Gandia: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 10. November 2019, 18:13 Uhr

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SCHIFFSDATEN (1*)


Nationalität: Belgien
Typ: Passagier-Dampffrachtschiff
Baujahr: 1907
Bauwerft: Swan, Hunter &. Wigham Richardson Limited, Newcastle
Reederei: Compagnie Maritime Belge (Lloyd Royal), Antwerpen
Heimathafen: Antwerpen
Kapitän: Maurice Potié

SCHIFFSMAßE


Länge: 146,30 m
Breite: 18,26 m
Tiefgang: 9,01 m
Tonnage: 9.626 BRT (Kapazität für 315 Passagiere)
Tragfähigkeit: 13.586 t
Geschwindigkeit: 11,5 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT


Route: Liverpool (Großbritannien) - Saint John (Kanada)
Fracht: 500 t Pottasche als Ballast
Geleitzug: ON-56 (Nachzügler)

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH


U-Boot: U 135
Kommandant: Friedrich-Hermann Praetorius
Datum: 22.01.1942
Ort: Nordatlantik südöstlich St. John´s (Neufundland)
Position: 42°45' Nord - 53°00' West
Planquadrat: BC 9159
Waffe: Torpedo
Tote (Schiff): 65
Überlebende (Schiff): 14

U 135 sichtete am 22.01.1942 um 20:07 Uhr, im Nebel, einen Dampfer und setzte zum Unterwasserangriff vor. Um 22:21 Uhr schoß Praetorius einen Zweierfächer auf das Schiff. Einer dieser Torpedos traf die GANDIA an Heck. Nach einer 40 Meter hohen schwarzen Sprengsäule, sank der Dampfer innerhalb von 10 Minuten. Der Kapitän, 57 Besatzungsmitglieder und 7 Artilleristen kamen ums Leben. 8 Besatzungsmitglieder und 2 Artilleristen wurden am 05.02.1942 vom amerikanischen Zerstörer BERNADOU (DD-153) gerettet und in Reykjavik (Island) an Land gesetzt. 4 Besatzungsmitglieder wurden am 17.02.1942 vom portugiesischen Trawler JOAO CORTE REAL gerettet und in Porto (Portugal) an Land gesetzt.

ANMERKUNGEN

(1*) Bild der GANDIA ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Schiff. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

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LITERATURVERWEISE


Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite 114.

Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526
Seite 96.

Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590
Seite 5, 77, 444.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 125 – U 170
Eigenverlag - ohne ISBN
Seite 124.

Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405
Seite 75.

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