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Esso Nashville

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 7. April 2021, 12:11 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
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Nationalität: USA
Typ: Dampftankschiff
Baujahr: 1940
Bauwerft: Bethlehem Steel Company, Sparrow´s Point
Reederei: Standart Oil Company of New Jersey, New York
Heimathafen: Wilmington
Kapitän: Edward V. Peters

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 7.943 BRT
Tragfähigkeit: 12.960 t
Länge: 141.12 m
Breite: 19.58 m
Tiefgang: 8.68 m
Geschwindigkeit: 14 kn
Bewaffnung: -

ROUTE UND FRACHT

Route: Port Arthur (USA) – New Haven (USA)
Fracht: 106.718 Barrel Treiböl
Geleitzug: Einzelfahrer

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 124
Kommandant: Johann Mohr
Datum: 21.03.1942
Ort: Nordatlantik, südöstlich Wilmington (USA)
Position: 33°35' Nord – 77°22' West
Planquadrat: DC 1418
Waffe: Torpedo
Tote: 0
Überlebende: 38

U 124 sichtete am 21.03.1942 um 04:42 Uhr den Schatten eines Tankers und setzte zum Angriff vor. Um 06:08 Uhr schoß Mohr zwei Torpedos auf den Tanker. Einer dieser Torpedos traf die ESSO NASHVILLE achtern Brücke. Der Tanker brannte mittschiffs und knickte zusammen. Daraufhin lief U 124 ab. Doch der Tanker sank nicht ganz. Nach mehreren Stunden brach das Bugteil ab und versankt. Das Heckteil wurde von einem amerikanischen Schlepper nach Morehead City (USA) geschleppt und später nach Baltimore (USA) verbracht. Dort erhielt das Schiff ein neues Bugteil und nahm im März 1943 seinen Dienst wieder auf. Es gab keine Verluste. Der Kapitän und 37 Besatzungsmitglieder konnten sich retten. 8 Überlebende wurden vom amerikanischen Zerstörer USS MCKEAN (APD-5) gerettet und in Norfolk (USA) an Land gesetzt. 21 Überlebende wurden vom amerikanischen Küstenwachkutter USS TALLAPOOSA (WPG-52) gerettet und in Savannah (USA) an Land gesetzt. 8 weitere Überlebende wurden vom amerikanischen Küstenwachkutter USS AGASSIZ (WPG-126) gerettet und in Southport (USA) an Land gesetzt.

LITERATURVERWEISE

Robert M. Browning Jr. U.S. Merchant Vessel War Casulties of World War II
1996 Naval Institute Press - ISBN- 978-1557500878 - Seite 53.
Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 105.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 87.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 421.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 100 – U 124
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 299.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 86.

ANMERKUNGEN

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