "Feuerschiff F" Verlegungsfahrt nach Kiel fortgesetzt. 19:00 - Eingelaufen in Kiel.

U 30 Nordmeer – AF - Im Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse.

U 34 Nordmeer – AF 8293 - Im Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse. Eingang Funkspruch: "Rückmarsch mit hoher
Fahrt antreten".

U 38 Nordatlantik – AM 32 - Torpedo auf den Dampfer vom Vortag geht fehl. Schiff gestoppt. Kapitän bringt Papiere. Schiff ist auf
dem Weg nach England. Besatzung in die Boote gelassen. AM 3292 - 02:20 - Fangschuß gesetzt. Treffer. Schiff sinkt nicht. 02:57 - zweiter Fangschuß. Treffer. Versenkt wurde die norwegische COMETA.

U 43 Nordatlantik - Im Operationsgebiet vor den Hebriden, keine besonderen Vorkommnisse.

U 46 Nordmeer – AF - Im Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse.

U 47 Nordatlantik – AN 1218 - 23:40 - Eingang Funkspruch: "U 30, U 34, U 44, U 47 und U 49, sofort Rückmarsch nach
Wilhelmshaven antreten."

U 49 Nordmeer - 09:10 Uhr. Dampfer gesichtet. Norweger. 23:44 - Rückmarschbefehl.

U 51 Nordmeer – AF 7791 - 21:45 - Eingang Funkspruch: "Gebiete vor Einfahrten Trondheim besetzen". Marsch nach Trondheim-Frohavet.

U 52 Nordsee – AN 3120 - Eingang Funkspruch: "Operationsgebiet westlich der Shetland Inseln in AN 1100".

U 57 Nordsee –AN 1671 - 00:58 - Rauchfahne gesichtet. Bewacher. AN 1643 - 14:10 - Zerstörer gesichtet. Kein rankommen. Zu hohe Fahrt.
22:35 - Eingang Funkspruch: Rückmarsch antreten. 23:03 - Mehrere Fischdampfer gesichtet. Angriff. Von Bewachern abgedrängt. Es waren drei Zerstörer und sechs Bewacher.

EMPFOHLENE LITERATUR

Herbert Ritschel - Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - Band 1 - 15.

Werner Rahn/Gerhard Schreiber - Kriegstagebücher der Seekriegsleitung 1939 - 1945 - Band 1 - 77.

Kriegstagebuch des Befehlshabers der U-Boote. In Englisch auf der Internetseite von U-boat-Archiv: http://www.uboatarchive.net/BDUKTB.htm

Sämtliche Kriegstagebücher der U-Boote, des BdU und aller FdU´s erhältlich beim National Archiv an Recording Administration (NARA) in Washington, 4205 Suitland Road, auf Mikrofilmrollen T 1022/Rollen 3 bis 4188. NARA: http://www.archives.gov/

ANMERKUNGEN

(1) Die Planquadratangaben stammen aus den Büchern Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote von Herbert Ritschel. Da ich, wie auch andere, stellenweise nicht korrekte Angaben gefunden habe (kein Vorwurf an Herr Ritschel bei der Masse von Informationen), sind diese Angaben immer mit Vorsicht zu genießen. Da ich aber zurzeit keine sicheren Unterlagen zu den Planquadrat-Positionen der einzelnen Boot besitze, habe ich mich erst einmal entschlossen die in den Büchern angegebenen Planquadratangaben zu verwenden. Sollte ich genaue Unterlagen erhalten, werde ich dieses Nachtragen und auch ausbessern oder korrigieren. Für Unterlagen und Informationen wäre ich dankbar. Bei Hilfe bitte an folgende E-Mail-Adresse: aang@mdcc-fun.de. Viele Angaben stammen auch (bis April 1940) von Roland Beer Das Kriegstagebuch der U-Bootwaffe die er mal vor Jahren ins Internet gestellt hat. Schade das er nicht weiter gemacht hat. Trotzdem Danke an Herbert Ritschel und Roland Beer.

Liegen keine Angaben vor so habe ich das grobe Planquadrat festgestellt. Dies wird dann als AN, AO, DC, AF usw. angezeigt. Allenfalls gibt es noch eine Nummer vor den Buchstaben wie: AN 95, AO 77 usw. - diese Angaben stammen zumeist aus dem KTB des BdU. Sie können jedoch stark von den tatsächlichen Standorten des Bootes abweichen. Volle Planquadratangaben, AN 3674, DH 3336, AF 3527, stammen fast vollständig aus den Kriegstagebüchern der U-Boote nach Herbert Ritschel, von Roland Beer oder aus den wenigen mir zur Verfügung stehenden Original KTB-Eintragungen. Dann gibt es noch die Planquadratangaben z.Bsp. DH 90, CH 40, AN 30. Dies bedeutet das das Boot im DH 9 + 0 = unbekannt steht. Daher die 9 und die 0. Die Null steht in diesem Fall für unbekannt. Sollte jemand Fehler feststellen, kann er mich gerne darauf hinweisen. Danke.

PLANQUADRATKARTEN unter: http://www.u-historia.com/uhistoria/tecnico/cartografia/mapas.htm

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