Aktionen

12. U-Jagdflottille

Aus U-Boot-Archiv Wiki

Version vom 5. Februar 2026, 11:12 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datenblatt 12. U-Jagdflottille
Die 12. U-Jagdflottille (12. U-J.Fl.) war ein spezialisierter Verband der Sicherungsstreitkräfte, dessen Hauptaufgabe der Schutz des Schiffsverkehrs gegen feindliche U-Boote war.
Operativer Werdegang (1939–1945)
Aufstellung: September 1939 am Standort Wilhelmshaven.
Frühe Kriegsphase (1939–1941): Einsatz zur Sicherung in der Nordsee, im Kattegat (Sicherung der Ausbildungswege) und nach dem Westfeldzug an der französischen Atlantikküste (Schutz der U-Boot-Basen in der Biskaya).
Nordraum (1942–1944): Verlegung nach Norwegen und an die Polarküste. Hier sicherte die Flottille die wertvollen Erzzufuhrwege und die Transitstrecken der Eismeer-U-Boote.
Endphase (ab Nov. 1944): Verlegung in die Ostsee. Einsatz im Finnenbusen und der östlichen Ostsee zur Absicherung der Rückzugsbewegungen und gegen sowjetische U-Boote.
Kapitulation 1945: Auflösung des Verbandes.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Biskaya-Schutz (1940/41): In der Zeit an der Atlantikküste war die Flottille direkt für das „Freihalten“ der U-Boot-Ansteuerungswege von britischen U-Booten zuständig.
Eismeer-Geleite: Ab 1942 schützte sie die Flanken der Nordmeer-Geleitzüge, in denen U-Boote oft als Sicherung oder Angreifer operierten.
Ausbildungsschutz Ostsee: Der Einsatz ab November 1944 im Osten diente primär dazu, den sowjetischen U-Booten den Durchbruch in die westliche Ostsee zu verwehren, wo noch bis zuletzt die Ausbildung auf dem Typ XXI stattfand.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 106 Sicherungsstreitkräfte. Hier finden sich unter der 12. U-J.Fl. die Kriegstagebücher für die verschiedenen Einsatzräume (Nordsee, Frankreich, Norwegen, Ostsee).
BArch PERS 6 Personalakten. Nachweis für Kommandanten, die den Weg von Wilhelmshaven über die Biskaya bis in die Ostsee mit der Flottille mitmachten.
BArch RM 45-V / RM 45-III Belegt die Unterstellungen unter die jeweiligen Admiralstäbe in Frankreich und Norwegen.
Lexikon der Wehrmacht → 12. U-Jagdflottille
Literaturverweise
Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt 160).
Georg Tessin Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. (Band 14, S. 251).
Marinedienstvorschrift Nr. 32 Bestimmungen für die personelle Verwaltung
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
>>>>U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki - U-Boot-Archiv Wiki<<<<
ubootarchivwiki@gmail.com - Andreas Angerer 39028 Magdeburg Postfach 180132