G.C. Brövig: Unterschied zwischen den Versionen

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Aktuelle Version vom 10. November 2019, 18:20 Uhr

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SCHIFFSDATEN (1*)


Nationalität: Norwegen
Typ: Motortankschiff
Baujahr: 1930
Bauwerft: Aktie Bolag Götaverken, Göteborg
Reederei: Th. Brövig, Farsund
Heimathafen: Farsund
Kapitän: Gunnar Gauslaa

SCHIFFSMAßE


Länge: 150,77 m
Breite: 19,55 m
Tiefgang: 8,73 m
Tonnage: 9.718 BRT
Tragfähigkeit: 14.660 t
Geschwindigkeit: 11,5 kn
Bewaffnung: -

ROUTE UND FRACHT


Route: Bowling (?) - New York (USA)
Fracht: Ballast
Geleitzug: OB-289

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH


U-Boot: U 97
Kommandant: Udo Heilmann
Datum: 24.02.1941
Ort: Nordatlantik südwestlich Thorshaven (Färöer Inseln)
Position: 61°04' Nord - 14°24' West
Planquadrat: AE 8894
Waffe: Torpedo
Tote (Schiff): -
Überlebende (Schiff): -

U 97 sichtete am 24.02.1941 um 00:32 Uhr den Geleitzug OB-289 und lief zum Angriff an. Um 02:12 Uhr versenkte U 97 die MANSEPOOL und die JONATHAN HOLT und um 06:24 Uhr die BRITISH GUNNER. Um 08:18 Uhr schoß Heilmann einen weiteren Torpedo auf einen Tanker. Dieser Torpedo traf die G.C. BRÖVIG. Aus dem KTB: "Starke Detonation, Stichflamme, Sprengwolke. Näheres konnte nicht beobachtet werden, wegen einsetzendem LG-Feuer und Zerstörer-Verfolgung. Zum Glück hat Zerstörer unsere Ablaufrichtung nicht erkannt, mit wechselnden Kursen Heck gezeigt". U 97 hatte keine weiteren Torpedos unter Deck und trat um 20:54 Uhr den Rückmarsch an. Das Schiff verlor den Bug, erreichte aber mit eigener Kraft den Hafen von Stornoway (Hebriden). Später wurde das Schiff in Falmouth (Großbritannien) repariert und nahm nach drei Monaten seinen Dienst wieder auf. Über Verluste liegen mir zurzeit keine Informationen vor.

ANMERKUNGEN

(1*) Bild der G.C. BRÖVIG ist vorhanden, kann jedoch aus rechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Die Bilder die ich besitze, habe ich über Jahre im Internet gesammelt. Die meisten davon haben keine Quellenangaben. Deshalb übernehme ich keine Garantie für das jeweils gezeigte Schiff. Bei Interesse können sie gern zur privaten Nutzung zugesandt werden. Kontakt Adresse siehe unten.

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LITERATURVERWEISE


Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138
Seite 84.

Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526
Seite 96.

Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590
Seite 300.

Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 51 – U 99
Eigenverlag - ohne ISBN
Seite 457.

Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405
Seite 44.

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