Geraldine Mary: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 10. November 2019, 17:50 Uhr

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SCHIFFSDATEN (1*)


Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1924
Bauwerft: Vickers Limited, Barrow in Furness
Reederei: Donaldson Brothers Limited, Glasgow
Heimathafen: St. John´s
Kapitän: George McCartnes-Sime

SCHIFFSMAßE


Länge: 133,62 m
Breite: 17,09 m
Tiefgang: 8,25 m
Tonnage: 7.244 BRT
Tragfähigkeit: 9.056 t
Geschwindigkeit: 12 kn
Bewaffnung: Nein

ROUTE UND FRACHT


Route: Botwood (Kanada) - Halifax (Kanada) - Manchester (Großbritannien)
Fracht: 6.112 t Zeitungspapier und 494 t Sulphite Pulver
Geleitzug: HX-60

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH


U-Boot: U 52
Kommandant: Otto Salman
Datum: 04.08.1940
Ort: Nordatlantik nordwestlich Londonderry (Nordirland)
Position: 56°46' Nord - 15°48' West
Planquadrat: AL 0392
Waffe: Torpedo
Tote (Schiff): 3
Überlebende (Schiff): 48

U 52 sichtete am 04.08.1940 um 03:00 Uhr den Geleitzug HX-60 und lief zum Angriff an. Nach der Versenkung der KING ALFRED und der GOGOVALE, wurde U 52 von einem Flugzeug unter Wasser gedrückt, und lud danach seine Torpedos um. Um 09:00 Uhr fand U 52 den Geleitzug wieder und lief erneut zum Angriff an. Um 09:22 Uhr schoß Salman einen Torpedo auf ein Dampfer. Dieser Torpedo traf die GERALDINE MARY in der Mitte. Salman hörte noch eine sehr laute Detonation, mußt dann jedoch vor einem Bewacher wegtauchen. Das Schiff knickte in der Mitte ein und sank nach zwei Stunden. 2 Besatzungsmitglieder und 2 Passagiere kamen ums Leben. Der Kapitän und 27 Überlebende wurden von britischen Bewachern gerettet und in Methil (Großbritannien) an Land gesetzt. 6 Überlebende wurden in Liverpool (Großbritannien), und 14 weitere wurden in Uig (Isle of Lewis) an Land gesetzt. (unter den Überlebenden befanden sich 4 Passagiere).

ANMERKUNGEN

(1*) Bild der GERALDINE MARY ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Schiff. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

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LITERATURVERWEISE


Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite 53.

Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526
Seite 99.

Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590
Seite 126, 497.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 51 – U 99
Eigenverlag - ohne ISBN
Seite 21.

Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405
Seite 24.

Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604
Seite 101.

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