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Flaklehrgang: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | '''Beispiel:''' Der Flaklehrgang für Geschützführer 1 - G.F.1 dauert 8 Wochen und beinhaltete die Ausbildung an allen Flugabwehrwaffen mit einem Kaliber unter 10,5 cm. Er enthielt auch die Ausbildung in Einzel-, Doppel- und Vierfachlafetten.
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| colspan="3" | Flaklehrgang (Flugabwehrkanonen-Lehrgang) war für die Besatzungen der Unterseeboot-Waffe eine überlebenswichtige Spezialausbildung. Da die Bedrohung durch alliierte Flugzeuge ab dem Jahr 1942 massiv zunahm, wurde die Verteidigung mit Flugabwehrwaffen an Oberdeck zu einem zentralen Ausbildungsschwerpunkt.
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| Bundesarchiv-Militärarchiv (Bestand RM 45)|| colspan="3" | In den Akten der Marineartillerie finden sich die monatlichen Berichte der Marine-Flakschulen über die Lehrgangskapazitäten und die Zuweisung von Unterseeboot-Personal.
 
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Aktuelle Version vom 29. Januar 2026, 15:55 Uhr

Datenblatt: Flaklehrgang
Flaklehrgang (Flugabwehrkanonen-Lehrgang) war für die Besatzungen der Unterseeboot-Waffe eine überlebenswichtige Spezialausbildung. Da die Bedrohung durch alliierte Flugzeuge ab dem Jahr 1942 massiv zunahm, wurde die Verteidigung mit Flugabwehrwaffen an Oberdeck zu einem zentralen Ausbildungsschwerpunkt.
Standorte der Ausbildung
Die Ausbildung an den Flugabwehrwaffen fand an spezialisierten Marine-Flakschulen statt. Die wichtigsten Standorte waren:
Marine-Flakschule I: In Swinemünde (mit Außenstellen auf Usedom).
Marine-Flakschule II: In Daxlanden bei Karlsruhe (später nach Misdroy verlegt).
Marine-Flakschule III: In Misdroy (Pommern), die besonders für die schwere Flugabwehr und die Erprobung neuer Waffen zuständig war.
Lehrgangsinhalte für Unterseeboot-Personal
Soldaten der Crew 1937 und Crew 1938, die als Wachoffiziere oder Geschützführer vorgesehen waren, durchliefen Kurse, die meist zwischen zwei und vier Wochen dauerten.
Waffenkunde: Bedienung der 2-Zentimeter-Flak (Einling, Vierling) und der 3,7-Zentimeter-Flak-M42.
Flugzeugerkennung: Das schnelle Identifizieren von Freund und Feind (Silhouettenkunde) war entscheidend, da bei einem Luftangriff oft nur Sekunden für die Entscheidung „Alarmtauchen“ oder „Abwehrfeuer“ blieben.
Schießtraining: Praktische Übungen auf See gegen Schleppziele (Luftsäcke), die von Flugzeugen der Luftwaffe gezogen wurden.
Entfernungs- und Vorhaltemessung: Schätzen der Geschwindigkeit und Höhe der angreifenden Maschinen.
Besonderheit: Der U-Flak-Lehrgang
Ab dem Jahr 1943 gab es spezialisierte Lehrgänge für die sogenannten U-Flak-Boote (Unterseeboote mit verstärkter Flugabwehrbewaffnung). Hier wurde das Personal darauf trainiert, das Boot nicht durch Tauchen zu retten, sondern den Kampf gegen Flugzeuge an der Wasseroberfläche aufzunehmen. Diese Taktik erwies sich jedoch als sehr verlustreich.
Einbindung in die Ausbildung
Der Flaklehrgang war ein Fachlehrgang, der meist nach der Grundausbildung in der Unterseeboot-Lehrdivision und vor der endgültigen Frontversetzung absolviert wurde.
Literaturverweise
Marine-Dienstvorschrift Nummer 411 Ausbildungsvorschrift für die Marineflak. In diesem Dokument sind die exakten Schießübungen und die theoretischen Anforderungen für die Bedienmannschaften festgelegt.
Bundesarchiv-Militärarchiv (Bestand RM 45) In den Akten der Marineartillerie finden sich die monatlichen Berichte der Marine-Flakschulen über die Lehrgangskapazitäten und die Zuweisung von Unterseeboot-Personal.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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