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Hafenschutzflottille Bergen: Unterschied zwischen den Versionen

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Die Hafenschutzflottille wurde in Bergen im Juli 1940 aufgestellt. Im Mai 1944 wurde aus einem Teil der Flottille die 53. Vorpostenflottille aufgestellt. Die Flottille bestand bis Kriegsende.
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Aktuelle Version vom 5. Februar 2026, 15:53 Uhr

Datenblatt Hafenschutzflottille Bergen
Die Hafenschutzflottille Bergen war eine der wichtigsten Sicherungseinheiten an der norwegischen Westküste und fungierte als unmittelbarer Schutzschild für den dortigen U-Boot-Stützpunkt.
Historischer Werdegang und Einsatz
Aufstellung: Formiert unmittelbar nach der Besetzung Norwegens im April 1940.
Struktur: Die Flottille bestand aus einer Vielzahl kleinerer, meist requirierter Fahrzeuge (KFK, Fischdampfer, Motorboote). Ab 1941 wurden die Boote oft unter den Kennungen Ns 01 bis Ns 30 (für Norwegen-Süd oder Bergen) geführt.
Aufgabe: Überwachung der Fjordzugänge zum Hafen von Bergen, Durchführung von Kontroll- und Wachdiensten sowie Abwehr von feindlichen Sabotageakten und Kleinst-U-Booten.
Unterstellung: Sie unterstand dem Seekommandanten Bergen im Bereich des Admirals der norwegischen Westküste.
Relevanz für die U-Boot-Waffe
Bunkerschutz: Bergen beherbergte den gewaltigen U-Boot-Bunker "Bruno". Die Flottille sicherte die unmittelbaren Ansteuerungswege der Boote (z. B. der 11. U-Flottille) gegen britische Luft- und Seeangriffe.
Netzsperren: Die Einheit war für die Bedienung und Bewachung der Netzsperren verantwortlich, die den Hafen gegen das Eindringen britischer U-Boote und Torpedos schützten.
Transit-Sicherung: Jedes U-Boot, das Bergen als Nothafen oder zur Ausrüstung anlief, wurde im Küstenvorfeld von Fahrzeugen dieser Flottille aufgenommen und sicher in den Hafen geleitet.
Quellenverweise - Bundesarchiv-Militärarchiv (BArch-MA) | Invenio Online-Recherche
BArch RM 106.133 ff Hafenschutzflottillen. Kriegstagebücher der Einheit Bergen mit Berichten über Abwehrmaßnahmen im Fjord.
BArch RM 45.III Marinedienststellen in Norwegen. Dokumentation der Zusammenarbeit zwischen dem Seekommandanten Bergen und der U-Boot-Führung.
BArch PERS 6 Personalakten. Invenio Nachweis für Personal, das oft nach einer Frontzeit auf U-Booten zur Hafenschutzflottille Bergen versetzt wurde.
Literaturverweise
Lohmann, Walter / Hildebrand, Hans H. Die deutsche Kriegsmarine 1939-1945. Band 2, Abschnitt 160.
Gröner, Erich Die deutschen Kriegsschiffe 1815-1945. Band 8: Hilfsschiffe und Hafenschutz.
Tessin, Georg Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. Band 14.
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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