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17. U-Jagdflottille: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Aufstellung: Die Flottille wurde am 28.07.1939 in Flensburg auf ausdrückliche Forderung des Marinegruppenkommandos Ost formiert.
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| colspan="3" | Ausrüstung: Die Aufstellung war bereits am 01.08.1939 abgeschlossen. Sie erfolgte durch die Umrüstung von Fischdampfern und Zollkreuzern. Bei Kriegsbeginn verfügte der Verband über acht Boote mit den Kennungen Uj 171 bis Uj 178.
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| colspan="3" | Einsatzgebiete: 1939 – 1941: Einsatz in der Ostsee. Hauptaufgabe war die Überwachung der dänischen Belte und des Öresunds, um den Durchbruch feindlicher U-Boote in die Ausbildungsgebiete der Marine zu verhindern. Ab 1941: Verlegung an die norwegische Küste. Dort sicherte die Flottille die wichtigen Küstengeleite und die Ansteuerung der Stützpunkte (z. B. Trondheim oder Narvik) gegen britische und sowjetische U-Boote.
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| colspan="3" | U-Jagd-Technik: Die Flottille war eine Plattform für die praktische Erprobung von S-Geräten (Sonar) und Wasserbomentaktiken, deren Erkenntnisse direkt in die Ausbildung der U-Jagd-Abwehr einflossen.
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| BArch RM 45-III || colspan="3" | Dienststellen in Norwegen. Dokumentiert die operative Unterstellung unter den Admiral der norwegischen Nordküste ab 1941.
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| Lexikon der Wehrmacht || colspan="3" | [https://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Gliederungen/Sicherungsflott/unterseebootsjagdflottillen.htm| → 17. U-Jagdflottille]
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Aktuelle Version vom 6. Februar 2026, 09:21 Uhr

Datenblatt 17. U-Jagdflottille
Die 17. U-Jagdflottille (17. U-J.Fl.) war ein Paradebeispiel für die schnelle Mobilmachung ziviler Ressourcen unmittelbar vor Kriegsbeginn, um die Ostseezugänge zu sichern.
Historischer Werdegang und Einsatzräume
Aufstellung: Die Flottille wurde am 28.07.1939 in Flensburg auf ausdrückliche Forderung des Marinegruppenkommandos Ost formiert.
Ausrüstung: Die Aufstellung war bereits am 01.08.1939 abgeschlossen. Sie erfolgte durch die Umrüstung von Fischdampfern und Zollkreuzern. Bei Kriegsbeginn verfügte der Verband über acht Boote mit den Kennungen Uj 171 bis Uj 178.
Einsatzgebiete: 1939 – 1941: Einsatz in der Ostsee. Hauptaufgabe war die Überwachung der dänischen Belte und des Öresunds, um den Durchbruch feindlicher U-Boote in die Ausbildungsgebiete der Marine zu verhindern. Ab 1941: Verlegung an die norwegische Küste. Dort sicherte die Flottille die wichtigen Küstengeleite und die Ansteuerung der Stützpunkte (z. B. Trondheim oder Narvik) gegen britische und sowjetische U-Boote.
Ende: Die Flottille blieb bis Kriegsende im Einsatz und wurde nach der Kapitulation im Mai 1945 aufgelöst.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Flankenschutz: In der Ostsee schützte die 17. U-J.Fl. die U-Boot-Erprobungsgebiete der U-Boot-Abnahmekommando - U.A.K. - vor Spionage und Angriffen.
U-Jagd-Technik: Die Flottille war eine Plattform für die praktische Erprobung von S-Geräten (Sonar) und Wasserbomentaktiken, deren Erkenntnisse direkt in die Ausbildung der U-Jagd-Abwehr einflossen.
Personal: Viele Reserveoffiziere absolvierten hier ihre Reserveübungen III oder IV, bevor sie als erfahrene Wachoffiziere zur U-Boot-Waffe wechselten.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 106-355 Flottillen der Sicherungsstreitkräfte. Kernbestand für die Kriegstagebücher (KTB) der 17. U-Jagdflottille.
BArch PERS 6 Personalakten. Invenio Nachweis für Personal, das auf Zollkreuzern wie der Nis Randers (später Uj 17x) diente.
BArch RM 45-III Dienststellen in Norwegen. Dokumentiert die operative Unterstellung unter den Admiral der norwegischen Nordküste ab 1941.
Lexikon der Wehrmacht → 17. U-Jagdflottille
Literaturverweise
Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. Die deutsche Kriegsmarine 1939-1945. Band 2, Abschnitt 160.
Gröner, Erich Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945. Band 8: Hilfsschiffe und U-Jäger.
Tessin, Georg Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. Band 14.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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