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Hafenschutzflottille Oslo: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Mai 1940 als Hafenschutzverband Oslo gegründet und dem Seekommandanten Oslo, dann dem Seekommandanten Oslofjord unterstellt. Im Juni 1940 wurde sie dann in Hafenschutzflottille Oslo umbenannt und im Laufe des Krieges in Hafenschutzflottille Horten.
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Aktuelle Version vom 4. Februar 2026, 11:38 Uhr

Datenblatt Hafenschutzflottille Oslo
Die Hafenschutzflottille Oslo war eine der wichtigsten Sicherungseinheiten der Kriegsmarine im besetzten Norwegen. Sie fungierte als „Wachdienst“ für den strategisch entscheidenden Oslofjord, durch den fast der gesamte Nachschub für die deutsche Besatzungsmacht und die U-Boot-Waffe in Südnorwegen floss.
Historische Entwicklung und Standorte
Aufstellung: Die Flottille wurde kurz nach der Besetzung Norwegens im Mai 1940 aufgestellt.
Struktur: Sie unterstand dem Seekommandanten Oslo (Abschnitt Oslo).
Zusammensetzung: Wie für Hafenschutzflottillen typisch, bestand sie aus einem „bunten Mix“ requirierter Fahrzeuge: kleine Dampfer, Walfänger, Fischkutter (oft als Kriegsfischkutter – KFK bezeichnet) und Motorboote.
Ende: Die Flottille blieb bis zur Kapitulation im Mai 1945 aktiv und wurde dann zur Entminung und Abwicklung unter britische Aufsicht gestellt.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Sicherung der Transitwege: Alle U-Boote, die in Oslo oder Horten (dem großen norwegischen Marinestützpunkt) einliefen, wurden von der Flottille durch die Minensperren des Fjords geleitet.
U-Jagd & Bewachung: Schutz der U-Boot-Liegeplätze gegen Sabotage und feindliche Kleinkampfmittel.
Personaltransfer: Erfahrene Unteroffiziere der Hafenschutzflottille, die die schwierigen Navigationsbedingungen im Fjord kannten, wurden oft als Lotsen oder Zusatz-Wachoffiziere auf auslaufende U-Boote kommandiert.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 106 Flottillen der Sicherungsstreitkräfte. Enthält die Kriegstagebücher (KTB) der Hafenschutzflottille Oslo (Bestand RM 106/133 ff.).
BArch RM 45-III Marinedienststellen in Norwegen. Belegt die Zusammenarbeit mit dem Admiral der norwegischen Südküste.
BArch PERS 6 Personalakten. Werdegänge von Reserveoffizieren, die oft aus der zivilen Schifffahrt kamen und hier als Spezialisten dienten.
Literaturverweise
Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Sicherungsstreitkräfte Norwegen).
Erich Gröner Die deutschen Kriegsschiffe 1815–1945. (Band 8: Hilfsschiffe).
Georg Tessin Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. (Band 14).
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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