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15. Vorpostenflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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Aufgestellt im September 1939 beim Befehlshaber der Sicherung der Ostsee und in der Ostsee eingesetzt. Ab Herbst 1940 bei der 2. Sicherungsdivision im Kanal eingesetzt. Bei der Invasion der Alliierten in der Normandie gingen die meisten Boote verloren. Im September 1944 verlegte die Flottille nach Norwegen, wo sie im Geleitdienst eingesetzt wurde.
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'''Operationen:'''
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1939: Ostsee.
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! Datenblatt
1940-1944: Einsatz im Westraum (Le Havre), später als Teil der 2. Sicherungsdivision.  
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! '''15. Vorpostenflottille'''
 
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1944-1945: Ab Ende August 1944 wird die Flottille mit wenigen verbleibenden Booten zum Geleitdienst nach Norwegen (Stützpunkt Kristiansand) verlegt.
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'''Boote der Flottille:'''
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Vp. 1501, Vp. 1502, Vp. 1503, Vp. 1504, Vp. 1505, Vp. 1506, Vp. 1507, Vp. 1507 II, Vp. 1508, Vp. 1509, Vp. 1510, Vp. 1511,
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| colspan="3" | Die 15. Vorpostenflottille (15. Vp.-Flottille) war einer der wichtigsten Sicherungsverbände im Ärmelkanal. Für die U-Boot-Waffe war sie von strategischer Bedeutung, da sie u.a. die hochgefährdete Durchfahrtsstrecke der Boote entlang der französischen Kanalküste gegen britische Angriffe absicherte.
 
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Vp. 1512, Vp. 1513, Vp. 1514, Vp. 1515, Vp. 1516, Vp. 1517, Vp. 1518, Vp. 1519, Vp. 1520, Vp. 1521, Vp. 1522, Vp. 1523, Vp. 1524,
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Vp. 1525, Vp. 1526, Vp. 1527, Vp. 1528, Vp. 1529, Vp. 1530, Vp. 1531, Vp. 1532, Vp. 1533, Vp. 1534, Vp. 1535, Vp. 1536, Vp. 1537,
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Vp. 1538, Vp. 1539, Vp. 1540, Vp. 1541, Vp. 1542, Vp. 1543, Vp. 1544, Vp. 1545, Vp. 1546, Vp. 1547, Vp. 1548, Vp. 1549,
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! colspan="3" | Operativer Werdegang
 
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Vp. 1549 II, Vp. PA 1, Vp. PA 2, Vp. PA 3, Vp. PA 4.
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| colspan="3" | September 1939: Aufstellung und Einsatz beim Befehlshaber der Sicherung der Ostsee.
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| colspan="3" | Herbst 1940: Verlegung in den Ärmelkanal zur 2. Sicherungsdivision. Hauptaufgabe: Sicherung des Kanalverkehrs und Abwehr britischer Angriffe.
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| colspan="3" | Juni - August 1944: Schwere Verluste während der alliierten Invasion in der Normandie; die meisten Boote der Flottille wurden versenkt oder mussten selbstversenkt werden.
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| colspan="3" | September 1944: Die Reste der Flottille verlegten nach Norwegen. Dort wurde die Einheit neu formiert und im Geleitdienst entlang der norwegischen Küste eingesetzt.
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| colspan="3" | Erhalt der norwegischen Nachschublinien: Nach dem Verlust der französischen Basen war Norwegen der letzte Rückzugsraum der U-Boot-Waffe. Die 15. Vp.-Flottille sicherte dort ab Herbst 1944 die lebensnotwendigen Geleite für Brennstoff und Torpedos zwischen Oslo, Bergen und Trondheim.
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| colspan="3" | Personaltransfer: Soldaten, deren Boote im Kanal verloren gingen, wurden oft direkt in die U-Boot-Stammkompanien in Norwegen eingegliedert oder verstärkten die Besatzungen der neuen Elektroboote Typ XXIII, die von norwegischen Häfen aus operierten.
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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| BArch RM 106/331-338 || colspan="3" | KTB 15. Vp.-Flottille. Dokumentiert die dramatischen Verlustberichte aus dem Kanal (1944) und die anschließende Neuorganisation in Norwegen.
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| BArch RM 45-III || colspan="3" | Marinedienststellen in Norwegen. Belegt die operative Unterstellung der Flottille in den letzten Kriegsmonaten.
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten. Werdegänge von Männern, die den harten Wechsel vom Ärmelkanal in den hohen Norden mitmachten.
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Sicherungsflott/VFlottillen/15VFlott.htm| → 15. Vorpostenflottille]
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| Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand || colspan="3" | Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Sicherungsstreitkräfte Norwegen).  
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| Erich Gröner || colspan="3" | Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. (Band 8, Hilfsschiffe).
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| Marinedienstvorschrift Nr. 32 || colspan="3" | Bestimmungen für die personelle Verwaltung
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Aktuelle Version vom 4. Februar 2026, 16:32 Uhr

Datenblatt 15. Vorpostenflottille
Die 15. Vorpostenflottille (15. Vp.-Flottille) war einer der wichtigsten Sicherungsverbände im Ärmelkanal. Für die U-Boot-Waffe war sie von strategischer Bedeutung, da sie u.a. die hochgefährdete Durchfahrtsstrecke der Boote entlang der französischen Kanalküste gegen britische Angriffe absicherte.
Operativer Werdegang
September 1939: Aufstellung und Einsatz beim Befehlshaber der Sicherung der Ostsee.
Herbst 1940: Verlegung in den Ärmelkanal zur 2. Sicherungsdivision. Hauptaufgabe: Sicherung des Kanalverkehrs und Abwehr britischer Angriffe.
Juni - August 1944: Schwere Verluste während der alliierten Invasion in der Normandie; die meisten Boote der Flottille wurden versenkt oder mussten selbstversenkt werden.
September 1944: Die Reste der Flottille verlegten nach Norwegen. Dort wurde die Einheit neu formiert und im Geleitdienst entlang der norwegischen Küste eingesetzt.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Erhalt der norwegischen Nachschublinien: Nach dem Verlust der französischen Basen war Norwegen der letzte Rückzugsraum der U-Boot-Waffe. Die 15. Vp.-Flottille sicherte dort ab Herbst 1944 die lebensnotwendigen Geleite für Brennstoff und Torpedos zwischen Oslo, Bergen und Trondheim.
Personaltransfer: Soldaten, deren Boote im Kanal verloren gingen, wurden oft direkt in die U-Boot-Stammkompanien in Norwegen eingegliedert oder verstärkten die Besatzungen der neuen Elektroboote Typ XXIII, die von norwegischen Häfen aus operierten.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 106/331-338 KTB 15. Vp.-Flottille. Dokumentiert die dramatischen Verlustberichte aus dem Kanal (1944) und die anschließende Neuorganisation in Norwegen.
BArch RM 45-III Marinedienststellen in Norwegen. Belegt die operative Unterstellung der Flottille in den letzten Kriegsmonaten.
BArch PERS 6 Personalakten. Werdegänge von Männern, die den harten Wechsel vom Ärmelkanal in den hohen Norden mitmachten.
Lexikon der Wehrmacht → 15. Vorpostenflottille
Literaturverweise
Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Sicherungsstreitkräfte Norwegen).
Erich Gröner Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. (Band 8, Hilfsschiffe).
Marinedienstvorschrift Nr. 32 Bestimmungen für die personelle Verwaltung
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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