Garoet: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 10. November 2019, 18:09 Uhr

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SCHIFFSDATEN (1*)


Nationalität: Niederlande
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1917
Bauwerft: Naamlooze Vennootschap Koninklijke Scheepsbouw en Werktuigenfabriek "De Schelde", Vlissingen
Reederei: Koninklijke Rotterdamsche Lloyd Naamlooze Vennootschap (W. Ruys &. Zonen), Rotterdam
Heimathafen: Rotterdam
Kapitän: Pleunde Raadt

SCHIFFSMAßE


Länge: 136,12 m
Breite: 16,56 m
Tiefgang: 8,53 m
Tonnage: 7.118 BRT
Tragfähigkeit: 10.610 t
Geschwindigkeit: 13 kn
Bewaffnung: 1 x 10,2 cm, 1 x 40 mm, 6 x 20 mm

ROUTE UND FRACHT


Route: Bombay (Indien) - Marmugao (Indien) - Durban (Südafrika)
Fracht: Kohle, Zucker, 1.000 t Erdnüsse
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH


U-Boot: U 181
Kommandant: Kurt Freiwald
Datum: 19.06.1944
Ort: Indischer Ozean nordöstlich Port Louis (Mauritius)
Position: 12°30' Süd - 64°00' Ost
Planquadrat: LW 7346
Waffe: Torpedo
Tote (Schiff): 89
Überlebende (Schiff): 10

U 181 sichtete am 19.06.1944 einen Dampfer und lief zum Angriff an. Um 19:53 Uhr schoß Freiwald einen Torpedo auf das Schiff. Dieser Torpedo traf die GAROET. Das Schiff sank innerhalb von zwei Minuten. U 181 lief noch zur Befragung an die Rettungsboote und lief dann ab. Der Kapitän, 79 Besatzungsmitglieder und 9 Artilleristen kamen ums Leben. 5 Besatzungsmitglieder wurden vom britischen Dampfer NIRVANA gerettet und am 30.06.1944 in Durban (Südafrika) an Land gesetzt. 5 Besatzungsmitglieder wurden vom britischen Dampfer DALDORCH gerettet und am 09.07.1944 in Mauritius an Land gesetzt.

ANMERKUNGEN

(1*) Bild der GAROET ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Schiff. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

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LITERATURVERWEISE


Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite 136.

Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526
Seite 97.

Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590
Seite 286, 551.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 171 – U 222
Eigenverlag - ohne ISBN
Seite 93.

Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405
Seite 275.

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