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Seekommandant Molde: Unterschied zwischen den Versionen

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| colspan="3" | Nach der deutschen Besetzung Norwegens im Mai 1940 richtete die Kriegsmarine die Dienststelle des Seekommandanten Molde ein, deren Stabsquartier sich in der gleichnamigen Stadt befand. Sie unterstand zunächst dem Admiral der norwegischen Westküste und wechselte am 01.12.1940 unter den Admiral der norwegischen Nordküste. Der Befehlsbereich des Seekommandanten reichte vom Vinjefjord im Norden bis zum Kap Stadlandet im Süden.
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| colspan="3" | Der Seekommandant Molde (auch als Abschnitt Molde bezeichnet) war eine regionale Kommandobehörde der Kriegsmarine im besetzten Norwegen. Für die U-Boot-Waffe war diese Dienststelle ein wichtiger logistischer Fixpunkt an der norwegischen Westküste, um den Transit der Boote zwischen Deutschland und dem Nordmeer abzusichern.
 
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| colspan="3" | Marinesperrwaffenkommando Molde.
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Aktuelle Version vom 3. Februar 2026, 14:40 Uhr

Datenblatt Seekommandant Molde
Der Seekommandant Molde (auch als Abschnitt Molde bezeichnet) war eine regionale Kommandobehörde der Kriegsmarine im besetzten Norwegen. Für die U-Boot-Waffe war diese Dienststelle ein wichtiger logistischer Fixpunkt an der norwegischen Westküste, um den Transit der Boote zwischen Deutschland und dem Nordmeer abzusichern.
Historische Entwicklung und Einordnung
Aufstellung: Eingerichtet im Mai 1940 nach der Besetzung Norwegens (Unternehmen Weserübung).
Struktur: Er unterstand dem Admiral der norwegischen Westküste (Sitz in Bergen).
Befehlsbereich: Der Abschnitt umfasste die Küstenregion um Molde, Ålesund und Kristiansund.
Aufgaben und Relevanz für die U-Boot-Waffe
Hafenschutz & Sicherung: Er war verantwortlich für die Überwachung der Fjorde und Hafeneinfahrten. Dies war entscheidend für U-Boote, die Molde als Nothafen oder zum Nachproviantieren anliefen.
Geleitwesen: Koordination der Sicherungsstreitkräfte (z. B. Vorpostenboote), die U-Boote auf ihrem Weg entlang der Küste vor britischen Luftangriffen und U-Booten schützten.
Instandsetzung: Bereitstellung kleinerer Werftkapazitäten für Sofortreparaturen an Booten der U-Boot-Waffe.
Flak-Schutz: Leitung der Marine-Flak-Abteilungen im Raum Molde/Kristiansund zum Schutz der Ankerplätze.
Quellenangabe
BArch RM 45-III Marinedienststellen in Norwegen. Enthält die Kriegstagebücher (KTB) des Seekommandanten Molde.
BArch RM 7 Seekriegsleitung. Dokumentiert die strategischen Anweisungen für den Bereich Molde.
Literaturverweise
Marinedienstvorschrift Nr. 32 Bestimmungen für die personelle Verwaltung der Kriegsmarine
Walter Lohmann / Hans H. Hildebrand Die deutsche Kriegsmarine 1939–1945. (Band 2, Abschnitt Norwegen). BArch RM 6
Georg Tessin Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS. (Band 14)
Alle Angaben ohne Gewähr !!!!
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