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4. Vorpostenflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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Aufgestellt im September mob.-mäßig mit 8 Fischdampfern. Die Flottille wurde bis 1940 in der Nordsee eingesetzt. In Folge schwerer Verluste laufend verstärkt. Mit Fortschreiten des Westfeldzuges wurde die Flottille der 4. Sicherungsdivision unterstellt und danach Frankreich in den Raum Bordeaux und Bayonne verlegt. Im September 1944 aufgelöst.
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1939-1940: Nordsee.
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1940-1944: Nach Frankreich verlegt und bis zur Invasion im Rahmen der 4. Sicherungsdivision v.a. von Bordeaux und Bayonne aus eingesetzt.
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! '''4. Vorpostenflottille'''
 
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'''Boote der Flottille:'''
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Vp. 401, Vp. 401 II, Vp. 401 III, Vp. 402, Vp. 402 II, V 403, Vp. 403 II, Vp. 404, Vp. 404 II, Vp. 405, Vp. 406, Vp. 406 II, Vp. 407,
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Vp. 407 II, Vp. 408, Vp. 409, Vp. 410, Vp. 411, Vp. 412, Vp. 413, Vp. 414, Vp. 415, Vp. 416, Vp. 417, Vp. 418, Vp. 419, Vp. 420,
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| colspan="3" | Die 4. Vorpostenflottille (4. Vp.-Flottille) war ein wichtiger Sicherungsverband der Kriegsmarine, dessen Einsatzgebiet sich über die Jahre von der Nordsee bis in den Ärmelkanal und die Biskaya erstreckte. Für die U-Boot-Waffe war sie ein lebenswichtiger Partner beim Geleitschutz durch die stark gefährdeten Küstengewässer.
 
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Vp. 421, Vp. 422, Vp. 423, Vp. 424, Vp. 425, Vp. 426, Vp. 427.
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Vp. 430, Vp. 431, Vp. 432, Vp. 433, Vp. 434, Vp. 435.
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| colspan="3" | 1939–1940: Sicherungsdienst in der Nordsee (Deutsche Bucht).
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| colspan="3" | 1940–1943: Verlegung nach Westfrankreich. Stützpunkte waren vor allem Bordeaux und La Pallice.
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| colspan="3" | Ende: Die Flottille wurde nach der alliierten Invasion und dem Rückzug aus Frankreich im September 1944 aufgelöst. Die verbliebenen Boote wurden in andere Einheiten eingegliedert oder selbstversenkt.  
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| colspan="3" | U-Jagd-Abwehr: Sie schützte die U-Boote gegen britische Schnellboote und Flugzeuge im Küstenvorfeld.
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! colspan="3" | Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) [https://www.bundesarchiv.de/im-archiv-recherchieren/archivgut-recherchieren/recherchesysteme/invenio/ | Invenio Online-Recherche]
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| BArch PERS 6 || colspan="3" | Personalakten) – Dokumentiert Offiziere, die nach dem Dienst in der 4. Vp.-Flottille zur U-Boot-Waffe wechselten.
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Sicherungsflott/VFlottillen/4VFlott.htm| → 4. Vorpostenflottille]
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Aktuelle Version vom 4. Februar 2026, 14:35 Uhr

Datenblatt 4. Vorpostenflottille
Die 4. Vorpostenflottille (4. Vp.-Flottille) war ein wichtiger Sicherungsverband der Kriegsmarine, dessen Einsatzgebiet sich über die Jahre von der Nordsee bis in den Ärmelkanal und die Biskaya erstreckte. Für die U-Boot-Waffe war sie ein lebenswichtiger Partner beim Geleitschutz durch die stark gefährdeten Küstengewässer.
Historische Entwicklung und Standorte
Aufstellung: Formiert am 01.09.1939 (Kriegsbeginn) aus requirierten Fischdampfern.
Einsatzgebiete:
1939–1940: Sicherungsdienst in der Nordsee (Deutsche Bucht).
1940–1943: Verlegung nach Westfrankreich. Stützpunkte waren vor allem Bordeaux und La Pallice.
1943–1944: Einsatz im Ärmelkanal (Raum Le Havre/Saint-Malo).
Ende: Die Flottille wurde nach der alliierten Invasion und dem Rückzug aus Frankreich im September 1944 aufgelöst. Die verbliebenen Boote wurden in andere Einheiten eingegliedert oder selbstversenkt.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Geleitsicherung (Ein- und Auslaufen): In den Häfen der Biskaya (Bordeaux/La Pallice) war die 4. Vp.-Flottille maßgeblich dafür verantwortlich, die ein- und auslaufenden Front-U-Boote durch die minengefährdeten Gebiete zu geleiten.
U-Jagd-Abwehr: Sie schützte die U-Boote gegen britische Schnellboote und Flugzeuge im Küstenvorfeld.
Seenotdienst: Mehrfache Beteiligung an der Rettung von U-Boot-Besatzungen nach Luftangriffen in der Biskaya.
Zusammenarbeit mit BETASOM: In Bordeaux arbeitete die Flottille eng mit dem italienischen U-Boot-Stützpunkt zusammen und sicherte auch deren Einheiten.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 106/158-164 Flottillen der Sicherungsstreitkräfte) – Enthält die Kriegstagebücher (KTB) der 4. Vp.-Flottille.
BArch RM 45-V Dienststellen in Frankreich) – Belegt die Unterstellung unter den Admiral der französischen Westküste.
BArch PERS 6 Personalakten) – Dokumentiert Offiziere, die nach dem Dienst in der 4. Vp.-Flottille zur U-Boot-Waffe wechselten.
Lexikon der Wehrmacht → 4. Vorpostenflottille
Literaturverweise
Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Sicherungsstreitkräfte).
Erich Gröner Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. (Band 8, Hilfsschiffe).
Georg Tessin Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. (Band 14).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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