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Alva

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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Nationalität: Großbritannien
Typ: Dampffrachtschiff
Baujahr: 1934
Bauwerft: Bruntisland Shipbuilding Company Limited, Bruntisland
Reederei: Glen &. Company (Clydesdale Shipowners Company Limited), Glasgow
Heimathafen: Glasgow
Kapitän: Cyrill Spenser Palmer

SCHIFFSMAßE

Tonnage: 1.584 BRT
Tragfähigkeit: 2.710 t
Länge: 83.51 m
Breite: 12.34 m
Tiefgang: 5.66 m
Geschwindigkeit: 10 kn
Bewaffnung: Ja

ROUTE UND FRACHT

Route: Glasgow (Großbritannien) - Lissabon (Portugal)
Fracht: 2.300 t Kohle
Geleitzug: OG-71

DER ANGRIFF ERFOLGTE DURCH

U-Boot: U 559
Kommandant: Hans Heidtmann
Datum: 19.08.1941
Ort: Nordatlantik, nordwestlich Galway (Irland)
Position: 48°48' Nord - 17°46' West
Planquadrat: BE 2593
Waffe: Torpedo
Tote: 1
Überlebende: 24

U 559 sichte am 19.08.1941 um 01:45 Uhr den Geleitzug OG-71 und lief zum Angriff vor. Um 02:08 Uhr schoß Heidtmann einen Viererfächer in den Geleitzug. Heidtmann vernahm vier Detonationen und hatte zwei davon gesehen bevor er von einem Bewacher unter Wasser gedrückt wurde. Mindestens einer dieser Torpedos traf und versenkte die ALVA. 1 Besatzungsmitglied kam ums Leben. Der Kapitän, 9 Besatzungsmitglieder und 4 Kanoniere, wurden vom britischen Dampfer CLONLARA gerettet. Die wiederum wurde am 22.08.1941 von U 564 versenkt wurde. Dabei kamen 9 Überlebenden der ALVA ums Leben. Die Überlebenden dieser Versenkung wurden von der britischen Korvette HMS CAMPION (K.108) gerettet und am 24.08.1941 in Gibraltar an Land gesetzt. Weitere 11 Überlebende der ALVA (8 Besatzungsmitglieder und 3 Kanoniere), wurden vom britischen Dampfer EMPIRE OAK gerettet, doch auch dieser Dampfer wurde von U 564 versenkt. Dabei kamen nochmals 4 Besatzungsmitglieder der ALVA ums Leben. Die Überlebenden dieser Versenkung wurden von der britischen Korvette HMS CAMPANULA (K.18) gerettet, und später dem britischen Zerstörer VELOX (D.34) übergeben der die Geretteten am 25.08.1941 in Gibraltar an Land setzte.

LITERATURVERWEISE

Rainer Busch/Hans J. Röll Der U-Boot-Krieg 1939 – 1945 - Deutsche U-Boot-Erfolge von September 1939 - Mai 1945
2008 - Mittler Verlag - ISBN-978-3813205138 - Seite 238.
Erich Gröner Die Handelsflotten der Welt 1942 und Nachtrag 1944
1976 - J.F. Lehmanns Verlag-978-3469005526 - Seite 18, 487.
Roger W. Jordan The Worlds Merchant Fleets 1939: The Particulars and Wartime Fates of 6,000 Ships
1998 - US-Naval Inst.PR Verlag - ISBN- 978-1591149590 - Seite 137, 485.
Herbert Ritschel Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 – 1945 – KTB U 501 – U 560
Eigenverlag - ohne ISBN - Seite 362.
Jürgen Rohwer Axis Submarine Successes of World War Two 1939 – 1945
1998 - Greenhill Books Verlag - ISBN- 978-1853673405 - Seite 62.
Alan Tennent British and Commonwealth Merchant Ship Losses to Axis Submarines 1939 – 1945
2001 - The History Press Verlag - ISBN- 978-0750927604 - Seite 144.

ANMERKUNGEN

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