U-Stützpunkt Gotenhafen
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| Stützpunkt
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U-Stützpunkt Gotenhafen
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| Der U-Stützpunkt Gotenhafen entwickelte sich nach der Besetzung Polens zum wichtigsten Ausbildungs- und Erprobungszentrum der deutschen U-Boot-Waffe in der Ostsee. Aufgrund der geschützten Lage in der Danziger Bucht und der tiefen Hafenbecken bot der Standort ideale Bedingungen für Schulflottillen und technische Abnahmen. Neben den Kasernenanlagen auf der Oxhöfter Kämpe wurden umfangreiche Werftkapazitäten (u. a. Deutsche Werke Kiel, Zweigwerk Gotenhafen) für die Instandsetzung und Endausrüstung von Neubauten genutzt. In der Endphase des Krieges diente der Hafen als Hauptumschlagplatz für die Evakuierung von Personal und Material aus den Ostgebieten.
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| Entstehung, Funktion und Aufgaben
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| Aufstellung: |
September 1939; massiver Ausbau der ehem. polnischen Marinebasis.
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| Aufgabe: |
Basishafen für Schulflottillen; U-Boot-Abnahme; technische Erprobung.
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| Unterstellung: |
Seekommandant Westpreußen; 2. Admiral der Unterseeboote (Ausbildung).
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| Ende 1945: |
März 1945; Räumung vor der Einnahme durch sowjetische Truppen.
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| Spezifische Merkmale
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| Einheiten: |
Stammsitz der 22., 24. und 27. U-Flottille; Agru-Front (Ausbildungsgruppe).
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| Werften: |
Deutsche Werke Gotenhafen; Schichau-Werke (Zweigbetrieb).
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| Infrastruktur: |
Nutzung von Wohnschiffen (z. B. Wilhelm Gustloff) zur Unterbringung der Lehrgänge.
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| Relevanz für die U-Boot-Waffe
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| Ausbildung: |
Zentrum für die taktische Ausbildung und Frontausbildung (Agru-Front).
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| Abnahme: |
Sitz des U-Boot-Abnahmekommandos (U.A.K.) für neu in Dienst gestellte Boote.
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| Evakuierung: |
Zentraler Rettungspunkt für U-Boot-Besatzungen während des Unternehmens Hannibal 1945.
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| Quellenverweise - | Invenio Online-Recherche
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| BArch RM 87 |
K.d.U.: Akten über die Ausbildungseinheiten und Flottillen in Gotenhafen.
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| BArch PERS 6 |
Personalakten: Werdegänge mit Dienststation Gotenhafen-Oxhöft.
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| BArch RM 7 |
Seekriegsleitung: Berichte über die Werftbelegung und Räumung Gotenhafens.
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| Literaturverweise
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| Busch / Röll |
„Der U-Boot-Krieg 1939–1945“ (Band 2: U-Boot-Bau und Flottillen).
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| Koop / Schmolke |
„Die deutschen Marinestützpunkte“ (Kapitel: Gotenhafen).
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| Rössler, Eberhard |
„Geschichte des deutschen U-Bootbaus“ (Band 2).
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