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4. Minensuchflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| || colspan="3" | Die '''4. Minensuchflottille''' wurde im September 1939 aufgestellt, damals noch mit den alten Minsnsuchbooten M 16. Bei Kriegsbeginn Einsatz in der Nordsee. Im April 1940 nahm die Flottille an der Besetzung Norwegens teil. Dabei wurde die Flottille auf das neue Minensuchboot M 35 umgestellt. Anschließend Einsatz in der Nordsee. Im Juni 1941 nahm die Flottille an der Eroberung der baltischen Inseln teil. Es folgten Einsätze im Westraum der Atlantikküste und ab 1942 entlang der norwegischen Küste. Die Flottille wurde im März 1945 aufgelöst.
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| colspan="3" | Die 4. Minensuchflottille (4. M-Flottille) war einer der profiliertesten Sicherungsverbände der Kriegsmarine. Vor allem die Nord-Expansion der Flottille und den wichtigen Einsatz bei der Besetzung der baltischen Inseln (Unternehmen Beowulf). Für die U-Boot-Waffe war die 4. M-Flottille damit ein „globaler“ Sicherungspartner, der von der Biskaya bis zum Eismeer die Wege ebnete.
 
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! colspan="3" | Entstehung, Struktur und Ende
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| colspan="3" | Aufstellung: Formiert im September 1939, zunächst ausgerüstet mit den alten Booten der Kaiserlichen Marine (z. B. M 111, M 132 – oft unter der Halbstamm-Nummer M 16 zusammengefasst).
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| colspan="3" | Norwegen-Einsatz & Umrüstung (1940): Teilnahme an der Besetzung Norwegens ([[Unternehmen Weserübung]]). Während dieser Phase erfolgte die Umstellung auf die modernen Neubauten des Minensuchbootes Typ 35.
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| colspan="3" | Westfront & Norwegen (1942–1945): Einsätze im Westraum (Atlantikküste) zur Sicherung der U-Boot-Basen und ab 1942 verstärkt entlang der norwegischen Küste.
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| colspan="3" | Ende: Auflösung im März 1945.
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| colspan="3" | Sicherung der Eismeer-Routen: Ab 1942 sicherte die Flottille in Norwegen die Transitwege der Boote, die gegen die Alliierten Eismeer-Geleitzüge (z. B. PQ 17) operierten.
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| colspan="3" | Flankenschutz bei Landungsoperationen: Durch das Freiräumen von Minenfeldern in der Ostsee und in Norwegen ermöglichte die Flottille der U-Boot-Waffe das gefahrlose Einlaufen in neue Stützpunkte wie Kirkenes oder Reval.
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| colspan="3" | U-Jagd im Küstenvorfeld: Die modernen M-Boote Typ 35 wurden aufgrund ihrer guten Sonarausstattung oft zur aktiven Sicherung einlaufender Front-U-Boote gegen feindliche Lauer-U-Boote eingesetzt.
 
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| || colspan="3" | Aus Lexikon der Wehrmacht [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Minensucher/4MinSuch.htm | → 4. Minensuchflottille]
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
 
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| BArch RM 106/70-76 || colspan="3" | Flottillen der Sicherungsstreitkräfte. Enthält die Kriegstagebücher (KTB) der 4. M-Flottille mit Berichten über die Einsätze in Norwegen und der Ostsee.
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| BArch RM 45-III || colspan="3" | Marinedienststellen in Norwegen. Belegt die operative Unterstellung während der Eismeer-Einsätze ab 1942.
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten. Werdegänge von Kommandanten, die auf den „M 35“-Booten das nautische Handwerk für spätere U-Boot-Kommandos lernten.
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| Aus Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Minensucher/4MinSuch.htm| → 4. Minensuchflottille]
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Aktuelle Version vom 4. Februar 2026, 14:52 Uhr

Datenblatt 4. Minensuchflottille
Die 4. Minensuchflottille (4. M-Flottille) war einer der profiliertesten Sicherungsverbände der Kriegsmarine. Vor allem die Nord-Expansion der Flottille und den wichtigen Einsatz bei der Besetzung der baltischen Inseln (Unternehmen Beowulf). Für die U-Boot-Waffe war die 4. M-Flottille damit ein „globaler“ Sicherungspartner, der von der Biskaya bis zum Eismeer die Wege ebnete.
Entstehung, Struktur und Ende
Aufstellung: Formiert im September 1939, zunächst ausgerüstet mit den alten Booten der Kaiserlichen Marine (z. B. M 111, M 132 – oft unter der Halbstamm-Nummer M 16 zusammengefasst).
Norwegen-Einsatz & Umrüstung (1940): Teilnahme an der Besetzung Norwegens (Unternehmen Weserübung). Während dieser Phase erfolgte die Umstellung auf die modernen Neubauten des Minensuchbootes Typ 35.
Ostsee (1941): Teilnahme an der Eroberung der baltischen Inseln (Ösel, Dagö).
Westfront & Norwegen (1942–1945): Einsätze im Westraum (Atlantikküste) zur Sicherung der U-Boot-Basen und ab 1942 verstärkt entlang der norwegischen Küste.
Ende: Auflösung im März 1945.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Sicherung der Eismeer-Routen: Ab 1942 sicherte die Flottille in Norwegen die Transitwege der Boote, die gegen die Alliierten Eismeer-Geleitzüge (z. B. PQ 17) operierten.
Flankenschutz bei Landungsoperationen: Durch das Freiräumen von Minenfeldern in der Ostsee und in Norwegen ermöglichte die Flottille der U-Boot-Waffe das gefahrlose Einlaufen in neue Stützpunkte wie Kirkenes oder Reval.
U-Jagd im Küstenvorfeld: Die modernen M-Boote Typ 35 wurden aufgrund ihrer guten Sonarausstattung oft zur aktiven Sicherung einlaufender Front-U-Boote gegen feindliche Lauer-U-Boote eingesetzt.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 106/70-76 Flottillen der Sicherungsstreitkräfte. Enthält die Kriegstagebücher (KTB) der 4. M-Flottille mit Berichten über die Einsätze in Norwegen und der Ostsee.
BArch RM 45-III Marinedienststellen in Norwegen. Belegt die operative Unterstellung während der Eismeer-Einsätze ab 1942.
BArch PERS 6 Personalakten. Werdegänge von Kommandanten, die auf den „M 35“-Booten das nautische Handwerk für spätere U-Boot-Kommandos lernten.
Aus Lexikon der Wehrmacht → 4. Minensuchflottille
Literaturverweise
Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt 160).
Erich Gröner Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. (Band 2, Minensuchboote Typ 35).
Georg Tessin Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. (Band 14, S. 248).
Marinedienstvorschrift Nr. 32 Bestimmungen für die personelle Verwaltung
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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