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José Navarro

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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SCHIFFSDATEN


Nationalität: USA
Typ: Dampffrachtschiff (Liberty Typ)
Baujahr: 1943
Bauwerft: Todd-Houston Shipbuilding Corporation, Houston
Reederei: Grace Line Incorporation (W.R. Grace &. Company), New York
Heimathafen: Houston
Kapitän: Ernest Wesley MacLellan

SCHIFFSMAßE


Tonnage: 7.244 BRT

Tragfähigkeit: 10.500 t

Länge: 134.57 m

Breite: 17.34 m

Tiefgang: 8.40 m

Geschwindigkeit: 11 kn

Bewaffnung: 1 x 10 cm, 2 x 7.62 cm, 8 x 20 mm

ROUTE UND FRACHT


Route: New Orleans (USA) - Port Said (Ägypten) - Aden (Jemen) - Kalkutta (Indien) - Colombo (Sri Lanka)

Fracht: 3.000 t Militärgüter inklusive Maultiere, Tierfutter, Rohre, Landungsmatten und 86 Soldaten

Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH


U-Boot: U 178
Kommandant: Wilhelm Spahr
Datum: 27.12.1943
Ort: Indischer Ozean südwestlich Kollam (Indien)
Position: 08°20' Nord - 73°55' Ost
Planquadrat: LC 2519
Waffe: Torpedo
Tote (Schiff): 0
Überlebende (Schiff): 166

U 178 sichtete am 26.12.1943 um 13:55 Uhr einen Dampfer und setzte zum Angriff vor. Am 27.12.1943 um 00:12 Uhr schoß Spahr einen Dreierfächer auf das Schiff. Einer dieser Torpedos traf die JOSE NAVARRO Steuerbord vorn 20. Das Schiff sackte bis zum Oberdeck weg, sank aber nicht. Als Spahr zum Fangschuß anlaufen wollte, beschoß der Dampfer das U-Boot mit der Artillerie. U 178 tauchte ab und lief, ab 01:25 Uhr zum Unterwasserangriff an. Die ersten beiden Fangschüsse, um 03:04 (Batteriexplosion) und 03:30 Uhr (Toter Mann), trafen das Ziel nicht. Nun tauchte ein Flugboot über dem Schiff auf und ließ zuerst einmal keinen weiteren Angriff zu. Um 12:00 Uhr begann der Dampfer die Rettungsboote auszusetzen. Um 14:58 Uhr sah Spahr eine Chance zum dritten Fangschuß. Dieser traf das Schiff hinten 20. Nach einer gewaltigen Explosion wurde der Dampfer zerrissen und sank sofort. Es gab keine Verluste. Der Kapitän, 45 Besatzungsmitglieder, 34 Artilleristen und 86 Soldaten wurden vom indischen Minensucher HMIS RAJPUTANA (J.197) gerettet und in Cochin (Indien) an Land gesetzt.

LITERATURVERWEISE


Robert M. Browning Jr. U.S. Merchant Vessel War Casulties of World War II
1996 Naval Institute Press - ISBN- 978-1557500878
Seite 387.

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite 135.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 171 – U 222
Eigenverlag - ohne ISBN
Seite 72.

Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405
Seite 272.

L.A. Sawyer/William H. Mitchell The Liberty Ships: The History of the 'Emergency' Type Cargo Ships Constructed in the United
States During World War Two
LLP Professional Publishing Verlag - ISBN- 978-1850440642
Seite 155.

ANMERKUNGEN

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