Geo H. Jones: Unterschied zwischen den Versionen

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SCHIFFSDATEN (1*)


Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampftankschiff
Baujahr: 1919
Bauwerft: Sun Shipbuilding Company, Chester
Reederei: Panama Transport Company (Anglo-American Oil Company), London
Heimathafen: London
Kapitän: Frederick James Hewlett

SCHIFFSMAßE


Länge: 135,76 m
Breite: 18,03 m
Tiefgang: 8,15 m
Tonnage: 6.914 BRT
Tragfähigkeit: 11.205 t
Geschwindigkeit: 10,5 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT


Route: Aruba - Freetown (Sierra Leone)- Lamlash (Großbritannien) - Androssan (Großbritannien)
Fracht: 9.300 t Heizöl
Geleitzug: SC-111 (Aufgelöst)

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH


U-Boot: U 455
Kommandant: Hans-Henrich Giessler
Datum: 11.06.1942
Ort: Nordatlantik nordwestlich Kap Finisterre (Spanien)
Position: 45°40' Nord - 22°40' West
Planquadrat: BE 7217
Waffe: Torpedo
Tote (Schiff): 2
Überlebende (Schiff): 40

U 455 sichtete am 10.06.1942 um 17:34 Uhr einen Dampfer, setzte vor, aber traute sich nicht Anzugreifen. Aus dem KTB: "Tanker passiert in 1.200 m querab. Am Heck Kanone, als Typ "Alamo" (8621 BRT) ausgemacht. Da er im "Weg Anton" fährt, darf ich ihn nicht angreifen, obwohl ich 100 % überzeugt bin, daß es ein Engländer ist. Ausgang Funkspruch: In BE 4546 Tanker Typ etwa "Lacklan" mit Kanone, Kurs 190°, 9 sm in Sicht. Stehe 4819. Frage Angriff. Eingang Funkspruch: An Giessler. "Umlegen". Ein Aufatmen geht durchs Boot. 6 Stunden früher, wir hätten ihn sofort gehabt". Am 11.06.1942 um 05:46 Uhr schoß Giessler einen Torpedo auf den Dampfer. Dieser Torpedo traf die GEO H. JONES. Nach einer Explosionsstichflamme, brannte das Schiff, konnte aber die Rettungsboote noch aussetzen, bevor der Tanker sank. 1 Besatzungsmitglied und 1 Artillerist kamen ums Leben. Der Kapitän und 39 Überlebende (darunter 2 Passagiere) wurden vom indischen Minensucher ORISSA (J.200) gerettet und in Londonderry (Nordirland) an Land gesetzt.

ANMERKUNGEN

(1*) Bild der GEO H. JONES ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Schiff. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

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LITERATURVERWEISE


Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite 207.

Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526
Seite 98, 545.

Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590
Seite 422, 588.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 436 – U 500
Eigenverlag - ohne ISBN
Seite 151.

Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405
Seite 102.

Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604
Seite 231.

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