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U 201

Aus U-Boot-Archiv Wiki

U 200 ← U 201 → U 202

Typ: VII C
Bauauftrag: 23.09.1939
Bauwerft: Krupp Germaniawerft, Kiel
Baunummer: 630
Serie: U 201 - U 212
Kiellegung: 20.01.1940
Stapellauf: 07.12.1940
Indienststellung: 25.01.1941
Kommandant: Adalbert Schnee
Feldpostnummer: M - 33 584

DIE KOMMANDANTEN

25.01.1941 - 24.08.1942 Kapitänleutnant Adalbert Schnee
25.08.1942 - 17.02.1943 Oberleutnant zur See Günther Rosenberg

FLOTTILLEN

25.01.1941 - 00.04.1941 Ausbildungsboot 1. U-Flottille
00.04.1941 - 17.02.1943 Frontboot 1. U-Flottille

ERPROBUNG UND AUSBILDUNG

26.01.1941 - 30.01.1941 Kiel Erprobungen beim UAK an der Pier. 1. Trimmversuch. Schiffbauliche
Erprobung.
31.01.1941 - 12.02.1941 Kiel Im Eis fest. Ausbildungsdienst der Besatzung.
13.02.1941 - 27.02.1941 Kiel Erprobungen beim UAK.
13.02.1941 Kiel 2. Trimmversuch.
14.02.1941 Kiel Germaniawerft. Dock. Umballasten und Ausbessern Torpedover-
kleidungsklappen.
15.02.1941 Kiel Germaniawerft. Arbeitsdienst.
16.02.1941 Kiel Sonntagsdienst.
17.02.1941 Kiel Germaniawerft. Ausgedockt. Zur Tirpitzmole geschleppt.
18.02.1941 Kiel Trimmversuche. Modelltorpedoübernahme.
10.02.1941 Kiel Modelltorpedoschießen. Funkbeschickung. Schwimmzustand "A".
20.02.1941 Kiel Unterwasserschallerprobung. Eisschutz angebracht.
21.02.1941 Kiel Funkbeschickung. Schwimmzustand "B". Kompensieren bei Boje A 13.
22.02.1941 Kiel Piererprobungen. Munitionsübernahme in Dietrichsdorf.
23.02.1941 Kiel Sonntagsdienst.
24.02.1941 Kiel Ausbildungsdienst.
25.02.1941 Kiel Erprobungen beim UAK.
26.02.1941 Kiel Bei Kiel 5 Anschießen der Artilleriewaffen.
27.02.1941 Kiel Ölspurerprobungen.
28.02.1941 Kiel Alarmtauchübung. Torpedoübernahme für geplanten Marsch nach
Norwegen.
01.03.1941 Kiel Deutsche Werke. Auswechseln Luftzielsehrohr. Übernahne Proviant
und Munition.
02.03.1941 Kiel Eislage in der Ostsee hat sich gebessert. Abgabe der Torpedos.
03.03.1941 Kiel Auslaufen nach Danzig wegen Wetterlage verschoben. Trimmversuch
und Meilenfahrt.
04.03.1941 - 06.03.1941 Ostsee Marsch nach Danzig mit U 77, U 557 und U 556. Vollastfahrt.
07.03.1941 Danziger Bucht Einzelübungen bei der 25. U-Flottille. Fahrübungen der WO´s.
08.03.1941 Danziger Bucht Einzelübungen.
09.03.1941 Danziger Bucht Artillerieschießen vor Pillau.
10.03.1941 Danziger Bucht Einzelausbildung. Marsch nach Gotenhafen.
11.03.1941 - 13.03.1941 Gotenhafen Erprobungen beim TEK.
14.03.1941 Danzig Neufahrwasser. Meilenfahrt über Wasser in der Danziger Meile.
15.03.1941 Danzig Neufahrwasser. Abhorchen vor Kahlberg.
16.03.1941 - 25.03.1941 Gotenhafen Torpedoschießen bei der 27. U-Flottille. Tag- und Nachtschießen.
26.03.1941 - 03.04.1941 Gotenhafen Taktische Übungen und Ausbildung bei der 27. U-Flottille.
04.04.1941 Ostsee Marsch nach Kiel.
05.04.1941 - 19.04.1941 Kiel Germaniawerft. Restarbeiten.
19.04.1941 Kiel Werftprobefahrt, Entmagnetisieren, Torpedo- und Proviantübernahme.
20.04.1941 Kiel Funkbeschickung, Kompensieren und Sauerstoffübernahme.
21.04.1941 Kiel Schlusstrimm.

DIE UNTERNEHMUNGEN

1. UNTERNEHMUNG
22.04.1941 - Kiel → → → → → → → → → 22.04.1941 - Brunsbüttel
23.04.1941 - Brunsbüttel → → → → → → → → → 27.04.1941 - Bergen
29.04.1941 - Bergen → → → → → → → → → 18.05.1941 - Lorient

U 201, unter Oberleutnant zur See Adalbert Schnee, lief am 22.04.1941 von Kiel aus. Nach dem Marsch durch den Kaiser Wilhelm Kanal, einem Zwischenstopp in Brunsbüttel sowie Ergänzungen von Brennstoff und Wasser in Bergen, operierte das Boot im Nordatlantik südwestlich von Island. Es gehörte auf dieser Unternehmung zur U-Boot-Gruppe West. U 201 konnte auf dieser Unternehmung 2 Schiffe mit 13.992 BRT versenken und 1 Schiff mit 5.969 BRT beschädigen. Nach 25 Tagen und zurückgelegten 1.594 sm über und 170 sm unter Wasser, lief U 201 am 18.05.1941 in Lorient ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

02.05.1941 - die britische CAPULET 8.190 BRT
09.05.1941 - die britische GREGALIA 5.802 BRT
09.05.1941 - die britische EMPIRE CLOUD 5.969 BRT (b.)

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Sehr gut durchgeführte Unternehmung. Der Angriff und das Verhalten am Geleitzug verdienen besonders hervorgehoben zu werden.

Chronik 22.04.1941 – 18.05.1941: (Die Chronikfunktion ist für U 201 noch nicht verfügbar)

22.04.1941 - 23.04.1941 - 24.04.1941 - 25.04.1941 - 26.04.1941 - 27.04.1941 - 28.04.1941 - 29.04.1941 - 30.04.1941 - 01.05.1941 - 02.05.1941 - 03.05.1941 - 04.05.1941 - 05.05.1941 - 06.05.1941 - 07.05.1941 - 08.05.1941 - 09.05.1941 - 10.05.1941 - 11.05.1941 - 12.05.1941 - 13.05.1941 - 14.05.1941 - 15.05.1941 - 16.05.1941 - 17.05.1941 - 18.05.1941

2. UNTERNEHMUNG
08.06.1941 - Lorient → → → → → → → → → 19.07.1941 - Lorient

U 201, unter Oberleutnant zur See Adalbert Schnee, lief am 08.06.1941 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik nördlich der Azorischen Inseln. Es gehörte auf dieser Fahrt zur U-Boot-Gruppe Kurfürst. U 201 konnte auf dieser Unternehmung keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 41 Tagen und zurückgelegten 6.447,5 sm über und 37,5 sm unter Wasser, lief U 201 am 08.06.1941 wieder in Lorient ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Der Kommandant hat getan, was er tun konnte. Es ist ein großes Pech, daß er fast nichts vom Feinde gesehen hat. Es heißt für ihn zäh zu bleiben, so ein Pech ist kein Dauerzustand.

Chronik 08.06.1941 – 19.07.1941:

08.06.1941 - 09.06.1941 - 10.06.1941 - 11.06.1941 - 12.06.1941 - 13.06.1941 - 14.06.1941 - 15.06.1941 - 16.06.1941 - 17.06.1941 - 18.06.1941 - 19.06.1941 - 20.06.1941 - 21.06.1941 - 22.06.1941 - 23.06.1941 - 24.06.1941 - 25.06.1941 - 26.06.1941 - 27.06.1941 - 28.06.1941 - 29.06.1941 - 30.06.1941 - 01.07.1941 - 02.07.1941 - 03.07.1941 - 04.07.1941 - 05.07.1941 - 06.07.1941 - 07.07.1941 - 08.07.1941 - 09.07.1941 - 10.07.1941 - 11.07.1941 - 12.07.1941 - 13.07.1941 - 14.07.1941 - 15.07.1941 - 16.07.1941 - 17.07.1941 - 18.07.1941 - 19.07.1941

3. UNTERNEHMUNG
14.08.1941 - Lorient → → → → → → → → → 25.08.1941 - Brest

U 201, unter Oberleutnant zur See Adalbert Schnee, lief am 14.08.1941 von Lorient aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, südwestlich von Irland und westlich von Spanien. Es konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit zusammen 6.016 BRT versenken und 1 Schiff mit 1.809 BRT beschädigen. Nach 11 Tagen und zurückgelegten 2.409,4 sm über und 54 sm unter Wasser, lief U 201 am 25.08.1941 in Brest ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

19.08.1941 - die britische AGUILA 3.255 BRT
19.08.1941 - die britische CISAR 1.809 BRT (b.)
23.08.1941 - die britische STORK 787 BRT
23.08.1941 - die britische ALDERGROVE 1.974 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Sehr gute und sehr erfolgreiche Unternehmung, die beweist, daß man auch an stark gesicherten Zielen durch geschickte Ausbutzung der Schußgelegenheiten und durch entsprechend hohen Einsatz von Torpedos sehr gute Erfolge erzielen kann.

Chronik 14.08.1941 – 25.08.1941:

14.08.1941 - 15.08.1941 - 16.08.1941 - 17.08.1941 - 18.08.1941 - 19.08.1941 - 20.08.1941 - 21.08.1941 - 22.08.1941 - 23.08.1941 - 24.08.1941 - 25.08.1941

4. UNTERNEHMUNG
14.09.1941 - Brest → → → → → → → → → 16.09.1941 - Brest
18.09.1941 - Brest → → → → → → → → → 30.09.1941 - Brest

U 201, unter Oberleutnant zur See Adalbert Schnee, lief am in 14.09.1941 von Brest aus. Am 16.09.1941 lief das Boot, wegen defekten Ju-Verdichter, wieder in Brest ein. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, operierte es im Nordatlantik, südwestlich von Irland. U 201 konnte auf dieser Unternehmung 6 Schiffe mit zusammen 14.535 BRT versenken. Nach 16 Tagen und zurückgelegten 3.364 sm über und 53,4 sm unter Wasser, lief U 201 am 30.09.1941 wieder in Brest ein.

Versenkt wurden:

21.09.1941 - die britische RUNA 1.575 BRT
21.09.1941 - die britische LISSA 1.511 BRT
21.09.1941 - die britische RHINELAND 1.381 BRT
27.09.1941 - die britische SPRINGBANK 5.155 BRT
27.09.1941 - die britische CERVANTES 1.810 BRT
27.09.1941 - die britische MARGARETA 3.103 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Sehr kurze und erfolgreiche Unternehmung. Die ausgezeichnete Durchführung zeigt erneut das Können des Kommandanten.

Chronik 14.09.1941 – 30.09.1941:

14.09.1941 - 15.09.1941 - 16.09.1941 - 17.09.1941 - 18.09.1941 - 19.09.1941 - 20.09.1941 - 21.09.1941 - 22.09.1941 - 23.09.1941 - 24.09.1941 - 25.09.1941 - 26.09.1941 - 27.09.1941 - 28.09.1941 - 29.09.1941 - 30.09.1941

5. UNTERNEHMUNG
29.10.1941 - Brest → → → → → → → → → 09.12.1941 - Brest

U 201, unter Oberleutnant zur See Adalbert Schnee, lief am 29.10.1941 von Brest aus. Das Boot operierte im Nordatlantik und westlich von Spanien. Es gehörte auf dieser Unternehmung zu den U-Boot-Gruppen Störtebecker, Gödecke und Letzte Ritter. Schiffe konnten auf dieser Unternehmung nicht versenkt oder beschädigt werden. Nach 41 Tagen und zurückgelegten 6.040,9 sm über und 118,8 sm unter Wasser, lief U 201 am 09.12.1941 wieder in Brest ein.

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Dem Kommandanten bot sich auf dieser im verkehrslosen Gebiet durchgeführten Unternehmung keine Erfolgschance.

Chronik 29.10.1941 – 09.12.1941:

29.10.1941 - 30.10.1941 - 31.10.1941 - 01.11.1941 - 02.11.1941 - 03.11.1941 - 04.11.1941 - 05.11.1941 - 06.11.1941 - 07.11.1941 - 08.11.1941 - 09.11.1941 - 10.11.1941 - 11.11.1941 - 12.11.1941 - 13.11.1941 - 14.11.1941 - 15.11.1941 - 16.11.1941 - 17.11.1941 - 18.11.1941 - 19.11.1941 - 20.11.1941 - 21.11.1941 - 22.11.1941 - 23.11.1941 - 24.11.1941 - 25.11.1941 - 26.11.1941 - 27.11.1941 - 28.11.1941 - 29.11.1941 - 30.11.1941 - 01.12.1941 - 02.12.1941 - 03.12.1941 - 04.12.1941 - 05.12.1941 - 06.12.1941 - 07.12.1941 - 08.12.1941 - 09.12.1941

6. UNTERNEHMUNG
24.03.1942 - Brest → → → → → → → → → 25.03.1942 - Lorient
25.03.1942 - Lorient → → → → → → → → → 21.05.1942 - Brest

U 201, unter Kapitänleutnant Adalbert Schnee, lief am 24.03.1942 von Brest aus. Nach Brennstoffergänzung in Lorient, operierte das Boot im Nordatlantik und vor der Ostküste der USA. Es konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit zusammen 15.313 BRT versenken und 1 Schiff mit 7.417 BRT beschädigen. Nach 58 Tagen und zurückgelegten 8.193 sm über und 603 sm unter Wasser, lief U 201 am 21.05.1942 wieder in Brest ein.

Versenkt und beschädigt (b.) wurden:

18.04.1942 - die argentinische VICTORIA 7.417 BRT (b.)
21.04.1942 - die norwegische BRIS 2.027 BRT
22.04.1942 - die amerikanische SAN JACINTO 6.069 BRT
22.04.1942 - die britische DERRYHEEN 7.217 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

1.) Gut durchgeführte Unternehmung.

2.) Der Angriff auf den Tanker erfolgte rechtmäßig, da dieser nicht einwandfrei als Neutraler gekennzeichnet war. Nach B-Dienst und Presse handelte es sich um den argentinischen Tanker VICTORIA (10.000 BRT), der einen nordamerikanischen Hafen erreichte und dort repariert wird.

Chronik 24.03.1942 – 21.05.1942:

24.03.1942 - 25.03.1942 - 26.03.1942 - 27.03.1942 - 28.03.1942 - 29.03.1942 - 30.03.1942 - 31.03.1942 - 01.04.1942 - 02.04.1942 - 03.04.1942 - 04.04.1942 - 05.04.1942 - 06.04.1942 - 07.04.1942 - 08.04.1942 - 09.04.1942 - 10.04.1942 - 11.04.1942 - 12.04.1942 - 13.04.1942 - 14.04.1942 - 15.04.1942 - 16.04.1942 - 17.04.1942 - 18.04.1942 - 19.04.1942 - 20.04.1942 - 21.04.1942 - 22.04.1942 - 23.04.1942 - 24.04.1942 - 25.04.1942 - 26.04.1942 - 27.04.1942 - 28.04.1942 - 29.04.1942 - 30.04.1942 - 01.05.1942 - 02.05.1942 - 03.05.1942 - 04.05.1942 - 05.05.1942 - 06.05.1942 - 07.05.1942 - 08.05.1942 - 09.05.1942 - 10.05.1942 - 11.05.1942 - 12.05.1942 - 13.05.1942 - 14.05.1942 - 15.05.1942 - 16.05.1942 - 17.05.1942 - 18.05.1942 - 19.05.1942 - 20.05.1942 - 21.05.1942

7. UNTERNEHMUNG
27.06.1942 - Brest → → → → → → → → → 28.06.1942 - Lorient
28.06.1942 - Lorient → → → → → → → → → 08.08.1942 - Brest

U 201, unter Kapitänleutnant Adalbert Schnee, lief am 27.06.1942 von Brest aus. Nach Ergänzungen in Lorient, operierte das Boot im Mittelatlantik und vor Freetown. Es gehörte auf dieser Unternehmung zur U-Boote-Gruppe Hai. U 201 konnte auf dieser Fahrt 5 Schiffe mit zusammen 40.491 BRT und 1 U-Jäger mit 545 ts versenken. Nach 42 Tagen und zurückgelegten 7.859 sm, lief U 201 am 08.08.1942 wieder in Brest ein.

Versenkt wurden:

06.07.1942 - die britische AVILA STAR 14.443 BRT
12.07.1942 - die britische CORTONA 7.093 BRT
12.07.1942 - die britische SIRIS 5.242 BRT
13.07.1942 - die britische SITHONIA 6.723 BRT
15.07.1942 - die britische BRITISH YEOMAN 6.990 BRT
25.07.1942 - die britische HMS LAERTES (T.137) 545 ts

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Sehr gut durchgeführte Unternehmung unter einfachen Abwehrverhältnissen mit einem sehr schönen Erfolg. Nichts zu bemerken.

Chronik 27.06.1942 – 08.08.1942:

27.06.1942 - 28.06.1942 - 29.06.1942 - 30.06.1942 - 01.07.1942 - 02.07.1942 - 03.07.1942 - 04.07.1942 - 05.07.1942 - 06.07.1942 - 07.07.1942 - 08.07.1942 - 09.07.1942 - 10.07.1942 - 11.07.1942 - 12.07.1942 - 13.07.1942 - 14.07.1942 - 15.07.1942 - 16.07.1942 - 17.07.1942 - 18.07.1942 - 19.07.1942 - 20.07.1942 - 21.07.1942 - 22.07.1942 - 23.07.1942 - 24.07.1942 - 25.07.1942 - 26.07.1942 - 27.07.1942 - 28.07.1942 - 29.07.1942 - 30.07.1942 - 31.07.1942 - 01.08.1942 - 02.08.1942 - 03.08.1942 - 04.08.1942 - 05.08.1942 - 06.08.1942 - 07.08.1942 - 08.08.1942

8. UNTERNEHMUNG
06.09.1942 - Brest → → → → → → → → → 26.10.1942 - Brest

U 201, unter Oberleutnant zur See Günther Rosenberg, lief am 06.09.1942 von Brest aus. Das Boot operierte im Nordatlantik, der Karibik und südöstlich von Trinidad. Es wurde am 16.09.1942 von U 460 mit 31 m³ Brennstoff und 5 Tagen Proviant versorgt. U 201 konnte auf dieser Unternehmung 3 Schiffe mit zusammen 15.696 BRT versenken. Nach 47 Tagen und zurückgelegten zirka 8.350 sm über und 380 sm unter Wasser, lief U 201 am 26.10.1942 wieder in Brest ein.

Versenkt wurden:

02.10.1942 - die amerikanische ALCOA TRANSPORT 2.084 BRT
08.10.1942 - die amerikanische JOHN CARTER ROSE 7.191 BRT
09.10.1942 - die niederländische FLENSBURG 6.421 BRT

Fazit des Befehlshabers der U-Boote:

Auf gesichtete bzw. torpedierte Gegner wurde zähe und erfolgreich operiert.

Chronik 06.09.1942 – 26.10.1942:

09.09.1942 - 10.09.1942 - 11.09.1942 - 12.09.1942 - 13.09.1942 - 14.09.1942 - 15.09.1942 - 16.09.1942 - 17.09.1942 - 18.09.1942 - 19.09.1942 - 20.09.1942 - 21.09.1942 - 22.09.1942 - 23.09.1942 - 24.09.1942 - 25.09.1942 - 26.09.1942 - 27.09.1942 - 28.09.1942 - 29.09.1942 - 30.09.1942 - 01.10.1942 - 02.10.1942 - 03.10.1942 - 04.10.1942 - 05.10.1942 - 06.10.1942 - 07.10.1942 - 08.10.1942 - 09.10.1942 - 10.10.1942 - 11.10.1942 - 12.10.1942 - 13.10.1942 - 14.10.1942 - 15.10.1942 - 16.10.1942 - 17.10.1942 - 18.10.1942 - 19.10.1942 - 20.10.1942 - 21.10.1942 - 22.10.1942 - 23.10.1942 - 24.10.1942 - 25.10.1942 - 26.10.1942

9. UNTERNEHMUNG
27.12.1942 - Brest → → → → → → → → → 29.12.1942 - Brest
03.01.1943 - Brest → → → → → → → → → 17.02.1943 - Verlust des Bootes

U 201, unter Oberleutnant zur See Günther Rosenberg, lief am 27.12.1942 von Brest aus. Nach Undichtigkeiten mußte das Boot, am 28.12.1942, zurück nach Brest. Nach der Reparatur und dem erneuten Auslaufen, operierte das Boot im Nordatlantik, südöstlich von Grönland und nordöstlich von Neufundland. Es gehörte auf dieser Unternehmung zu den U-Boot-Gruppen Falke und Haudegen. U 201 konnte auf dieser Fahrt keine Schiffe versenken oder beschädigen. Nach 52 Tagen wurde U 201 selbst, von einem britischen Kriegsschiff versenkt.

Chronik 27.12.1942 – 17.02.1943:

27.12.1942 - 28.12.1942 - 29.12.1942 - 30.12.1942 - 31.12.1942 - 01.01.1943 - 02.01.1943 - 03.01.1943 - 04.01.1943 - 05.01.1943 - 06.01.1943 - 07.01.1943 - 08.01.1943 - 09.01.1943 - 10.01.1943 - 11.01.1943 - 12.01.1943 - 13.01.1943 - 14.01.1943 - 15.01.1943 - 16.01.1943 - 17.01.1943 - 18.01.1943 - 19.01.1943 - 20.01.1943 - 21.01.1943 - 22.01.1943 - 23.01.1943 - 24.01.1943 - 25.01.1943 - 26.01.1943 - 27.01.1943 - 28.01.1943 - 29.01.1943 - 30.01.1943 - 31.01.1943 - 01.02.1943 - 02.02.1943 - 03.02.1943 - 04.02.1943 - 05.02.1943 - 06.02.1943 - 07.02.1943 - 08.02.1943 - 09.02.1943 - 10.02.1943 - 11.02.1943 - 12.02.1943 - 13.02.1943 - 14.02.1943 - 15.02.1943 - 16.02.1943 - 17.02.1943

DIE VERLUSTURSACHE

Boot: U 201
Datum: 17.02.1943
Letzter Kommandant: Günther Rosenberg
Ort: Nordatlantik
Position: 50°50' Nord - 40°50' West
Planquadrat: BC 3224
Verlust durch: Wasserbomben
Tote: 49
Überlebende: 0

U 201 wurde am 17.02.1943 im Nordatlantik durch Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS VISCOUNT (D.92) versenkt. Das Boot wurde durch Einpeilen von Funksprüchen mit dem Huff-Duff geortet und am Geleitzug ONS-165 durch Wasserbomben versenkt.

Das U 201 am 17.02.1943 östlich von Neufundland auf Position 50°36' Nord - 41°07' West von Wasserbomben des britischen Zerstörers HMS FAME (H.78) versenkt worden sei, entspricht nicht mehr den heutigen Tatsachen. Dieser Angriff galt U 69, welches bei diesem Angriff versenkt wurde.

BEI DER VERSENKUNG DES BOOTES KAMEN UMS LEBEN (49)

Bauer, Karl Bott, Karl Boyer, Paul
Brock, Karl Brunke, Heini Buss, Gerhard
Delfs, Hans Drossert, Johannes Erkelenz, Johann
Feldmann, Hans Gabriel, Horst Gneiser, Heinz
Gutsche, Herbert Haueisen, Alfred Hoee, Herbert
Huke, Theodor Hülsenbus, Friedrich Hülskath, Wilhelm
Johannes, Fritz Kettner, Kurt Klepatz, Fritz
Kodura, Ulrich Kröck, Oskar Krumbein, Klaus
Kubitza, Heinrich Lehmann, Hans-Kurt Link, Josef
Link, Willi Mantel, Josef Muschwitz, Rolf-Joachim von
Müller, Josef Nehring, Dietrich Ney, Kornelius
Nolte, Herbert Oelschlägel, Gottfried Piesiur, Johannes
Rosenberg, Günther Schramm, Fritz-Peter Schyns, Peter
Stemmer, Heinz Stockhaus, Willy Struwe, Gerhard
Suhr, Georg Wahl, Albert Walkling, Erich
Winters, Carl Wittenbrock, Karl Zeitz, Ernst-Eugen
Zimmerhackel, Johann

ZWISCHEN INDIENSTSTELLUNG UND LETZTEN AUSLAUFEN ZWISCHENZEITLICH AN BORD (22 - unvollständig)

Bischoff, Hermann Boddenberg, Karl Bogner, Leopold
Duppel, Martin Düpper, Hermann Endrulath, Karlheinz
Gauglitz, Heinz Geider, Adolf Haase, Kurt
Klein, Hermann Lechtenbörger, Willi Leimkühler, Wolfgang
Netter, Arthur Ostermann, Willi Dr. Richter, Helmuth
Rieger, Eberhard Schnee, Adalbert Schütz, Herbert
Wienold, Wulff, Walter Zander, Joachim
Zenner, Walter

EINZELVERLUSTE (1)

Zander, Josef

LITERATURVERWEISE

Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Jäger 1939 - 1942
1998 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453123458 - Seite 337, 341, 343, 404, 405, 406, 462, 463, 490, 513, 623, 628, 631, 635, 636, 774, 775.
Clay Blair Der U-Boot-Krieg - Die Gejagten 1942 - 1945
1999 - Heyne Verlag - ISBN-978-3453160590 - Seite 87, 237.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Kommandanten
1996 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813204902 - Seite 197, 211.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 - 1945 - U-Boot-Bau auf deutschen Werften
1997 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205121 - Seite 38, 194.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205145 - Seite 24, 78.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot Krieg 1939 - 1945 - Die deutschen U-Boot-Erfolge von September 1939 bis Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 142 – 144.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 - KTB U 171 - U 222
Eigenverlag ohne ISBN - Seite 193 - 208.

ANMERKUNGEN

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