06.04.1940

Aus U-Boot-Archiv Wiki

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SONNABEND, 06. APRIL 1940

CHRONIK (1)

U 1 - Wilhelmshaven - AN 98/AN 6941 - 12:00 Uhr - Nach der Reparatur von Schäden ausgelaufen. Unternehmen Weserübung. Am selben Tag lief das Boot wahrscheinlich in der Nordsee auf eine Mine und sank.

U 2 - Nordsee - AN 3430 - 06:00 Uhr - Auf seiner Wartestellung vor Norwegen. 20:40 Uhr - Funkspruch: "Stichwort Hartmut - Beginn des Unternehmen Weserübung, neue Wartestellung in AN 3510 besetzen."

U 4 - Nordsee - AN 3517 - 05:20 Uhr - U-Boot gesichtet das vor zwei Dampfern getaucht ist.

U 5 - Nordsee - AN 3492 - 05:45 Uhr - Besteckversetzung von 8,7 sm in 380°. 06:12 Uhr - Getaucht zum Unterwassermarsch.

U 6 - Nordsee - AN 3486 - 06:00 Uhr - Tieftauchversuch bis 80 m. Ausfall des KDB.

U 7 - Nordsee - AN 4522 - 20:36 Uhr - Eingang Funkspruch: "Stichwort Hartmut 18:15 deutscher Sommerzeit". Beginn des Unternehmen Weserübung.

U 9 - Nordsee - AN 28 - Auf dem Weg in seine Wartestellung vor Norwegen. AN 2875 - 24:00 Uhr - Dampfer in Schußposition gesichtet. Schießverboot.

U 10 - Nordsee - AN 4283 - 19:55 Uhr - Eingang Funkspruch: "Stichwort Hartmut." Beginn des Unternehmen Weserübung. Das Boot kommt zu spät in seine Position da der Backborddiesel defekt war.

U 13 - Nordsee - AN 1627 - Starke See und diesig. Keine Waffenverwendungs- und Beobachtungsmöglichkeit.

U 14 - Nordsee - AN 34 - Auf dem Marsch in die Wartestellung. Keine besonderen Vorkommnisse.

U 17 - Wilhelmshaven - Von Kiel kommend eingelaufen. Bereitschaft für das Unternehmen Weserübung.

U 19 - Nordsee - 18:15 Uhr. Auf dem Marsch ins Operationsgebiet. Befehl zum Beginn des Unternehmen Weserübung.

U 25 - Nordsee - Eingang Funkspruch: "Boot tritt zur Gruppe 1, wechsel mit U 64". 300 sm weit weg. Marsch zu den Lofoten.

U 30 - Nordmeer - Auf dem Marsch ins Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse.

U 34 - Nordmeer - Auf dem Marsch ins Operationsgebiet, keine besonderen Vorkommnisse.

U 37 - Dänemark Straße - Im Geleitschutz für ATLANTIS. 19:40 Uhr - Aufgabe erfüllt. Durch Winkspruch von ATLANTIS entlassen.

U 43 - Wilhelmshaven - 10:15 Uhr - Eingelaufen. Beendigung der 2. Unternehmung.

U 46 - Nordmeer - 18:00 Uhr - Befehl zum Beginn des Unternehmen Weserübung.

U 47 - Nordsee - Viele Fiscgdampfer als Bewacher. 14:35 Uhr - Getaucht. Wasserbomben weit weg. 19:00 Uhr - Der Wasserbomben werfende Fischdampfer passiert. Kein Angriff. 22:45 Uhr - Eingang Funkspruch: "Beginn des Unternehmen Weserübung".

U 48 - Nordmeer - Warteposition erreicht. 23:40 Uhr - Dampfer gesichtet. Angriffssperre. Wetter ist schlecht. See 7, Wind WSW 7.

U 49 - Nordsee - Auf dem Marsch ins Operationsgebiet. Befehl zum Beginn des Unternehmen Weserübung.

U 50 - Wilhelmshaven - Ausgelaufen zum Unternehmen Weserübung.

U 51 - Nordmeer - 22:15 Uhr - Eingang Funkspruch: "Beginn des Unternehmen Weserübung".

U 56 - Nordsee - 23:00 Uhr - Eingang Funkspruch: "U 56, neue Wartestellung in Planquadrat AF 8710".

U 57 - Nordsee - Auf dem Marsch ins Operationsgebiet. 19:38 Uhr - Eingang Funkspruch: "Beginn des Unternehmen Weserübung.

U 58 - Nordatlantik - Während der Nacht von der Insel Hoy starkes Scheinwerferlicht. 22:10 Uhr - Dampfer gesichtet. Ran- und wieder abgelaufen. Angriffsverbot laut Operationsbefehl.

U 59 - Nordatlantik - 02:08 Uhr - Großen Dampfer gesichtet. Vorsetzmanöver. 03:16 Uhr - Torpedo auf den Dampfer. Treffer. Versenkt wurde die norwegische NAVARRA. 22:45 Uhr - Eingang Funkspruch: "Beginn des Unternehmen Weserübung 18:15 Uhr deutsche Sommerzeit".

U 60 - Nordsee - 19:18 Uhr - Eingang Funkspruch: "Beginn Unternehmen Weserübung 18:15 Sommerzeit.

U 62 - Nordsee - 03:40 Uhr - U 4 gesichtet. Erkennungssignal Austausch versucht. Eingang Funkspruch: "Beginn Unternehmen Weserübung".

U 64 - Wilhelmshaven/Nordsee - 13:15 Uhr - Ausgelaufen. Beginn der 1. Unternehmung Unternehmen Weserübung. Vorher Sicherung des Hilfskreuzers ORION. 19:40 Uhr - Rauchfahne in Sicht. Könnte "ORION" sein. Suche.

EMPFOHLENE LITERATUR

Herbert Ritschel - Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote 1939 - 1945 - Band 1 - 15.

Werner Rahn/Gerhard Schreiber - Kriegstagebücher der Seekriegsleitung 1939 - 1945 - Band 1 - 77.

Kriegstagebuch des Befehlshabers der U-Boote. In englich auf der Internetseite von U-boat-Archiv: http://www.uboatarchive.net/BDUKTB.htm

Sämtliche Kriegstagebücher der U-Boote, des BdU und aller FdU´s erhältlich beim National Archiv an Recording Administration (NARA) in Washington, 4205 Suitland Road, auf Mikrofilmrollen T 1022/Rollen 3 bis 4188. NARA: http://www.archives.gov/

ANMERKUNGEN

(1) Die Planquadratangaben stammen aus den Büchern Kurzfassung Kriegstagebücher Deutscher U-Boote von Herbert Ritschel. Da ich, wie auch andere, stellenweise nicht korrekte Angaben gefunden habe (kein Vorwurf an Herr Ritschel bei der Masse von Informationen), sind diese Angaben immer mit Vorsicht zu genießen. Da ich aber zur Zeit keine sicheren Unterlagen zu den Planquadrat-Positionen der einzelnen Boot besitze, habe ich mich erst einmal entschlossen die in den Büchern angegebenen Planquadratangaben zu verwenden. Sollte ich genaue Unterlagen erhalten, werde ich dieses Nachtragen und auch ausbessern oder korregieren. Für Unterlagen und Informationen wäre ich dankbar. Bei Hilfe bitte an folgende E-Mail-Adresse: aang@mdcc-fun.de. Viele Angaben stammen auch (bis April 1940) von Roland Beer Das Kriegstagebuch der U-Bootwaffe die er mal vor Jahren ins Internet gestellt hat. Schade das er nicht weiter gemacht hat. Trotzdem Danke an Herbert Ritschel und Roland Beer.

Liegen keine Angaben vor so habe ich das grobe Planquadrat festgestellt. Dies wird dann als AN, AO, DC, AF usw. angezeigt. Allenfalls gibt es noch eine Nummer vor den Buchstaben wie: AN 95, AO 77 usw. - diese Angaben stammen zumeist aus dem KTB des BdU. Sie können jedoch stark von den tatsächlichen Standorten des Bootes abweichen. Volle Planquadratangaben, AN 3674, DH 3336, AF 3527, stammen fast vollständig aus den Kriegstagebüchern der U-Boote nach Herbert Ritschel, von Roland Beer oder aus den wenigen mir zur Verfügung stehenden Original KTB-Eintragungen. Dann gibt es noch die Planquadratangaben z.Bsp. DH 90, CH 40, AN 30. Dies bedeutet das das Boot im Planquadrat DH 9 + 0 = unbekannt steht. Daher die 9 und die 0. Die Null steht in diesem Fall für unbekannt. Sollte jemand Fehler feststellen, kann er mich gerne darauf hinweisen. Danke.

PLANQUADRATKARTEN unter: http://www.u-historia.com/uhistoria/tecnico/cartografia/mapas.htm

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