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19. Vorpostenflottille

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Verband 19. Vorpostenflottille
Die 19. Vorpostenflottille wurde im Juli 1940 mit deutschen Fischloggern aufgestellt. Sie operierte im dänischen Küstenbereich, zunächst von Aarhus aus, ab Januar 1941 von Korsör. Zu den Aufgaben gehörten Vorpostendienst, Seeraumüberwachung und Geleitschutz in den dänischen Gewässern (Großer Belt/Kattegat). Am 01.10.1943 wurde der Verband in 5. Sicherungsflottille umbenannt.
Entstehung, Funktion und Aufgaben
Aufstellung: Juli 1940; ausgerüstet mit deutschen Fischloggern.
Aufgabe: Vorpostendienst; Küstensicherung; Geleitschutz; Seeüberwachung.
Unterstellung: Admiral Dänemark; 8. Sicherungs-Division.
Umbenennung: 01.10.1943 in 5. Sicherungsflottille.
Operationen und Standorte
07/40 - 01/41: Küstenbereich Dänemark; Stützpunkt Aarhus.
ab 01/1941: Verlegung des Flottillenstützpunktes nach Korsör.
Bereich: Überwachung der dänischen Gewässer (Großer Belt / Kattegat).
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Wegesicherung: Sicherung der Transitwege für U-Boote beim Passieren der dänischen Belte.
Geleitschutz: Schutz von Versorgern und Begleitschiffen im dänischen Raum.
Aufklärung: Meldung von Minenfeldern und Fliegeraktivitäten in den Ausbildungsgewässern.
Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
BArch RM 65 Vorpostenflottillen: Kriegstagebücher der 19. Vorpostenflottille.
BArch PERS 6 Personalakten: Werdegänge der Flottillenchefs und Kommandanten.
BArch RM 54 Admiral Dänemark: Berichte über die Sicherungslage im dänischen Raum.
Literaturverweise
Lohmann / Hildebrand „Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945“ (Band II: Sicherungskräfte).
Wegner, Günter „Stellenbesetzung der deutschen Marine 1848–1945“.
Gröner, Erich „Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945“ (Band 8: Hilfsschiffe).
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