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2. U-Ausbildungsabteilung: Unterschied zwischen den Versionen

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| 00.04.1941 - 00.11.1941 || Fregattenkapitän → Friedrich Kastenbauer ||
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| 00.03.1945 - 08.05.1945 || Korvettenkapitän → Georg Michel ||
 
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| || 00.04.1941 - 00.05.1945 || || Neustadt, später Zeven bei Hannover
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! || <br><u>Flottille-Kommandanten</u> || ||
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Die 1. U-Ausbildungsabteilung wurde im April 1941 als U-Ausbildungabteilung gegründet. Später wurde die Abteilung von Neustadt nach Zeven bei Hannover verlegt. Sie wurde bei Kriegsende am 08.05.1945 aufgelöst.
 
 
 
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[[1. U-Ausbildungsabteilung]] ← 2. U-Ausbildungsabteilung → [[3. U-Ausbildungsabteilung]]
 
 
[[Flottillen|Liste aller Flottillen]]
 

Aktuelle Version vom 27. Januar 2026, 17:51 Uhr

1. U-Ausbildungsabteilung ← 2. U-Ausbildungsabteilung → 3. U-Ausbildungsabteilung

Datenblatt: 2. U-Ausbildungsabteilung (2. U.A.A.)
Die 2. Unterseebootsausbildungsabteilung (2. U.A.A.) war ähnlich wie die 1. Abteilung ein spezialisierter Verband der Kriegsmarine zur Ausbildung des U-Boot-Personals. Die 2. U.A.A. war ein wesentlicher Pfeiler im Ausbildungssystem der U-Boot-Waffe und operierte teilweise fernab der Küste.
Standorte und Unterstellung
Hauptstandort: Aufgestellt im April 1941 in Neustadt in Holstein. Bereits im September 1941 erfolgte die Verlegung nach Godenstedt (bei Zeven, im heutigen Niedersachsen).
Führung: Sie unterstand zunächst dem 2. Admiral der Unterseeboote und ab Januar 1943 dem Höheren Kommando der Unterseebootsausbildung (H.K.U.).
Infrastruktur: In Godenstedt wurde ein umfangreiches Barackenlager genutzt, das heute oft als "U-Boot-Lager Godenstedt" bezeichnet wird.
Aufgaben und Ausbildungsinhalte
Die 2. U.A.A. diente als zentrale Sammel- und Schulungsstätte für Personal, bevor dieses auf die Frontboote verteilt wurde.
Schwerpunkt: Vermittlung von U-bootspezifischem Fachwissen. Während die 1. U.A.A. stärker mit der direkten seeseitigen Ausbildung verknüpft war, lag in Godenstedt der Fokus auf der theoretischen und technischen Schulung.
Spezialisierung: Auch hier gab es eine Trennung nach Laufbahnen. Besonders wichtig war die Ausbildung von technischem Personal (Maschinisten, E-Mixer) und Personal für den Verwaltungsdienst auf U-Booten.
Ergänzung: Für die praktischen Übungen im "Tauchtopf" (Rettungstraining) oder an den Steuereinrichtungen reiste das Personal von Godenstedt aus meist wieder an die Küstenstandorte wie Neustadt oder Gotenhafen.
Abgrenzung zur 2. U-Lehr-Division
Ähnlich wie bei der 1. Abteilung muss man zwischen Ausbildungsabteilung und Lehr-Division unterscheiden.
Die 2. U-Lehrdivision (2. ULD) saß primär in Gotenhafen (Gdingen).
Die 2. U.A.A. fungierte oft als eine Art "Vorschule" oder Ergänzungseinheit, um den enormen Bedarf an Personal für die immer zahlreicher werdenden U-Boot-Neubauten zu decken.
Das Ende:
Das Ende der 2. U.A.A. war durch die dramatische Lage des Jahres 1945 geprägt:
Auflösung: Im April 1945 wurde die Abteilung aufgelöst bzw. umgegliedert.
Einsatz als Infanterie: Die Soldaten wurden im Marine-Infanterie-Ersatz- und Ausbildungs-Bataillon 1 zusammengefasst.
Letzte Einsätze: Dieses Bataillon wurde in den Raum Neustrelitz verlegt und dort in die schweren Endkämpfe gegen die Rote Armee verwickelt, was für viele hochspezialisierte U-Boot-Fahrer den Tod in einem für sie völlig fremden Landkrieg bedeutete.
Kommandeure
00.04.1941 - 00.11.1941 Fregattenkapitän → Friedrich Kastenbauer
00.11.1941 - 00.07.1943 Fregattenkapitän → Karl-Friedrich Schünemann
00.07.1943 - 00.03.1945 Fregattenkapitän (Ing.) → Günther Zerpka
00.03.1945 - 08.05.1945 Korvettenkapitän → Georg Michel
Alle Angaben ohne Gewähr !!!
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